Mittwoch, 23. Oktober 2019

Klima-Rettung durch Preisgabe des Menschen..?





Beim Lesen von Artikeln zum Thema Klima, Menschheit, Erde und Zukunft überkommt mich immer mehr das Gefühl von 'Halb-Weltlern' umringt zu sein.





Das dort vielfältig und vielschichtig Beschriebene ist irgendwie auf einer nach aussen gerichteten Wahrnehmung alles durchaus richtig. Es wird ja tatsächlich höchste Zeit, dass die Menschheit ihren Lebensraum 'Erde' ins Bewusstsein bekommt ...und anders mit ihm umgeht. Auch sind die Schädigungen in allen Naturbereichen so weit fortgeschritten, dass die Folgen sich bereits zeigen und zukünftig mit noch gewaltigeren 'Rückkopplungen' über Klima-Verschiebungen zu rechnen ist. Da stehen offensichtlich 'stürmische Zeiten' ins Haus. ...und es zeichnet sich ab, dass in diesen Stürmen auch der Tod sein Feld haben wird. Das ängstigt viele Menschen und treibt sie an den Rand der Verzweiflung.
Es ist jedoch langsam auch zu fragen, ob in dieser bedrängenden Situation die Angst zu befördern ist, oder die Sorge. Mit Angst und Panik kann man vielleicht mal einen laut rappelnden Wecker in die öffentlichen Befindlichkeits-Gehege stellen. ( der kann auch einige Monate läuten) Aber dann muß die Frage kommen, ob mit dem 'Klima' etwas in den Menschheits-Wahrnehmungs-Raum getreten ist, dass eigentlich, d.h. 'in der Tiefe der Zeit', eine nunmehr unabwendbare Frage an unser Selbstverständnis als MENSCHEN stellt...implizit unseres Verständnisses der uns umlebenden Welt... und ob da, jedenfalls in unseren Zeiten und Tagen, der letzte Grund für das 'Erd-Klima' zu suchen ist.
Kurzum gefragt: Welches ist denn das 'Welt-und Menschenbild' das dem allem zugrunde liegt?
Was denken wir gemeinhin WER wir sind....WO wir sind...und WARUM wir hier sind?...?

Und dahingehend sehe ich mich von 'Halb-Weltlern' umringt. 'Halb-Weltler' weil geradezu grundlegend und mental-flächendeckend ein staunenswert genügsam-materialstisches Welt-und Menschenbild vertreten wird.
Ein Beispiel (und Auslöser dieser Zeilen) ist ein
'Rubikon'-Artikel* mit dem Titel „Der letzte Akt“ in dem sich die Aussage findet: „Für den Kosmos sind wir nichts als Eintagsfliegen. Einen Wimpernschlag lang leuchtet unser kleines Leben auf, um dann zu verlöschen“.

Wenn ich sowas lese wie „Für den Kosmos sind wir nichts als Eintagsfliegen...“, dann habe ich das Empfinden, dass solche Aussagen über den Menschen genau an dem Übel gestaltend wirken, dessen Bekämpfung vor der Hand verfolgt wird. Ist eine solche Selbstverortung im Signum der „Eintagsfliege“ die Grundlage, gleichsam das 'Urgestein', all unserer Desaster?

Kann man das vielleicht auch zu dem Sinn-Spruch von Einstein hinzunehmen, dass sich „Probleme niemals mit dem selben Denken lösen lassen, das sie verursacht hat“..?
Birgt die „Eintagsfliege“ eine Sinn-Leere in sich, mit der die uns umlebende MitWelt (durchaus bis in den „Kosmos“ zu denken) nicht so gut klarkommt...? Sind da auch 'Bewusstseins-Beziehungen' zu denken?

Warum fällt allgemein ein Blick auf solche 'inneren' (und nicht unbedingt unwirksameren) Beweg-Gründe in den Klima-Entwicklungen offenkundig so schwer. Warum machen wir uns so gerne so klein? Was gefällt uns (wahrscheinlich unbewusst) so gut daran uns als 'kosmische Eintagsfliegen' (...und ähnlichen Selbstverortungen) zu sehen?
Wer hat uns das eigentlich dermaßen tief eingetrichtert, dass etwas wie „Für den Kosmos sind wir nichts als Eintagsfliegen. ....“ so eigenartig zu einer 'stehenden Gewissheit' im allgemeinen Welt-und Menschenbild geworden ist? Einer Gewissheit in der der man sich, und das ist ein sehr beachtenswertes Bewusstseins-Phänomen, hüben und drüben absolut einig ist. An der Stelle passt kein Blatt zwischen die 'Klima-Zerstörer'und 'Klima-Retter': Der Mensch ist in den Kategorien der „Eintagsfliege“ zu verorten!..!


Daher nochmal bedacht: Wenn es nun sein könnte, dass genau dieses Denken, diese Selbstbestimmung in der „Kleinheit“ und der kosmischen Nichtigkeit von „Eintagsfliegen“ letztlich einer Selbst-Abdankung geradezu kosmischer Dimension gleichkommt, ist es dann auszuschließen dass solche 'energetischen Setzungen' den Organismus der Erde genauso schädigen wie die 'Schad-Stoffe'? Gibt es also auch 'Schad-Ideen' (Hilfsbegriff), die im Welt-Klima wirksam werden..? Das 'Denken' der Menschheit, d.h. ihre großen und leitenden Mental-Projekte, als eine Dimension der WIRKlichkeit ..?!

Wirkt so gesehen 'Denken' auch 'krankmachend' in die uns umlebende Natur?
Könnte es demnach sein, dass wir JETZT und als MENSCHENGEMEINSCHAFT in dieser 'Klima-Krise' sind, weil wir uns notorisch weigern, gleichsam in die 'VOLL-Welt', die GANZ-Welt, zu kommen....und in unsere Bewusstheit von der Welt einzubeziehen, dass diese wesentlich tiefer im lebendigen Austausch steht und, ...sehr wichtig zu beachten...., letztendlich WESENhaft substituiert ist!...! (und diese WESEN unserem 'Vernichtungs-Denken im Globalmaßstab' gegenüber nicht absolut jenseits einer Wahrnehmung sind?...?)

(Als Einschub und vom Wegesrand der Aktualitäten gefragt: Kann man also manchmal, wenn jemandem 'der Kopf raucht', davon ausgehen, dass dabei qualitativ nicht unbedingt was anderes entsteht, als wenn andererorts 'der Schlot raucht'. (!?!) Wird da auch 'Dreck' in die Hüllen der Erde gepustet?
Wie ist das denn insbesondere dort, wo man ( als Beispiel für unsere maßgeblichen Mental-Projekte) Strategien für den Einsatz von Atombomben ausheckt...und auch ansonsten nix gegen 'nukleare Teilhabe' etc.etc. einzuwenden hat? )

Wer also lässt uns eigentlich die tiefere Lebenswelt dermaßen 'ausklinken', sodass wir mit einer geradezu pathologisch reduzierten 'Halbwelter'-Perspektivität, die uns überall nur noch 'Dinge' und 'Stoffe' sehen und so durchs (Bildungs)Leben gehen lässt. (?)
(...just by the Way....an der Stelle könnte man gerne auch mal Hans Peter Dürr mit seinen Reden von der 'Abstammung der Materie aus Geist' wirklich ernst nehmen!...!!)

Die Halb-Welter, und das dürfte sich in der Zukunft noch als sehr verhängnisvoll erweisen, kommen leider prinzipiell nicht dahin, in der Behandlung einer 'Kranken' (auch als 'Mutter Erde' zu denken) die Welterfassung zu verlassen, die zur Erkrankung geführt hat.
Denn auch da bleibt man leider ziemlich ausnahmslos und bestens wissenschaftlich flankiert und 'korsettiert' in genau dem materialistischen Weltbild befangen, das von 'Geist' in der Regel lediglich als Apercù einer an und für sich sinn-und ziellosen 'Evolution' zu sprechen weiß...und das 
dringlichst zu überwinden wäre.

Es dürfte wohl eine wirkliche Hilfe und ein letztlich menschliches 'Durchkommen' durch die Klima-Krise auch davon abhängig sein, ob erkannt wird, dass es gerade diese Weltsicht ist, die nahezu alles nur im (materiellen) Außen zu sehen weiß....und dort eben seine Hebel und 'Klima-Maßnahmen' anzusetzen sucht, zu den fundamentalen Verursachern der verheerenden Klima-Entwicklungen hinzuzurechnen ist.
...und auch hinter der Klima-Krise
der Weg von den
Herausforderungen
in die
Heraufforderungen?...?

Diese Krise weist uns auf tiefere geistige Zusammenhänge in den Lebens-Sphären der Erde hin....und um die Erkenntnis dieser WESENSzusammenhänge geht es.
Das steht eigentlich 'auf der Matte'!


Ist es also zu 'schräg' zu vermuten, dass uns...auch zur kräftigen Ankurbelung eines Bewusstwerdungs-Prozesses... einiges ganz kräftig im 'Welt-Klima zerrüttet' wird? Eben weil wir so weit jenseits unserer zutiefst im Kosmos veranlagten Entwicklungs-Bedeutung (als auch unserer irdisch-kosmischen Verantwortung) unser Weiterkommen suchen....ggf. in einer geistigen Groß-Abdankung unter flankierendem Geleit der Zeremonienmeister der Kunde vom „Von Menschen und anderen Tieren — Abschied vom Humanismus“.*
Auch das sitzt tief...das ist leider eine ziemlich satte 'Hausnummer' bei den schier unhinterfragbaren 'Frames' geworden: Die Rede vom „Menschen und anderen Tieren.! (...auch DAS ist übrigens 'Meinungsmanagement'! )

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Link zum Rubikon-Artikel:
https://kenfm.de/tagesdosis-22-10-2019-der-letzte-akt/
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Weiteres zum Thema Klima im 'Special':
https://denkgarten.blogspot.com/p/klima-special.html



Freitag, 11. Oktober 2019

Die Erde - Ein Körnchen im Universum.....

Die ZEIT   am  8.Okt. 2019 zur Verleihung des Physik-Nobelpreises

Zitat: "Auf der Suche nach Antworten haben sie nicht nur die Entstehung des Universums mit seinen Milliarden Galaxien und Galaxienhaufen hinterfragt, sie wagten es auch, die Besonderheit der Erde zu entzaubern. "Begründer des goldenen Zeitalters der Kosmologie" seien sie. Deshalb erhalten die drei Kosmologen dieses Jahr den Nobelpreis in Physik"

Link zum Artikel: https://www.zeit.de/wissen/2019-10/nobelpreis-physik-james-peebles-michel-mayor-didier-queloz-astrophysik-exoplanet
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...zu "nichtig und klein" und "die Besonderheit der Erde zu entzaubern" der 'optische Kurzkommentar':



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Ergänzend noch ein paar Zeilen im Archiv:
https://denkgarten.blogspot.com/2014/01/mensch-und-erde-ein-versuch-die.html



Samstag, 21. September 2019

Vom Mentalen und Elementaren....Das Lebewesen Erde und seine Reaktionen-(ein KLIMA-Text aus dem Archiv---aber leider ziemlich 'Up to Date')


Vom Mentalen und Elementaren - Das Lebewesen Erde und seine Reaktionen:
In manchen Weltenstunden, wenn sich etwas Katastrophales zusammenbraut... und man das Gefühl hat, dass etwas Unheilvolles „in der Luft liegt“, fließen einem manchmal Eingebungen zu, die das Geschehen in der Welt etwas verständlicher machen.
Eine solche 'Eingabe' habe ich in der Zeit des Hurrikans “Katrina” (2005) erlebt. In einem sehr intensiven Traumbild wurde ich darauf hingewiesen, dass in den Begriffen “Mental” und “Elementar” viel mehr enthalten ist, als eine gewisse sprachliche Verwandtschaft und das tatsächlich eine Vernetzung der Denkinhalte, der “Ideen und Ideale”, mit den Beschaffenheiten der Um- Welt gegeben sei. Und daher wäre es nun an der Zeit, dass die Menschheit begreift, dass tatsächlich, und nicht nur als theoretische “Hausnummer”, wirklich “alles mit allem zusammenhängt”.
Dass also das Mentale und das Elementare in Korrespondenz stehen und Taten im “Mentalen” sich bis ins “Elementare” fortsetzen und dort, mit einer gewissen Zeitverzögerung, ihre Wirkung entfalten.
In einem kurz gefassten Sinne ließe sich sagen, das “Handeln” der Erde entspringt, und das ist der wesentliche Inhalt der Evolution schlechthin, immer mehr dem “Denken” des Menschen. Der Mensch schafft sich tatsächlich seine “Welt”. Gegenüber den Kräften des Kosmos, wird sie Mit-Welt oder Gegen-Welt.

Ich hatte und habe auf der bewussten Ebene diesem Traumbild, nachdem ich es lange im Denken bewegt habe, nichts entgegenzusetzen und nehme es als ein griffiges Zeichen dafür, dass eine Frage nach einer wesenhaften inneren Gestalt der Erde, unausweichlich auch die Frage nach den Reflexen und Abwehr-möglichkeiten einer wesenhaften Erde ist.
Wenn man eine solche Sicht der Dinge, wie der einer wesenhaften Erde mit 'Reflexen und Abwehrmöglichkeiten' etc., heute einem 'vernünftigen Menschen' erzählt, zumal wenn er ganz beseelt davon ist, dass wir es im großen und ganzen doch so “herrlich weit gebracht haben”, dann wird man mit einiger Sicherheit für einigermaßen verrückt gehalten.
Denn eine solche Wahrnehmung heißt ja letztendlich nichts anderes, als dass wir, als “moderne” und “aufgeklärte” Menschen, eigentlich über das “Klima” auch im Sinne einer Vernetzung mit dem “geistigen Klima” der Menschheit nachdenken sollten.
Wer will das?
Wer möchte sich darauf einlassen?
Wer wäre bereit, hinsichtlich von Erdbeben, Flutwellen und Hurrikans, auch an Todesdrohungen gegenüber der Erde zu denken?
Gut, - dass auch der fürsorglichsten Mutter einmal der Geduldsfaden reißt, weiß jeder aus dem Kindergartenalter. Aber der “Mutter Erde”? Ja- wenn wir der “Mutter Erde” (wie wir sie so poetisch nennen) wegen einiger Jahrzehnte der militärischer Absicherung von zweifelhaften politischen Absichten, den Tod androhen, was geschieht dann? Nichts?
Nichts geschieht, sagen die Experten der Welterfassung und Wirklichkeits-Vermessung!
Ist das nicht eigentlich eine hoch moderne “Kindergarten-Auffassung“!
Ist es nicht geradezu naiv, da “Nichts” zu erwarten?
Ist es nicht dringend an der Zeit, nicht nur über “Schadstoffe” im üblichen Sinn nachzudenken? (Kennt nicht sogar die Umgangssprache die 'vergifteten Verhältnisse' als Ausdruck katastrophal zerrütteter Beziehungen?...?)
Aus welchem “Stoff” sind unsere Gedanken? Mit welchem “Gedanken - Stoff” (welchem 'GIFT') umgürten wir seit Jahrzehnten (insbes. in Form 'atomarer Optionen') die Erde?
Ist da nicht jeder Gang in die Rüstungsfabrik auch ein Beitrag zur “Klima-Katastrophe“?
Ein solches Nachdenken über geistiges Klima und Welt-Klima liegt (noch) weit jenseits von dem, was auf politischer und wissenschaftlicher Flur über Sturmfluten oder andere “Natur-Katastrophen” gesagt wird und gedacht werden will.
Dort zieht man es auch weiterhin vor, von “blinden Natur-Gewalten” zu sprechen.
Denn sonst müsste man sich auf die Frage einlassen, wie wird, wie kann, eine “wahrnehmende” Erde sich zum Menschen stellen?
Wer in Wissenschaft und Politik möchte sich auf eine solche Frage einlassen? Oder gar in den Redaktionen der Zeitungen und (Wissenschaft)-Journale? Wer kennt sie nicht, die Fragen angesichts von Flutwellen und anderen erbebenden Ereignissen: ”Wie konnte Gott das zulassen”?
Nicht nach unserer Beteiligung wird gefragt, sondern wie “Gott" das zulassen kann! Wir, die wir offenkundig zutiefst unfähig sind, auch nur einen Funken der göttlichen Begnadung und Begabung anzunehmen, die in dem 'kosmischen Lebewesen' (!) Erde verankert ist. Wir, die wir uns in einer hochintelligenten Bewusstseinsabschattung und Abspaltung gegen die tiefe und letztendlich sakrale Natur des Kosmos wenden und buchstäblich alles zu Schanden reiten, wir fragen wie "Gott" das zulassen kann!?
Offensichtlich gibt es auch Fragehaltungen, die schlagartig beleuchten, wie weit wir von einem Erfassen der Wirklichkeit entfernt sind!
Auf der anderen Seite, wie ver- rückt ist man heutzutage, wenn man nur zum Denken darüber auffordert, dass vieles darauf hinweist, dass die sich häufenden Katastrophen ein Indikator dafür sind, dass der in einem übergeordneten Bewusst-Sein verankerten und reaktionsfähigen Erde buchstäblich der Geduldsfaden reißt!?
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Weiteres zum Thema 'Klimawandel' hier:
https://denkgarten.blogspot.com/2019/06/anthropogener-klimawandel-mal-ganz.html
https://denkgarten.blogspot.com/p/klima-special.html
 


Donnerstag, 13. Juni 2019

Die "nukleare Katastrophe" am Horizont des Möglichen....

Die "nukleare Katastrophe" am Horizont des Möglichen und die wissenschaftlich flankierte Menschen-'Vernichtigung' in einem platt materialistischen Welt-und Menschenbild. Einige Fragen ans 'Eingemachte':



                                       

Sonntag, 2. Juni 2019

'Anthropogener' Klimawandel mal ganz anders


Im Rahmen einer FB-Gruppen-Diskussion zum Thema "Gibt es menschengemachte geistige Faktoren für den Klimawandel?" habe ich zwei Zitate von Rudolf Steiner eingebracht. Da ich diese auch für allgemein sehr beachtenswert halte, stelle ich das auch hier noch an die 'Rankgerüste' zum Mit-Denken:
"Und in der Tat, wenn der Mensch seine Gedanken nicht belebt, wenn der Mensch stehenbleibt bei den bloß intellektualistischen, toten Gedanken, muß er die Erde zerbrechen.
Das Zerbrechen beginnt allerdings bei dem dünnsten Elemente, bei der Wärme. Und im fünften nachatlantischen Zeitraum hat man nur die Gelegenheit, durch weiteres, immer weiteres Ausbilden der bloßen intellektualistischen Gedanken die Wärmeatmosphäre der Erde zu verderben.
Dann aber kommt die sechste nachatlantische Periode. Würde die Menschheit nicht bis dahin bekehrt sein vom Intellektualismus zur Imagination, dann würde die Verderbnis nicht nur der Wärmeatmosphäre, sondern der Luftatmosphäre beginnen, und die Menschen würden mit den bloß intellektualistischen Gedanken die Luft vergiften. Und die vergiftete Luft würde auf die Erde zurückwirken, das heißt, zunächst das Vegetabilische verderben.
Und im siebenten nachatlantischen Zeitraum hat der Mensch schon Gelegenheit, das Wasser zu verderben, und seine Ausdünstungen würden übergehen, wenn sie die Ergebnisse bloß intellektualistischer Gedanken wären, in das allgemeine Flüssigkeitselement der Erde. Aus dem allgemeinen Flüssigkeitselement der Erde heraus würde zunächst das mineralische Element der Erde entformt werden. Und der Mensch hat durchaus Gelegenheit, wenn er seine Gedanken nicht belebt und damit dem Kosmos dasjenige zurückgibt, was er vom Kosmos empfangen hat, die Erde zu zersplittern.
So hängt das, was im Menschen seelisch ist, mit dem natürlichen Dasein zusammen. Und das bloß intellektualistische Wissen heute ist lediglich ein ahrimanisches Produkt, um den Menschen hinwegzutäuschen über diese Dinge. Indem man dem Menschen weismacht, daß seine Gedanken bloße Gedanken sind, die mit dem Weltgeschehen nichts zu tun haben, macht man ihm einen Nebel vor, als ob er keinen Einfluß haben könnte auf die Erdenentwickelung, und als ob ohne oder mit seinem Zutun einmal das Erdenende so oder so kommen wird, wie es eben die bloße Physik vorschreibt.
Aber es wird nicht ein bloß physikalisches Erdenende kommen, sondern dasjenige Erdenende, das die Menschheit selber wird herbeigeführt haben.
Hier ist wieder einer der Punkte, wo sich uns zeigt, wie Anthroposophie die moralisch-seelische Welt zusammenführt mit der physisch-sinnlichen Welt, während heute gar kein solcher Zusammenhang vorhanden ist und die neuere Theologie sogar etwas Vorzügliches darinnen sieht, das Moralische ganz unabhängig zu machen von dem Physischen. Und Philosophen, die da heute keuchend, gebückt, mit krummen Rücken unter der Bürde der naturwissenschaftlichen Ergebnisse sich dahinschleppen, die sind froh, wenn sie sagen können: Ja, in der Natur, da gibt-es Wissenschaft; aber die Philosophie, die muß sich auf den kategorischen Imperativ, auf dasjenige, worüber man nichts wissen kann, erstrecken.
Diese Dinge sind heute oftmals nur innerhalb der Schulen spielend. Sie werden aber das Leben ergreifen, wenn die Menschheit sich nicht dessen bewußt wird, wie das Seelisch-Geistige mitschöpferisch ist im Physisch-Sinnlichen, und wie die Zukunft des Physisch-Sinnlichen davon abhängen wird, was der Mensch im Seelisch-Geistigen auszubilden sich entschließt. Aus solchen Untergründen Heraus kann man schon auf der einen Seite das Bewußtsein bekommen von der unendlichen Wichtigkeit des seelischen Lebens der Menschheit, auf der andern Seite kann man allerdings auch wiederum ein Bewußtsein davon bekommen, daß der Mensch nicht nur ein auf der Erde beliebig herumwandelndes Geschöpf ist, sondern dem ganzen Weltenall angehört.
Rudolf Steiner, GA 222 Seite 122-124
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"Daher hat diese Wissenschaft kein Bewußtsein von den intimeren Zusammenhängen des Menschenlebens mit dem kosmischen Leben. Die Art und Weise, wie heute auf der Erde Wind und Wetter verlaufen, wie also der Rhythmus unseres äußeren Klimas sich vollzieht, ist im wesentlichen das Fortschwingen von Rhythmen, die durch das Rechtsleben im sozialen Organismus vergangener Zeiten veranlaßt worden sind. Der Mensch steht einmal mit der äußeren Wirklichkeit, auch der natürlichen Wirklichkeit, in einer gewissen Beziehung. Und es ist notwendig, einzusehen, daß dasjenige, was sich als Rechtsgebiet um uns herum entwickelt, nicht etwas bloß Abstraktes ist, was die Menschen begründen, was entsteht und wieder verschwindet, sondern das, was zunächst ideell ist, was zunächst im Rechtsgebiete lebt, es lebt in einer späteren Zeit des Erdendaseins in der Atmosphäre, in den Schwingungen, in der ganzen Konfiguration, in den Bewegungen der Atmosphäre.
Das richtig aufgefaßt, gibt dem Menschen eine Empfindung von seinem Zusammenhange mit dem ganzen Erdenleben. Es läßt ihm erst erscheinen, wie wichtig es ist, daß er dieses oder jenes Rechtsleben, ein gutes, ein schlechtes Rechtsleben entwickelt. Alles, was physisch ist, geht ursprünglich aus irgend etwas Geist-Geordnetem oder Geist-Ungeordnetem eigentlich hervor. Geisteswissenschaft muß eben darauf dringen, daß der Mensch einen vollen, lebendigen, bewußten Entwickelungs-zusammenhang mit dem Kosmos hat.
Wie ist es denn heute? Wir sind in unserer heutigen Zeit der Dekadenz dahin gekommen, daß wir mit abstrakten Begriffen die Natur umfassen, eine Naturwissenschaft begründen, die eigentlich nichts enthält von dem, was im Menschen lebt, die einen Inhalt gibt, der im Grunde nicht der Inhalt des menschlichen Lebens ist. Und das, was der Mensch im Inneren erlebt, steht in keiner Beziehung zu dem, was da draußen vorgeht. Das steht auf der einen Seite.
Und auf der andern Seite soll der Mensch, ich möchte sagen, ganz abgesondert von diesem Naturwissen, das er entwickelt, eine Art Gottesbewußtsein oder ein Bewußtsein von seinem Verhältnis zu dem Gotte entwickeln. Beide Dinge wollen miteinander gar nichts zu tun haben, können eigentlich miteinander nichts zu tun haben nach der Art, wie sie sich bis in die Gegenwart herein ausgebildet haben. Dagegen zeigt uns Geisteswissenschaft, wie im einzelnen ganz konkret der Mensch nicht nur zusammenhängt mit der ganzen Welt, sondern wie er selber mitarbeitet.
Man sieht an dem, was entsteht, wie er lebte in früheren Erdenleben. Wir begründeten in früheren Erdenleben Rechtssysteme. Jetzt leben wir wieder. Jetzt haben wir ein bestimmtes Wetter, Wind und dergleichen, Jahreszeiten mit dieser oder jener Konfiguration: Wir erleben jetzt außen in der Atmosphäre, was wir einstmals als Rechtsordnung begründet haben. Da wächst der Mensch in seinem Bewußtsein zusammen mit dem, was seine Umgebung ist. Da redet man nicht nur im allgemeinen abstrakt herum, daß der Mensch ein Gottesbewußtsein in seinem Inneren hat und daß er mit der Außenwelt eine Einheit bildet, sondern da lernt man im einzelnen erkennen, wie diese Einheit gestaltet ist, wie der Mensch zusammenfließt mit dem, was im ganzen Weltenall ist."

Rudolf Steiner, GA 199, S. 217-219

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...ergänzend:

                                           


Zitiert aus "Sind wir noch zu retten? - Zerstörung oder Verwandlung der Erde" Klaus-Dieter-Neumann im Gespräch mit Dierk Schneider
Flensburger Hefte Verlag - 1993 - S..60-61

Weiteres zum 'Klimawandel' hier: https://denkgarten.blogspot.com/p/klima-special.html



Mittwoch, 22. Mai 2019

...kleine Anfrage an nahezu unhinterfragbare "FRAMES":




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 Manchmal gibt es doch sehr eigenartige 'Ereignis-Überschneidungen'.
Wie der 'Zufall' es will, ist mir ein Beitrag von ARTE begegnet. Titel: „Eine überschätzte Spezies“. https://youtu.be/nLEtkmVUMfU
Der optisch ganz gut daherkommende Beitrag verkündet im Kern der Sache den Menschen als kosmisch-irdisch-evolutiv „Unbedeutend“. Und das in durchzügiger Betonung. ..!
„Unbedeutend“ dürfte der meistgebrauchte Begriff im Video sein.
Beachtenswert erscheinen mir Statements wie „Der Mensch hat sich selbst als Säugetier klassifiziert“ als auch „Der Mensch stellt also nur eine Wirbeltierart von fast 70.000 dar“
oder „Verglichen mit anderen Tieren hat der Mensch keine besonders guten Sinne.“

Ein solches Video, ebenso bildgewaltig wie geistlos, (im Sinne einer auch nur rudimentärsten Erfassung geistiger Grundlagen des auf der Erde in Erscheinung tretenden Lebens) wird wohl seinen Weg in die 'Popularität' nicht verfehlen.....und einige 'geistige Attraktoren' werden sich bester Stimmung erfreuen. Daher hier wenigstens zur 'Kenntnisgabe'.

Montag, 11. März 2019

Atomenergie und künstliche Radioaktivität-Der leise 'Gegen die ganze Welt Krieg'!


Zum 8. 'Fukushima-Gedenktag' ein Beitrag aus dem Archiv: (2012)


Wir sind Teilhaber und Zeitzeugen eines neuen und so noch die dagewesenen Weltkriegs.
Nur, dass es bei diesem Krieg nicht mehr um die „kriegerischen Auseinandersetzungen“ von Völkern und Nationen geht, sondern um einen Krieg gegen die gesamten lebendigen Grundlagen des Planeten!
Neu ist dieser Welt-Krieg insbesondere dadurch, dass er mit einer absoluten Nichtwahrnehmbarkeit einhergeht: Radioaktivität riecht nicht, lärmt nicht, drückt nicht, zieht nicht, ist unsichtbar und bleibt jeder direkten menschlichen Sinneswahrnehmung entzogen!
Es ist nach der „Havarie“ in Fukushima sehr viel über Gefahren gesagt und geschrieben worden. Gefahren für die Menschen, Gefahren für Tokio, Gefahren fürs Gemüse, den Fisch etc. und vor allem Gefahren für die Wirtschaft, den Export usw..
Und wenn man z.Zt. die langsam verebbenden Nachrichten zu Fukushima sieht, dann ist auf die national-heroische Phase des opferbereiten Untertanen dort längst die der Ökonomie des billigsten Einsatzes und des geringsten Widerstandes gefolgt.
Japan nimmt es hin, dass Tepco seine 'Atom-Ausputzer' aus den untersten gesellschaftlichen Rängen rekrutiert und unter erbärmlichsten Sicherheitsstandarts in die Reaktor-Ruinen schickt. Das Zwangsinstrument zu diesem „Räum-Kommando“ entsteht durch 'Alternativlosigkeit' der ganz anderen Art, nämlich auf der Einkommensseite der Betroffenen. Wer Familie hat und diese ernähren will, muß auch einen solchen Job annehmen.
(sehr eindrücklich dargestellt im Frontal 21-Beitrag vom 4.10.2011:
https://www.youtube.com/watch?v=Bxu5Z1F4Xgg

Schon allein an dieser Praxis lässt sich exemplarisch ablesen, wie 'heruntergekommen' die ganze Atomtechnik in sich ist.
Da werden unter Risiko der größtmöglichen Verseuchung großflächiger Lebensräume über einige Jahrzehnte Milliarden eingenommen … und wenn dann doch eines Tages das „technisch Unmögliche“ eintritt, macht man sich im Zuge breit angelegter Verschleierung und Desinformation vom Acker und überlässt die „Ruinen“ den bereits „Ruinierten“!
Da zeigt sich schon anfänglich und stellvertretend für andere 'führende Industrienationen', wie teuer uns der einige Jahrzehnte erzeugte „billige Atomstrom“ noch zu stehen kommen wird.
Und die Überlassung der (Atom) Ruinen an die Ruinierten wird in den nächsten Jahren, auch jenseits brutal-kapitalistischer Umtriebe, noch zunehmen.
Denn auch hier kommt ins Spiel, was Kern-Thema dieses Blogs ist: Atomenergie und künstliche Radioaktivität in ihrer eigentlichen Vernichtungs-Wucht gegenüber allem Lebendigen!
In den ersten Tagen nach der "Havarie von Fukushima" hat man mit einer gewissen Erleichterung darauf hingewiesen, dass die Radioktivität durch einen 'günstigen Wind aufs offene Meer getrieben' worden sei.
Und was macht die Radioaktivität über dem Meer?
Sie regnet irgendwann ab!
Durch Abregnen kontaminiert sie das Wasser? ( Zusätzlich zu dem, was schon aus Fukuskima direkt an „kontaminiertem Kühlwasser“ ins Meer geflossen ist.)

Und das Wasser?
Ist chemisch gesehen eine „wässrige Lösung“.
Und geistig gesehen?
Selbst wenn man, sozusagen als 'gestandener Zeitgenosse', mit dem 'Geistigen in der Welt' nicht allzuviel anzufangen weiß, kann einem, jedenfalls wenn man nicht so schläfrig in der Welt steht, dass man sogar seine eigenen Träume komplett verschläft, eigentlich nicht entgangen sein, dass das Wasser bis in die Traumbilder hinein mit „Bewusstsein“ zu tun hat.
„Wasser ist Leben“ heißt es kurz und bündig!
Richtig! Wasser ist zutiefst mit allem Leben der Erde verbunden!
Kann (muss) aber, mit einem erweiterten 'Lebensbegriff', das Wasser der Weltmeere, über seine materiellen Grundbedingungen für die 'Biosphäre' hinaus, als 'Welt-Stoff' mit geistiger Bedeutung gesehen werden?
Hat das Fließen, Strömen und Beleben das im Wasser wirkt eine geistige Voraus-Setzung und einen 'Nachklang' in alles Lebendige hinein?
Ist letztendlich das Wasser der Meere auch als 'großflächiger Anker' eines kosmisch-irdischen Bewusstseins zu sehen?
Nach meiner Sicht der Dinge ist dem so!
Das Wasser der Welt ( vor allem das Salz-haltige ihrer Meere) ist zutiefst mit dem Bewusstsein allen Lebens verbunden!
Und was ist dann folgerichtig die radioaktive Verseuchung der Meere, über die Schädigungen im Biologischen hinausgehend, noch?
Bewusstseinsverseuchung!
(Der Begriff "Bewusstseinsverseuchung" wird vielen einigermaßen befremdlich erscheinen, ist aber das was man sich vorstellen muß, was eben in der 'Tiefe des Menschen-Wesens' ausgelöst wird.)
Womit bezahlt die Menschheit demnach also, jenseits verseuchter Fische und Algen etc., noch den „billigen Atomstrom“?
Schleichendes Herabdämmern der Bewusstheit!
Schleichender Substanzverlust im Denken!
Langsames 'Ausdünnen' der Vitalität! (Vita=Leben)
Und das bis in die allgemein gesellschaftlichen und politischen Ebenen hinein!
Nun, dümmer als jetzt, kann die Gesellschaft im Allgemeinen und die Politik im Besonderen doch kaum noch werden, wird wohl mancher einwenden.
Doch das bleibt abzuwarten.
Ich möchte dahingehend nicht zu weit 'spekulieren', aber ich rechne damit, dass man in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an einer nicht zu übersehenden Zahl von Menschen einen eigenartigen 'inneren Substanzverlust', gleichsam eine Verantwortungs-Entkernung festzustellen haben wird.(Bewusstseinsdefizite und inneren Substanzverluste, die man geradezu mit einem 'Gähnen über dem Abgrund' beschreiben könnte, sind sicherlich auch -und namentlich in der jüngsten- Geschichte bis in die Gegenwart hinein zu verorten. Ich fürchte aber, dass die langfristigen Mental-Wirkungen künstlicher Radioaktivität alles bisher gesehene noch weit übertreffen werden.)
Über all diese Folgen für den Menschen und seine Um-Welt hinaus, ist aber aber noch zu fragen, was passiert mit dem Wasser selbst, wenn nun in Fukushima Millionen Liter Kühlwasser radioaktiv (d.h. mit dem Materie-Tod) verseucht und so mit dem absoluten Gegenteil seiner selbst – eben dem 'Leben' - "kontaminiert" wird?
Wenn das absolut Tote dem Lebendigsten und dem Träger allen Lebens geradezu eingeimpft wird!
Was passiert da im Leben – und im leben-wollen der Erde selbst?
Nix?
Sind das wirklich 'vernachlässigbare Kontaminationswerte' – fein verteilt – nahe an der Grenze der „Nachweisbarkeit“?
Sieht das Wasser – in seiner geistigen Welt-Qualität- das auch so?

Wie wird also das Wasser sich dazu verhalten?
Wird es still seine tiefste Vergiftung ertragen?
Oder wird es mit noch nie gesehenen Wasser-Gewalten reagieren?

Ich fürchte, dass schon eine bloße Frage in Richtung 'reaktives Wasser' bei den heutigen wissenschaftlichen Gepflogenheiten wenig Chancen auf ernsthafte Prüfung hat.
Wer wollte sich „wissenschaftlich“ darauf einlassen?
"Wissenschaftlich" weiß man heute zwar, dass die gängigen Weltmodelle nicht mehr aufrecht zu erhalten sind. Da weiß man auch, wie z.B. Hans-Peter Dürr* schreibt, "dass es Materie nicht gibt" - Jedenfalls nicht so, wie wir sie uns immer gedacht haben. Und trotzdem man sehr viel weiß, bzw. wissen könnte, kommt man im großen und ganzen nicht dazu, die Welt in ihrer materiellen 'Gestalt' als grundlegend geistig verortet zu erfassen!
Wer wollte also ernsthaft und "wissenschaftlich" darauf verweisen, dass uns z.B. die gesamte „Frühwarn-Technik“, die wir mit Millionenaufwand erfinden, konstruieren und in den Meeren versenken, nichts helfen wird, wenn wir nicht vorher gewissermaßen ein Frühwarnsystem im eigenen Bewusstsein installiert haben und das Wasser an und für sich – und seine zunehmende Eigen-Bewußtheit und Resonanzfähigkeit begreifen.
Eine zunehmende Eigenbewusstheit und Resonanzfähigkeit,insbesondere des Wassers, ist, nach meiner Sicht der Dinge, der 'Ort' an dem die Evolution in der Jetztzeit stattfindet!
( Hier im Blog schon mehrfach in formelhafter Kurzfassung benannt: Das Elementare der Erde kommt zunehmend in Wahrnehmung und Resonanz zum Mentalen der Menschheit ---- Da die 'Resonanzen' - vor allem in ihrer katastrophalen 'Ausbrüchen' auf der Zeitschiene verzögert und versetzt erscheinen, werden sie, mit dramatischen Folgen für die Menschheit, nicht mit den eigentlichen Auslösern in Verbindung gebracht.)

Was also steht an?
Ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Natur-Erkenntnis in Richtung ihrer tieferen „Lebendigkeit“ einhergehend mit einer radikalen, extrem beschleunigten Umsteuerung auf den Gebieten der Technik!! Stichwort: Erneuerbare Energien!
Kurzum: Wenn wir nicht begreifen, dass uns letztendlich das Entsetzen nicht minder erfassen sollte, wenn die Radioaktivität aufs Meer, denn in die Metropolen treibt, bleibt uns das Wesentliche verschlossen.... und das Tor zu weiteren Katastrophen wird sperrangelweit geöffnet! ( Dass die erste Sorge des Menschen dem Menschen gilt, ist selbstverständlich - aber ebenso selbstverständlich sollte werden, dass Radioaktivität immer schädigt .. auch die Luft und das Meer! )
Die Verbreitung von künstlicher Radioaktivität ist, wie schon eingangs gesagt, eigentlich eine Kriegshandlung.
Ein gegen die ganze Welt-Krieg!
Das muss jeder sich endlich in aller Klarheit vor Augen führen!
Ein Krieg, der dadurch besonders gefährlich wird, da er in der eigentlichen Dimension seiner vernichtenden Tiefe unerkannt bleibt!
Nur, unerkannte Wirk-lichkeiten führen nicht zu Aufhebung der Wirkung!
Schon ein Sprichwort sagt: „Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!“

Fukushima war (und ist) das schrille Läuten einen „Welten-Weckers“.
Wenn auch dieses 'Läuten' im großen und ganzen ungehört verhallt … und der leiseste und umfassendste aller Weltkriege fortgeführt wird, halte ich Folgen, die uns noch sehr lange Zeit buchstäblich in Mitleidenschaft ziehen werden, für schier unvermeidlich.


Wilfried Michalski