Freitag, 25. April 2014

Die innere Geschichte in der äußeren Geschichte (Gestern und Heute)


Dieser Text wurde in der Erstfassung 2004 geschrieben..und wird hier, wegen (leider) ungebrochener Aktualität, noch einmal eingebracht:
Wer hat nicht manchmal den Eindruck, dass im Verlauf der Geschichte noch etwas ganz anderes „drin“ ist, als man normalerweise beschrieben findet?
Dass der 'Gang der Geschichte' nicht zwingenderweise so hat verlaufen müssen, wie er verlaufen ist und es ganz anders hätte kommen können.
Wo aber sind die Gründe zu suchen, dass es gerade so gekommen ist?
Wo sind die zentralsten Punkte der jüngsten Geschichtsentwicklung zu suchen - Die 'inneren' Knotenpunkte....die sogenannten 'Points of no return'?
Darauf versuche ich eine Antwort vor dem Hintergrund, dass ich 1944 geboren wurde und im Ruhrgebiet aufgewachsen bin.  So habe ich die Nachkriegszeit in Deutschland intensiv miterlebt und die Trümmerlandschaften an Rhein und Ruhr waren meine 'Alltagsbegleiter'.

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Teil 1      Deutschland und Europa:
Wie oft habe ich in jenen Zeiten Menschen fragen gehört „Wie konnte das passieren?“
Ebenso oft habe ich Menschen, mit fast beschwörender Geste, sagen hören: „Das darf nie mehr passieren!“
Ich denke, dass die Frage nach dem wie konnte das passieren immer noch und gerade wieder hochaktuell ist.

Berechtigterweise kommt da auch der Erste Weltkrieg immer mehr in den Fokus der Wahrnehmung.
Es wird allgemein zwar immer mehr erkannt, dass auch damals nichts mit Zwangläufigkeit hat so geschehen müssen, wie es geschehen ist, dass aber durch gewisse Konstellationen der Politik und der Psychogramme der Beteiligten, irgendwann die Ereignisse zwangläufig geworden sind. Doch wodurch? Nur durch den Willen bzw. Nichtwillen der Beteiligten? Oder ist es nicht so, dass ab einem gewissen Point of no return, die Verhältnisse die zum Kriegsausbruch geführt haben, von einer, man könnte sagen, inneren magischen Vollzugstendenz angetrieben waren?...!
Denn obwohl man noch einige Monate vor Kriegsausbruch sich der allgemeinen Zuversichtlichkeit auf ein friedliches Zusammenleben der Völker hingegeben hatte, kam es dann überraschend zum Kriegsausbruch.

Aber das dem 'Ausbruch' folgende war etwas ganz anderes als alle Voraussicht und 'Lageeinschätzung' erwartet hatte. Die Streitmächte waren nicht, wie insbesondere von der Presse 'getrommelt' "Weihnachten wieder daheim". Das Gegenteil war der Fall: Europa, und in der Folge große Teile der Welt wurden von einem jahrelangen Krieg überzogen, der etwas ganz Neues in die Welt hineintrug: Umfassendste Vernichtung von Menschen! Erweiterung der 'Schlachtfelder' weit in die zivilen Bereiche hinein!
Ein Krieg der so gesehen gar kein „Krieg“ im „klassischen“ Sinn mehr war. Der in seiner 'verdeckten Tiefe' nicht mehr nur der einen oder anderen Weltsicht das Terrain befestigen oder erobern sollte. Das war eigentlich nur noch die Maskerade.
Nein, schon der 1.Weltkrieg wurde ein Krieg, der die Menschheit mit den Instrumentarien des Vernichtungskrieges gegen alles Lebendige bekannt machte.


Die im letzten Jahrhundert oft gehörte Frage, „wie konnte das passieren“, ist noch weitgehend unbeantwortet. Jedenfalls von der Mehrheit.

Wie konnte es also passieren, dass man schon 1939 in den nächsten Krieg unter einer noch dämonischeren Signatur hineinging. Konnte das passieren, weil man auch hier sein Unterscheidungsvermögen nicht ausgebildet hatte?
Fehlte es am Unterscheidungsvermögen, sodass man die Geister in Bild und Gegenbild nicht unterscheiden konnte?
Ist der tiefe Fall eines Volkes in die Barbarei erst möglich geworden, weil das höchste Potential dieses Volkes versäumt wurde?
War etwas ganz anderes, etwas Höheres, eine allgemein menschliche Qualität herauszubilden, das Gute, das Helfende in der Welt zu befördern, die eigentliche Herausforderung des deutschen Volkes?
Hat sich das nicht ergriffene Gute, das nicht gestaltete Potential, nämlich zum tatsächlichem Heil der Menschheit zu wirken, sich ins radikalste Gegenteil des „Heil Hitler“ verkehrt?


Und wie faszinierend, wie massensuggestiv, hat sich damals das monströse Gegenbild allen Heils in ein pseudoreligiöses Gewand eingekleidet, um in Gestalt des „Führers“ sich selbst als „Heil“ feiern zu lassen.
Wie wurde da der "Führer" durch die große Mehrheit des deutschen Volkes in himmlische Höhen der Vorsehung, der Erlösung, des Aufbruchs zu neuem Menschentum etc. hinaufgehoben?!
Wenn man die große Umkehrung aller Werte in der Nazi-Diktatur sieht, dieses Umdeuten und Neubesetzen hoher Ideale und Begriffe, dann muss man eine Schuldfrage noch in eine ganz Richtung hineinbringen als dies normalerweise geschieht.
Denn normalerweise wird danach geforscht, was Hitler bei welchen Veranstaltungen gesagt hat. Vom Münchner Brauhauskeller bis zum Treffen mit der Elite der deutschen Industrie in Düsseldorf. Wie hat er argumentiert? Wie hat er die Menschen begeistern können? Wie intellektuell bestechend war seine Argumentationsführung? Wie konnte der vielzitierte Anstreicher aus Österreich in Deutschland Reichskanzler werden, etc.?
Letztendlich...ganz einfach: Weil er der Erfüllungsgehilfe, das Gefäß, für eine Selbstzerstörung infolge Selbstversagen, werden konnte.
Der „Führer“ war die personale Erfüllung einer selbstgeschaffenen Tendenz!


Er war der personale Füllstoff des Vakuums, das dadurch entstanden war, dass nicht entwickelt wurde, nicht hinaufgebracht wurde das Eigentliche, das Menschheitliche, das wahrhaft Universale, durch das deutsche Volk.
Was 'nach oben' nicht gehoben wird, erfasst die Un-Tätigen von 'unten'!..!!
Darum National-Sozialismus! Daher konnte das Soziale nur noch in der Nation gesehen werden. Darum kehrte sich der freie Himmel über Deutschland, der noch in einem „Alle Menschen werden Brüder“ erlebbar war, um in die Finsternis von „Blut und Boden“
Weil er der große Erfüller des geistigen Versäumnisses war, des Nicht-tuns an der wahren Menschheitskultur; darum konnte Hitler so berechtigt von der „Vorsehung“ dem „Schicksal“, dem Ruf der Götter an ihn, dem Aufgang einer neuen Zeit oder gar vom „Neuen Menschen“ sprechen.
Der "Führer" war die immanente Antwort gegenüber einer kollektiven Ausblendung dessen, was 'in der Tiefe der Zeit' eigentlich angelegt war und der Ergreifung insbesondere durch das deutsche Volk harrte! 
So muss das Verhängnis darin gesehen werden, dass nicht nur Taten Tatsachen bilden
Auch das Ungetane, das Versäumte bildet die Tatsachen der Welt. Die Untaten!!

Das
ist auch der Grund, warum man sich auch heute bemühen muss, den möglichen Untaten von morgen, nicht durch das eigene Nicht – tun noch Vorschub zu leisten.
Denn auch heute, darauf weisen viele Indikatoren hin, ist wieder ein elementarer Knotenpunkt im Geschichtsverlauf erreicht. Ein „Point of no return":Wir stehen alle miteinander an einer Schnittstelle, an der grundsätzliche Entscheidungen notwendig sind.
Quo vadis?
Auch wir werden in der Zukunft mit den Ergebnissen unserer Taten ebenso konfrontiert werden, wie mit unseren Versäumnissen.

Es ist eben ein aus Versäumnissen resultierendes Verhängnis, wenn man so in der Weltgeschichte sitzt, wie ein Schüler in der Grundschule und der Lehrer im Geschichts-Unterricht sagt: „Und dann, liebe Kinder, dann kam Hitler!“

Hitler kam nicht. Hitler wurde gezogen! Hineingezogen in die allgemeine Empfänglichkeit, die es solchen Menschen erst ermöglicht, ihre Wirksamkeit zu entfalten. Es war das Vakuum der kollektiven Geist- und Richtungslosigkeit, das einen solchen Einbruch in das ehemalige Volk der „Dichter und Denker“ erst ermöglicht hat. Ein geistiges Vakuum ist immer politisch anziehend. Immer wird ein Versäumnis genau die Kräfte auf den Plan ziehen, die seine negative Tendenz verstärken!
In welchen real-politischen Zerstörungsgewalten kollektive Versäumnisse sich austoben können, hat der zweite Weltkrieg gezeigt.
Von den zerstörten Städten Europas, über die Mordmaschinerie der Nazis in den Konzentrationslagern, bis zur Entfesselung der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.

„Das darf nie mehr passieren“, so die oft gehörte Mahnung der Zeitzeugen.
Es passiert!
Vielleicht noch etwas gebändigter, etwas nuancierter, als im zweiten Weltkrieg. Doch die Welt ist immer noch von Kriegen, die man immer wieder verharmlosend „bewaffnete Konflikte“ nennt,. übersät.
Überall toben ungeheure Vernichtungskämpfe von Menschen und Menschengruppen gegeneinander.
Und die zivilisierte Welt? ....lebt davon!

Rüstung wird gerade zum stärksten und allseitig beförderten Wirtschaftsmotor in der Welt! Und es steht zu fürchten, dass wieder, und zwar als selbsterzeugte Folge der verfehlten Taten, des Ungetanen, ein Vakuum erzeugt wird, in dem das Versäumnis gegenüber dem Menschheitlichen, sich seine Erfüller, seine neuen Vollstrecker

Starker Tobak?
Man schaue sich um auf der Weltbühne!
Man schaue sich an, wer an maßgeblicher Stelle die Fäden in der Hand hält und die „Geschicke der Welt“ lenkt.
Wer mit welcher Phrasendrescherei, gepaart mit dreistesten Lügen, die Rednerpulte beherrscht!
Wo ein schierer Taumel sich breit macht für eine exorbitante Genügsamkeit in den eigenen Wahnvorstellungen.
Wo das Mittelmaß und der sachliche Unverstand, von der moralischen Qualifikation ganz zu schweigen, aus allen Löchern demokratischer Bemäntelung pfeift.
Welche Köpfe mit welchen Zielen, mit welchen Waffen? Das ist hier die Frage!
Und es ist eine Frage, die alle angeht. Eine Menschheitsfrage!..!!

Wer „Spreng-Köpfe“ baut, die innerhalb kürzester Zeit an jeden Punkt der Erde gebracht werden können, kann sich nicht auf die Position von „inneren Angelegenheiten“ zurückziehen.
Entweder – oder!
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Teil 2       Welt-Macht Amerika und die Welt:
Womit denn ein Blick zu werfen ist auf die Gefahren, die heute aus der 'Welt-Macht' einzelner Staaten (oder Staatenbünde) erwächst.
Wenn vorrangigst Amerika „Weltmacht“ ist, dann muss es auch die Befindlichkeiten der „Welt“ zur Kenntnis nehmen.
Dann muss es auch aushalten, dass ein Korrektiv von außen kommt, wenn es im Innern nicht mehr vorhanden ist oder unterdrückt wird.
Daher muss, frei vom plumpen Antiamerikanismusverdacht, gefragt werden können, ob Amerika heute in eine Phase eingetreten ist, in der es sich selbst verlieren, sich selbst preiszugeben droht.
Wo es das zu verlieren droht, wofür es in seinen besten Werten steht: Freiheit und Entwicklung der Individualität!

Es soll hier nicht bekrittelt werden, wie sehr die Menschen in Amerika hinter ihren Idealen hinterherhinken.
Jeder Mensch hinkt jeden Tag seinen Idealen hinterher!
Es muss aber die Frage aufgeworfen werden, ob Amerika seine Ideale umpolt?
Es muss jetzt gefragt werden, und das durchaus im Geiste einer kritischen Sympathie, ob Amerika von einem geistig adäquaten Umpolungsprozess seiner höchsten Werte, in einer ähnlichen Weise bedroht ist, wie Deutschland im letzten Jahrhundert in seiner Umpolung vom „Alle Menschen werden Brüder“ zum „Deutschland über alles“
Eine offenkundige Parallelität ist der religiöse Habitus mit dem damals das „Deutschland über alles“ versehen wurde und heute das „amerikanische Zeitalter“ versehen wird: Nationales Pathos und religiös verbrämte Eroberungsstrategie gepaart mit weltweit ausgerichtetem Sendungsbewusstsein.

Das ist die Mischung, die Deutschland zur Raserei gebracht hat und die Amerika nun aus demokratischer Stärke eliminieren muss, will es nicht einer schweren Zukunft entgegengehen.
In vielen Reden und Statements sind die Bemühungen hinsichtlich einer religiösen Unterfütterung politischer Bestrebungen unübersehbar und der göttliche Beistand wird öffentlich und medienwirksam herbeigefleht.

In diesem Gemisch, in dem das allgemein Patriotische, das nationale Pathos, die Angst vor Terror und dem eigenen sozialen Abstieg, das Militärische und das Religiöse, miteinander verquickt werden, ergeben sich die Nährböden für eine schleichende Umkehrung aller Werte.
Auch in Amerika!
Amerika war und ist nicht frei von faschistoiden Tendenzen!...!!

Es stellt sich also hier die Frage, ob Amerika an seiner Herausforderung angelangt ist?

Ob Amerika etwas zu bewältigen hat, das in gewisser Weise auch stellvertretend für alle Menschen geschieht?
Solche Herausforderungen sind im Weltgeschehen, in dem es eben nicht um die Entwicklung eines dumpfen Glückszustandes geht, sondern um die Entwicklung des Bewusstseins, prinzipiell unumgänglich und somit substantiell unabhängig von den Akteuren zu sehen.
Daher hat es absolut keinen Wert, sich an den jeweiligen Akteuren aufzureiben. Etwa den jeweiligen Präsidenten verantwortlich zu machen.
Vor allem amerikanische 'Präsidenten' sind da eher als Stellvertreter der allgemein-westlichen Tendenz zu sehen und damit eigentlich nur die offenen und ungeschminkten 'Statthalter' der ökonomisch –militärischen Welteroberung.
Und in deren 'Vollzug':
Die Umpolung der Freiheit!
Das
ist die Herausforderung, die Amerika mit seinem Apparat aus Lügen und Verheißung eigentlich darstellt.
Da,
in der Wahrnehmung dessen was da lauert muss Amerika aufpassen, dass es seine Herausforderung nicht verpasst.
Und der Rest der Welt natürlich auch!!!

Die hier genannte innere Bewusstseinsaufgabe bringt natürlich mit sich, dass Amerika elementar (und auch von innen!) das Angriffsziel derer ist, die eben kein Interesse an freien Menschen haben, die eigentlich etwas ganz anderes anstreben als 'die Freie Welt' und daher Amerika von INNEN angreifen. Mit den Mitteln der Lüge und modernster Technik sogar im Zeichen der Freiheit selbst.
Die Aufhebung der Freiheit – durch „Schutz“ der Freiheit.
In diesem Kontext zeigen die Bestrebungen dieser Tage schon in einer ziemlichen Deutlichkeit ihre wesentlichen Konturen: Die öffentlich installierte Androhung des Freiheitsverlustes als Vehikel eben diese Freiheit auszuhebeln.

Wie bereits betont, treten solche Herausforderungen in einer Weise auf, dass sie sich stellvertretend manifestieren, dass eine Menschheitsfrage sich in einem Volk gewissermaßen fokussiert und dort massiv in Erscheinung tritt.
Daher sei hier noch einmal darauf verwiesen, dass es wirklich keinen Sinn macht den 'Präsidenten' verantwortlich zu machen und zu glauben, dass mit einem anderen Präsidenten sogleich alles anders und besser würde. Mit einem anderen Präsidenten, würden sich ggf. die Modalitäten etwas ändern. Salopp gesagt: Aus Peitsche würde wieder etwas mehr Zuckerbrot. Dahinter würden dann trotzdem die selben Mächte wirksam bleiben.
Mächte, die für die destruktiven Weltkonstellationen des ökonomisch – militärischen verantwortlich sind, und an einer wirklichen Richtungsänderung kein Interesse haben.

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Ausblick:
Was macht trotzdem Hoffnung?
Alle Weltmächte sind bisher noch an der Welt gescheitert!
Alle Weltmächte sind letztendlich an den Strand einer neuen Zeit gespült worden und dort wie ein Walfisch, den eine Flutwelle an Land geworfen hat, an der eigenen Schwere erstickt.
Die neue Zeit.
Die neue Geschichte in der Geschichte.
Die Gegenmacht der Zivilgesellschaften – weltweit?!
Die Gegenmacht derer, die nicht Willens sind, ihr ganzes Leben denen zu überantworten, die sich in den verschiedensten Regierungen zusammengefunden haben?

Die sich diese politische Qualität, buchstäblich unter aller Kanone, nicht mehr bieten lassen.
Die ihre Zukunft nicht in der Vermehrung der Waffen sehen, sondern in der Vielfalt der gegenseitigen Hilfe.
Eine andere Welt ist möglich.
Eine andere Geschichte in der Geschichte auch!
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* Da der 'wesenhafte' Hintergrund im Originalmanuskript an anderer Stelle bereits beschrieben war, sei hier nur auf die 'lebendige Seite' der kollektiven Groß-Lügen verwiesen.
Eine aktuelle Ergänzung dazu ist der Beitrag:

...von "Drohkulissen", "Friedenssicherung", "glaubhafter Abschreckung" und Lügen-Wolken mit 'Blitzeinschlags-Gefahr'!

 http://denkgarten.blogspot.de/2014/03/von-drohkullissen-friedenssicherung.html





Donnerstag, 24. April 2014

Wir drohen der Erde den Tod an.....und der Kosmos...hält still?...??




An manchen Tagen frage ich mich, welche Chancen Lebewesen haben in einem lebendigen System zu ko-existieren, wenn sie alles, außer sich selbst und ihren engsten Selbst-Belangen, als statisch und unlebendig erfassen. Heute ist wieder so ein Tag! Was sind das für Schlagzeilen und Titel heute??
Einerseits Kriegs-'Zündeln' mit Androhung von "Konsequenzen" (von allen Seiten und aus allen Rängen) und andererseits Horror vor Meteoriteneinschlägen auf Metropolen.
Bin ich falschen Film?



Auf zig 'Trägersystemen' ist der millionenfache Tod (für alles Leben..auch Tiere und Pflanzen und Verseuchung bis in die Mineral-Welt hinunter) in Stahl gepackt.
Auf zig Raketen 'Mehrfachsprengköpfe', jeder davon geeignet eine Metropole einzuäschern.....
........und wir sinnieren über "Meteoriteneinschläge"??...!!

Und wenn wir schon "Meteoriten" ins geneigte Blickfeld nehmen, welche Chancen hat jemand, der sagt, die kommen in einem lebendigen System (und das ist nun mal das Weltall!) nicht von ungefähr!
Zieht 'Todesbereitschaft'....egal durch welche 'Strategien, Nützlichkeiten, Polit-Systeme' flankiert und sanktioniert, den 'Tod aus dem Kosmos' an?...??
Wissen wir überhaupt WO wir leben? In einem Kosmos der aufs mechanisch-maschinelle reduzierten Strukturen, oder einem Kosmos der integrativen Lebens-Beziehungen?!!
Wenn diese Frage nicht umgehend in ihrer Tiefe und Dringlichkeit erfasst wird...und der kollektive Veits-Tanz durch das Flachland des Gestern und Vorgestern ...mit all seinem nationalem Gehabe...weitergeht, sind wir bald in einem Menschheits-Selbstbegräbnis.

Sonntag, 20. April 2014

Gedanken zu Ostern.....und dem WERDEN der Welt.




„Religion“ ist in diesen Zeiten nicht unbedingt gut beleumdet...und wird mancherorts schon als unvereinbar mit Intelligenz angesehen. Allenfalls mit indianischen Glaubensweisheiten und von dort impulsierten Worten von der „Mutter Erde“ und dem „Vater Himmel“ und der großen Vernetzung von 'allem mit Allem' kann man noch sprechen, ohne das die Verstandeskräfte gleich abgesprochen werden. Aber 'unsere' Religion?
Das 'Christentum'? Wie haben wir es damit? ..im Großen und Ganzen und im Rahmen 'eigener' Spiritualität? Was ist da 'angesagt'?



Das konfessionell geprägte und öffentlich sichtbare Christentum widmet sich, jedenfalls nach meiner Sicht der Dinge (von allerlei 'Skandalen' sei sowieso abgesehen), eher dem Bewahren und Verwalten des Gewordenen denn dem Ergreifen und Gestalten des Werdenden....und bietet durch diese Verhaftung im Gewordenen wenig Impulse für das Werdende!
Womit das eigentliche Thema ins Blickfeld kommen kann.
Was hat Christus mit dem WERDEN der Welt zu tun?

Um da eine Antwort zu finden, möchte ich versuchen, das mir Wesentliche zum Verständnis des Christus in aller Kürze zu beschreiben:
Wenn, wie in einigen anderen Beiträgen meiner Blogs schon als meine Grundannahme angeführt, die Welt nicht in einer Ur'Sache', sondern in einem Ur'Wesen' ihre tiefste Begründung hat, so ist es für mich keine Denkschwierigkeit, mir vorzustellen, dass ein zuinnerst aller Schöpfung 'eingewobenes' Wesen, welches urgründlich mit der Liebe verbunden ist, ja letztendlich in der eigentlichen Tiefe die Liebe selbst IST, dass dieses Wesen seine, in einer geistigen Dimension des Kosmos verankerte 'Welt', verlassen und auf der Erde erscheinen kann...und vor ca. zweitausend Jahren als Mensch unter Menschen gelebt hat!

Es wird bei diesem Gedankengang zum besseren Verständnis einbezogen, was sich heute interessanterweise auch in den Grenzbereichen moderner Naturwissenschaft zeigt: Die Welt (der Materie) ist aus sich selbst nicht ableitbar!
Heute kommen beachtlicherweise Naturwissenschaftler wie z.B. Hans Peter Dürr zu der Aussage, dass sie ein ganzes Forscherleben damit zugebracht hätten, zu erforschen, was denn Materie ist...und nun sehen müssten, dass es „Materie gar nicht gibt“. (Jedenfalls nicht so, wie man immer gedacht hat.)
Materie, so ist heute erkennbar, kann nicht ohne dahinter stehendes 'Geistiges' gedacht werden.
Dieses 'Geistige' wird dann als 'Wahrscheinlichkeiten' als Potentialitäten oder, wie Hans Peter Dürr formuliert, als „Passierchens“ gesehen. Materie, das ist durchaus zu vermuten, wird aus einem 'dahinter' liegenden geistigen 'Willens-Potential' in unsere Welt hinein 'passiert'? (als begriffliches Hilfskonstrukt formuliert)

Es weist also aus der heutig erkennbaren Faktenlage sehr viel darauf hin, dass unsere gesamte Welt eine große 'Übersetzung' eines Geistigen in den 'Raum' und dessen Gesetzmäßigkeiten ist.
Ist es somit verwegen zu fragen, ob ein im Geistigen verankerter Wille zur Welt sich in eben dieser materiellen Gestalt 'ausstülpt'.....und so die 'Schöpfung' hervorbringt?
Können wir so die „Schöpfung“ neu begreifen? Ist der „Schöpfer“ der allem zugrunde liegt, vor einem solchen geistigen Welten-Hintergrund, wie er in den Grenzbereichen der Naturwissenschaft 'durchscheint', vielleicht doch ganz anders und neu zu begreifen? Jenseits aller einfachen menschlichen 'Personen-Attribute' die ihm in verschiedenen Kulturen, Religionen und Konfessionen zugeeignet wurden ....und die heute zu bloßen 'bildlichen Hüllen' werden müssen?! (Bis hin zum viel zitierten „Mann mit Bart“ in seinen unzähligen Ausgestaltungen)
Kurzum: Ist es nicht dringend an der Zeit, bei 'Gottvater' zu Anschauungen zu kommen, die sich mit unserer heutigen Welterkenntnis und den als 'Geistig' zu verortenden Grundlagen der Welt neu und dem heutigen Bewusstsein entsprechend aufbauen lassen?

Kann es eine existentiell sehr wichtige Frage sein, ob wir den „Vater“ neu verstehen und daraus ebenfalls ein neues Verständnis des „Sohnes“ gewinnen.
Wer ist denn da vor ca. zweitausend Jahren zu den Menschen gekommen?
Wie kann man sich heute dem nähern, der „Sohn Gottes“ genannt wird.
Was steht dabei im Zentrum?

Um das wenigstens ansatzweise aufzuzeigen, möchte ich ein einfaches Bild benutzen: Den Stafettenlauf!
Bei einem Stafettenlauf ist ein Ziel gesetzt ..und verschiedene Läufer tragen die Stafette über ihren Teil der Strecke um letztendlich, in der zeitlichen Reihenfolge versetzt, aber doch gemeinsam das Ziel zu erreichen.
Wie 'Stafettenträger' haben bestimmte religiöse Führer der Menschheit so zusammen gewirkt, dass der letzte 'Läufer' das Entscheidende ins Ziel bringen konnte.
Was war das Ziel eines so gedachten 'kosmisch-irdischen Stafettenlaufs'?

Alle Schöpfung ..und an entscheidend verantworteter Stelle den Menschen... mit neuen Lebens-und Schöpferqualitäten zu begaben! Der Welt NEUE Lebens-Impulse einzufügen.
NEUE Möglichkeiten, NEUE Schöpferpotentiale zu eröffnen!
Nicht nur eine weitere 'Lehre' in die Welt zu bringen. Nicht nur neu, und dennoch im alten Religions-Verständnis, mit moralischen Grundsätzen eine 'Lehre' zu begründen, sondern Schöpferpotentiale, die im Verbund stehen mit dem wesenhaften (Vater)Urgrund der Welt, der Liebe, in die irdische WIRKlichkeit zu bringen!
Das 'Erwirken' dieser NEUEN Schöpferpotentialität durch sein Erdenleben, jenseits aller 'Lehren', das ist die eigentliche Tat des Christus.
Was ist dann aber die 'Tat' des Christus?
Was wurde durch Christus unter Menschen zum ersten mal 'vollbracht' durch den Tod ...und durch den Tod hindurch?
Die Auferstehung!
Das gab es vorher nie! Das ist das wirklich NEUE unter der Sonne!
Die Auferstehung!

Über die Auferstehung müsste man selbstverständlich sehr viel Umfassenderes ausführen. Das kann aber hier nicht in dem nötigen Umfang dargestellt werden.
Es kann aber in aller Kürze auf das oben Angedeutete eines „Übersetzens“ eines 'Geistigen' in den Erden-Raum verwiesen werden. Alles Leben und somit auch der Tod, insbesondere der Menschen-Tod, ist mit diesem 'Geistigen' verbunden. Der Tod jedoch ist eine (in Teilaspekten eigenständige) reale und tief wirkende Macht! So mächtig, dass er den Menschen auch 'geistig' mitnehmen kann. Von dieser Macht war der Mensch zur Zeit des Lebens des Christus auf der Erde geistig bedroht....und hätte ihr letztendlich erliegen müssen, wenn nicht, in dem oben genannten Verständnis, aus der 'Welt des Vaters' der 'Sohn' erschienen wäre.
Dem Tod in seiner größtmöglichen 'geistigen Dichte' und alles Erdenleben bedrohenden Schwere in seinem eigenen Menschen-Tod begegnet zu sein ….und auch dort den tiefsten kosmischen Impuls, die Liebe, wie ein Samenkorn 'eingepflanzt' zu haben, das ist letztendlich die durch Christus erwirkte 'Neuschöpfung'.
Mit dieser 'Einpflanzung' wurde in der gesamten Schöpfung, also in allen Bereichen, die mit 'Himmel und Erde' skizzierbar sind, das Potentialitäten-Gefüge 'hinter' der Materie entscheidend erweitert und neu gegründet. Im bereits genannten Begriff der „Passierchens“ gesagt: Es kann seitdem und auch heute ...und in alle Zukunft anderes 'passieren'! Alles Leben, alle Materie kann sich gewissermaßen in neue und von neuer Lebens-Substantialität durchwirkte Gestalt-und Form-Möglichkeiten 'übersetzen'!

Was würde somit die 'vorchristliche' Zeit und die 'nachchristliche' Zeit unterscheiden?

Nichts weniger als eine andere TATsachen-Begründung der Welt!
Die ganze Welt, die ganze Schöpfung, ist zutiefst und grundlegend eine andere Welt geworden.
Alles Leben ist, in seiner innersten Potentialität, mit neuen Lebens-und Entfaltungsimpulsen begabt!
Auferstehung kann somit ein Prozess für die ganze Menschheit* ...und der von ihr wirklich erfassten und 'aufgehobenen' MitWelt... werden.
*(Menschheit jenseits von 'Religionen' und Konfessionen sowie Auferstehung als im 'Spirituellen gegründete TATsächliche Weltgestaltung' gedacht)
Eine so gestaltbare Zukunft für die ganze Welt ..und nicht nur für die 'Christen', sondern für ALLE Menschen ..und letztendlich für alle Lebewesen und irdisch-kosmischen 'Gestaltträger'...errungen zu haben, ist die WIRKlichkeit des Christus.

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Anmerkung: In einer realen Gegen-Setzung gibt es die Möglichkeit die oben genannte 'aufzuhebende Mitwelt' in ihren Untergang hinabzudrücken.
Das geschieht m.E. mit der Atomenergie und der Verbreitung der künstlichen Radioaktivität.
Dazu mehr in einem Beitrag zum Thema "Christentum und Atomenergie":

http://atomwecker.blogspot.de/2012/08/christentum-und-atomenergie_6.html 

Sonntag, 30. März 2014

...von "Drohkulissen", "Friedenssicherung", "glaubhafter Abschreckung" und Lügen-Wolken mit 'Blitzeinschlags-Gefahr'!



Beflügeln wir mal unsere Phantasie und nehmen wir an, dass Lüge und Wahrheit einer farblichen Sichtbarkeit unterworfen wären. Die Wahrheit wäre stets von einem freundlich hellen Schein umgeben und die Lüge würde sich in einem schmierig-schwefligem Gelb zeigen.
So sei bildhaft angenommen: Immer wenn ein Mensch sprechen würde, so ginge das mit einer gewissen 'farblichen Korrespondenz' einher, indem sich aus dem Gesprochenen heraus eine kleine Farb-Wolke erheben würde.

Ich bin sicher, dass man dann an vielen Orten von 'Politik und Medien' eine ziemlich dicke 'Einkleidung' in sattem 'Schwefel-Gelb' finden würde.
Ganz besonders 'satt' wäre der 'Schwefel-Ring' um die Versammlungsstätten derer, die sich z.Zt. (in West und Ost) mit der 'Ukraine und Krim-Krise' befassen.
Da würde man vor allem eine satte 'Kern-Lüge' sehen, die daraus resultiert, dass man gar nicht sieht, dass sozusagen 'das Innere der Zeit' ganz woanders hin will ...und sollte, als in eine neue staatliche (oder suprastaatliche) 'Territorialbehauptung'.
Wo ist ein Bewusstsein davon vorhanden, dass in dieser Zeit und ihrer eigentlichen Entwicklungs-Richtung etwas ganz anderes in die Wirklichkeit kommen sollte als die Ausweitung des Nationalprinzips über einzelne Staaten hinaus und in sogenannte 'Staatengemeinschaften' hinein! (Die aber organisiert sind wie Nationalstaaten!) Anstelle wirklich freier Assoziations-Rahmen für freie Menschen, tritt der zentralistisch organisierte Groß-Staat. Mit den dazu gehörigen 'Verteidigungsbündnissen' mit anderen Groß-Staaten in einer, wie auch immer definierten, "Wertegemeinschaft"!

Das ist die innere 'Groß-Lüge', die man gerade pflegt und hochhält. Die alte MenschenFreiheits-Verweigerung in neuem 'Kleid'! Dort wo man von „territorialer Integrität“ spricht, die es „mit allen Mitteln“ und „militärisch flankierten Drohkulissen“ zu sichern und ggf. wiederherzustellen gälte....usw.usw. (Man lese die Blätter dieser Tage und höre was aus manchen Redaktionen quillt....)
Die allenthalben beschworene und bis zum Heiligenschein 'frisierte' „territoriale Integrität“ ist die, im Signum von 'Freiheit', aufgezogene Maskerade derer, denen es tatsächlich um die 'Territorien' geht, die auch diesen Teil von 'Terra' ihrer 'Interessensphäre' unterwerfen wollen.

Wenn sich das alles im genannten Sinn 'farblich' im Raum abdrücken würde, dann wären wir umgeben von gelb-schwefligen Gewitterwolken.
Und genau hier ergibt sich die Frage, ob mit diesen 'Wolkenbildungen' aus den allseitig 'bewirtschafteten' Lügen heraus, sich tatsächlich eine real wirksame 'geistige Kraft' aufbaut, die sich zu einer 'unkontrollierbaren' Gewalt entwickeln kann?!
Diese Frage treibt mich in diesen Tagen um! Ist die Anschauung, dass sich gerade innerlich schwerstes Gewölk am europäischen Himmel formatiert, so abwegig? Mag der Himmel äußerlich noch so friedlich und 'strahlend blau' sein....das war er 1914 auch!!
Hat nicht 1914 ein 'kleiner Funke' genügt, den Weltenbrand zu entzünden, den eigentlich 'niemand wollte'!! Wo man sich in weiten Kreisen der Wirtschaft so sicher war, dass die ökonomischen Bande so stark geknüpft und in gegenseitigem Interesse seien, dass es es eigentlich gar nicht möglich sei, dass sich noch einmal ein Krieg in Mitteleuropa ergibt. etc.etc. Und heute? 2014???!!!

Was ist da im 'Main-Stream' gerade angesagt? Genau die selben Selbstversicherungen!! Man baut eben nur mal Droh-KULISSEN auf. Verlegt Nato-Einheiten an die östlichen Grenzen.* Natürlich alles zur „Friedenssicherung“,.... die nun mal auch heute der 'glaubhaften Abschreckung' unterliege ..usw...usw. Alles 'Kulissen' ….und keiner sieht, dass hinter den Kulissen, sich die 'Lügen-Wolken' türmen....und ein 'Funke', komme er von der Erde oder aus dem Himmel, genügt um den neuen Weltenbrand zu entzünden.
Und danach wird man, sofern noch sprach-und schriftfähig, wieder davon sprechen und schreiben, dass der Krieg 'ausgebrochen' sei. Niemand habe das gewollt...niemand hätte das vorhersehen können.....usw.
Dass der Krieg nie hätte 'ausbrechen' können, wenn man nicht die 'Groß-Lüge' zum 'staatstragenden Element' gemacht und auf zig Treffen und 'Gipfeln' förmlich gemästet hätte, das wird man geflissentlich nicht sehen. Da wird man in den Kreisen der Politik und der Assistenz-Medien alle Hände in Unschuld waschen.....denn 'Wolken aus Lügen' die sich irgendwann der 'strategischen Logik' der internationalen Politik entziehen und eine 'Eigendynamik' mit verheerendsten Folgen entwickeln können,...ist natürlich nur was für 'Spinner'....!

Oder doch nicht?...??
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* aktuell zitiert aus der 'Suddeutschen':
"In der Ukraine-Krise sagt die Verteidigungsministerin, mit den östlichen Nato-Partnern könnte militärisch noch stärker kooperiert werden. Der Chef des Bündnisses empfiehlt gleich die Erweiterung bis zur russischen Grenze. Den Kreml dürften mehr westliche Soldaten im Osten nervös machen."
Ist eine Vorstellung von dem, was sich aus diesem 'nervös machen' an kriegerischer Zerstörungsgewalt entwickeln kann, nur mein 'Hirngespinst'?..!!?
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Donnerstag, 27. März 2014

Fukushima..alles fließt ins Meer (Radioaktivität, das Leben, der Mensch, das Wasser)



Was stand vor ca. 100 Jahren an Verheißungsvollem vor der Menschheit?
Das, was der nachfolgenden Zeit zum Signum werden sollte: Das Atomzeitalter!

Man beachte in seinem heutigen Urteil, das ja resultiert aus den Erfahrungen die man heute hat, den damals wirklich vorhandenen positiven Enthusiasmus und den guten Willen in den
ersten Stunden der Atomkraft-Forschungen. Was tat sich da auf: Ganz viel Energie aus ganz wenig Materie!
Das war etwas, was ungeheuer verheißungsvoll am Horizont der Zukunft erschien und die Menschen ergreifen und ihre technische Phantasie enorm beflügeln konnte. Von unerschöpflicher und billiger Energie aus den 'Kräften des Atoms' war alsbald die Rede und die kühnsten Prognosen machten die Runde, bis dahin, dass Strom alsbald so billig sei, dass es nicht mal mehr lohnen würde einen Zähler zu installieren.
Es unterblieb nur eine erste und entscheidende Frage: Erfolgt eine technische Nutzung dem eigenen Welten-Sinn der eingesetzten Materie? Treten mit den 'Kern-Kräften' Energie-Inhalte der Materie in die menschliche (menschheitliche) Wahrnehmung, die sich nach
zwei Seiten 'bewegen' könnten: ins 'musikalische'* oder ins 'maschinelle'? (*das 'musikalische' ist hier nur ein Hilfsbegriff, der das gemeinte nur als 'Entwicklungsrichtung' in Kürze beschreiben kann.)
Heute wissen wir, wie extrem einseitig
sich die Praxis entwickelt hat. Wurde diese Frage gar nicht als solche erkannt? Wurde da nirgendwo gesehen, dass die 'Wandlungs-Energien der Materie' auch dem musikalischen ähnlich einsetzbar gewesen wären ...und sind? (Da etliche der Atomphysiker auch hervorragende Musiker waren, möchte ich da nicht ausschließen, dass das nicht doch irgendwo gesehen oder gefühlt wurde)
Aber es kam zumindest nirgendwo
durch.
Dafür, und das ist m.E. der 'Verfall an die Groß-Lüge', kam das 'maschinelle' alsbald in den absolut beherrschenden Vordergrund und wurde dem militärischen (aus welchen Gründen und unseligen Verkettungen auch immer) gleichsam 'angedient'.
Die Folgen sind bekannt.

Und bleiben doch in ihrer eigentlichen Tiefe unerkannt!
Denn nach dem militärischen Einsatz der Atomkraft und den erkennbaren Wirkungen der Radioaktivität zog sich der 'Lügen-Geist' ein ziviles Mäntelchen an und zeigte sich den Menschen wiederum 'inspirierend' mit der 'friedlichen Nutzung der Atomenergie'.
Und alsbald war die ganze Atom-Branche von ausgemachtem Profitstreben und Verantwortungs-Ausblendung (insbesondere gegenüber kommenden Generationen) förmlich 'durchseucht'.
Insbesondere wurde im Rahmen einer sich im Laufe weniger Jahrzehnte weltumfassend formierenden 'Atomtechnik' alles verhangen und verschleiert, was mit den Wirkungen der über technische Prozesse (sowohl 'friedlich und zivil' als auch militärisch) erzeugten Radioaktivität in die Lebens-Stabilitäten der Erde eingebracht wird.

Das
ist das gelungenste Stück in der mit allerhand 'Notwendigkeiten' getünchten Groß-Lüge!
Denn die Menschen, in einer nahezu 1oo% igen Gesamtheit, gehen zwar noch davon aus, dass die Wirkungen der Radioaktivität den Menschen physisch schädigen ...und bei hohen Dosen somit körperlich zu Tode bringen können, ...dass der Mensch aber auch als 'Geistiges Wesen' angegriffen und geschädigt wird, das bleibt eben nahezu 100% ig außen vor.
Das sieht (fast) niemand!
Denn wie soll man eine Gefahr in einem Bereich sehen, den man gar nicht für existent hält? Wie kann man den 'Geistigen Menschen' durch (künstliche) Radioaktivität gefährdet sehen, wenn es für die absolut überwiegende Mehrzahl der Menschen gar keinen 'Geistigen Menschen' gibt?
Wenn die allgemeine Sicht auf den Menschen-Tod dahin geht, dass eben mit dem physischen Tod 'alles vorbei' ist...und dass der 'Atomtod' für den Menschen allenfalls eine weitere Variante des ins 'alles vorbei' sei?!
Eine solche Ausblendung der Menschen gegenüber jeder 'weiterführenden' Dimension ihrer Existenz, die sich selbst reflektiert in dem bekannten "nach uns die Sintflut", kann man mit Sicherheit zu den am tiefsten verankerten Illusionen des Menschen über sich selbst hinzurechen. Wie könnte man sonst Atommüll in die Meere versenken...und nach einer 'Havarie' wie in Fukushima verseuchtes Wasser letztendlich  ins Meer 'verklappen'.
So begegnet uns auch hier, wie überall in der Atomenergie, der Geschäftssinn der Verstand und das Gewissen besiegt! ....denn wie käme man sonst auf die Idee die Weltmeere radioaktiv zu verseuchten? ..?
Denn was ist 'Wasser'?? Was ist Wasser? ...jenseits seiner chemischen Aufschlüsselung? Was ist Salz? Was ist 'Salz-Wasser'?
Hat 'Salz-Wasser' eine bestimmte Qualität des Lebendigen? 'Trägt' es etwas, was mit dem Menschen zutiefst in Verbindung steht? Auch mit seinen Bewusstseins-Befähigungen? Auch mit seinem ICH?    
Hat insbesondere 'Salz-Wasser' einen 'geistigen Teil' der mit dem 'Geistigen Menschen' in Zusammenhang steht?       
Kann man solche Fragen überhaupt stellen? Dort wo sich die 'Wissenschaftler' bewegen? Oder ist das nur 'spinnert'?
Wer ist ver-rückt?
Wer ist also so aus allen tieferen Lebenszusammenhängen 'verschoben', dass er gar nicht versteht, wo er ist, wenn auf der Erde lebt?
Wo ist ein 'Wissenschafts-Beben' spürbar, aus dem heraus gesagt wird, dass wir niemals Atommüll oder Wasser aus 'havarierten Reaktoren' ins Meer leiten dürften, weil wir damit den Großangriff gegen uns selbst, nicht nur physisch sondern auch geistig, 'einleiten'!?!
Weit und breit....NICHTS!
Die Wissenschaft 'schafft' ...und schafft an. …!
Jedenfalls in ihren maßgeblichen Teilen.

In den maßgeblichen Teilen der buchstäblich 'herrschenden' Naturanschauungen hält man die Erde für ein allenfalls zufällig im Kosmos entstandenes Materie-Konglomerat. Wenns hoch kommt, spricht man noch von einem 'Wunderwerk' und fragt blinzelnd ins Weltall, ob es 'da draußen' Leben gibt'?
Seltsame Frage. Jedenfalls wenn man sich vorzustellen vermag, dass das Leben auf der Erde gleichsam eine 'Ring-Versammlung des Kosmos' ist, in der geistige Inhalte des Weltalls in ihrer 'physischen Präsenz' erscheinen. Kurzum: das 'Leben da draußen' .....ist hier unten!

Und diese 'kosmische Gesamtheit' des Lebens greifen wir mit der Atomtechnik an!
Diese 'Ausdrucksebene des Weltalls', wo das 'Leben des Weltalls' aus seiner jeweiligen 'Geist-Substanz' in eine physisch-lebendige Gestalt in den Erden-Raum tritt, tangieren wir mit gestaltzerstörenden Gewalten (Radioaktivität).
Darum geht es in der Tiefe der Sache. Die Menschheit bringt mit der technischen Nutzung der 'Kern-Kräfte', die eigentlich in der kosmischen Entwicklung ganz anders und gleichsam auf der 'anderen Seite' des Lebens angelegt sind und ganz andere Möglichkeiten der Gestalt-Wandlungen der Materie beinhalten, an den völlig verkehrten 'Ort': In den 'Tod' statt ins 'Leben'!
Anstatt aus dem 'Geistigen Menschen' heraus die Materie gleichsam 'nach oben' anzuleiten, ergreift sie die Materie nur in ihrem Energie-Gehalt und 'verfeuert' sie in die absolute Todeszone hinab.
Größer kann ein Missverständnis nicht ausfallen...und gewaltiger als in Atomkraftwerken kann es sich nicht in technischen Konstruktionen manifestieren! (von Atombomben ganz zu schweigen)

Auf ein Kürzel reduziert lässt sich sagen: Radioaktivität frißt Leben!
Nicht nur im 'Physischen', sondern auch (und das mag ggf. vor dem Hintergrund der Reinkarnation einer besonderen Beachtung wert sein) im 'Geistigen'.
Wenn es nicht zu einer radikalen Umkehr kommt...und wenn man weiterhin glaubt, dass man den Erdenraum radioaktiv verseuchen kann, indem man (z.B. wie gerade aktuell 'angesagt') Wasser in den Pazifik leitet, dann wird man, so fürchte ich zutiefst, in nicht ferner Zukunft einen gravierenden 'inneren Substanzverlust' (Gewissenlosigkeit und ICH-Verlust) bei einem Großteil der Menschen gegenüberstehen.
Geistiges Rückwärts-Versinken in sich selbst ...und gleichsam durch den eigenen inneren 'Hohlkörper' hindurch
und aus der Evolution hinaus.....!

Soweit in Kürze zu den tieferen Schichten von 'Radioaktivität und Meer'.
Wilfried Michalski

s.auch hier: 
https://denkgarten.blogspot.com/2019/03/atomenergie-und-kunstliche.html

* Weiters, insbesondere zum Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität, findet sich hier: http://atomwecker.blogspot.de/


Montag, 6. Januar 2014

Mensch und Erde -----Ein Versuch, die Komplexität und Komplementarität beider neu zu denken.



Liebe Leute,
hier möchte ich noch einmal einige Zeilen in den 'öffentlichen Raum' stellen, die (hoffentlich) zu einer erweiterten Erfassung der vernetzten Lebensebenen von Mensch und Erde einige Hinweise geben können.
Insgesamt halte ich es für buchstäblich Not-wendig, dass wir uns selbst und die MitWelt in ihrer Komplexität und Komplementarität verstehen lernen.






Wenn ich Bilder oder Videos von der Erde im Weltall sehe, tauchen immer wieder die Fragen in mir auf: Was ist das für ein Planet. Was ist das für ein eigenartiger 'Sonderling' im Weltall? Was ist der 'Blaue Planet' eigentlich für ein 'Raumkörper', der mit seinen Wasser-und Landmassen sowie seinen Lufthüllen so ganz 'anders' ist. Der sich so gravierend und 'einzigartig' abhebt von seiner kosmischen Umgebung?

Und vor allem: Wo steht der Mensch und was ist der Erde gegenüber seine Verantwortung?

Das ist sicherlich eine Frage auf die man sehr vielschichtig eingehen und mit deren Beantwortung man ganze Bibliotheken füllen kann. Aber in diesen Tagen, da einige HERRschaften auf diesem Globus wieder einmal dabei sind, die militärischen 'Drohkulissen' um einige 'atomare Optionen auf dem Tisch' zu bereichern und die sogenannte 'zivile Nutzung der Kernenergie' nicht nur weiterbetrieben... sondern immer wieder als 'technologischer Heilsweg' propagiert und forciert wird, sei eine stark verkürzte Antwort, die möglichst auf etwas Grundlegendes hinweist, wenigsten 'versucht':

Wenn ich auf das Verhältnis von 'Mensch und Erde' schaue, habe ich das Empfinden, dass da im wahrsten Sinne des Wortes 'Grund-sätzlich' und gewaltig etwas schief läuft!
Diese grundsätzlich falsche Voraus-Setzung möchte ich nennen: Wo wesenhaft Lebendiges die eigentliche Grundlage des DAseins ist, sehen wir nur den in die Materie 'ausgestülpten'Stoff! Wenn wir das 'Wesenhaft-Lebendige' das gleichsam hinter den Dingen liegt, nicht in die Erkenntnis hinein nehmen, bewegen wir uns zwangläufig immer in einer Welt, deren grundlegende VORAUS-Setzungen wir nicht verstanden haben!
Ein so veranlagtes 'Bewegen in der Welt' kann bis zu einem gewissen Grad der menschlichen 'Kraftentfaltung' noch relativ 'unbeschadet' bleiben.
Im 'Atom-Zeitalter' und seinen erd-bedrohenden Gewalten ist das aber nicht mehr möglich!
Hier hat eine Erkenntnisverweigerung, zumal wenn sie sich über Jahrzehnte fortsetzt, unweigerlich katastrophale Folgen!


Wir sind in diesen Jahren und Jahrzehnten sozusagen die 'Spitz auf Knopf-Company'...!
Abhilfe oder gar 'Heilung' kann m.E. nur aus einem Durchbruch in der Erkenntnis über die tieferen Beziehungen von 'Mensch und Erde' gewonnen werden.


  • (Einschub: Dass hier nur vom 'Menschen' gesprochen wird, soll nicht heißen, dass die Welt der anderen Lebensbereiche, insbesonders die der Pflanzen und Tiere, unwichtig wären und keine eigene hohe Wertigkeit hätten. Doch ihre Rolle und Verankerung in der Entwicklung hier auch noch eingehender schildern zu wollen, würde den Rahmen sprengen. Ergänzendes dazu ggf. hier im Blog im ersten Beitrag: 'Mensch und Tier' ... Kosmisch gegründete Partnerschaft in irdischen Verhältnissen.)

Diese “tieferen Beziehungen” möchte ich in extremer Kurzform wenigstens 'anreißen':
In der gängigen Sicht auf die Erde und die Evolution wird davon ausgegangen, dass die Erde ein Planet sei, auf dem sich gewissermaßen durch “Zufall und Notwendigkeit” das Leben in “Selbstorganisation” bis hinauf zum Menschen entwickelt habe.
Die Erde wird da zwar noch oftmals als 'Einzigartig' und durchaus auch als 'Mutter Erde' gesehen, aber letztendlich bleibt sie doch das 'Staubkorn' am 'Rande eines Universums, das teilnahmslos ist, gegenüber den Taten und Leiden der Menschen' etc.etc..
Das Bild vom 'Staubkorn' lässt sich aber 'adaptieren' und verwandeln: Nämlich in eine lebendige 'Korn'-Qualität. Das 'Samenkorn'!

In diesem lebendigen Sinn erscheint mir die Erde, wenn ich sie, wie eingangs angeführt, auf Fotos oder in Videos in ihrer 'ganzen Gestalt' sehe ...und ich halte die Erde für einen einzigartigen Ort an dem wie in einer 'keimhaften' Veranlagung etwas 'eingewoben' ist, das für die gesamte kosmische Entwicklung von größter Bedeutung ist.

Wenn die Erde in der Folge eines solchen Gedankengangs als ganz anders 'konzipiert' angesehen werden kann, könnte es da nicht sein, dass auch noch an einer anderen 'Grundkonstante' der Weltsicht eine neue Perspektive notwendig wird.
Ich meine damit die absolut gesetzte Grundposition, dass der Mensch eine evolutive Erscheinung der Erde sei. Das ist zwar ziemlich 100%ig gängige Welt-Anschauung... aber das heißt nicht, das es nicht auch anders sein könnte.
Je länger ich über den Menschen und die Erde nachdenke, desto 'naheliegender' erscheint mir der Gedanke, dass, genau besehen, nicht die Erde aus ihren Naturkräften den Menschen hervorgebracht hat, sondern der Mensch, als von höchsten Schöpfermächten im geistigen Kosmos 'veranlagt', die Erde gewissermaßen 'erfordert' hat ..und diesen geistig impulsierten 'Erfordernissen' gemäß die Erde, als Werk höchster geistiger Wesen, im äußeren 'Welt-Raum' gebildet wurde.
(Das 'Bilden der Erde' sollte dabei durch mehrere Verkörperungsschritte gehend gedacht werden, bis sich unsere Erde entwickelt hat)



Es ist nur wichtig, dass die Erde nicht als 'von ungefähr' oder als 'Zufall' oder gar als 'Unfall der Evolution' etc. gedacht wird. (In eine solche Richtung kann es zwar gehen. Aber so sind wir eigentlich nicht 'gemeint'!!...vor allem hinsichtlich unserer Verantwortung für die Weltbereiche, die wir die 'Umwelt' nennen)

Eine so gesehene tiefere Wesensverbindung und Verantwortungssetzung widerspricht sicherlich dem allermeisten was derzeit die wahrlich 'herrschende' Weltanschauung bestimmt! Aber nach meinem Empfinden, müssen wir endlich erkennen, dass wir mit der Erde tiefer verwoben sind als wir gemeinhin sehen wollen!

Dazu möchte ich noch einmal auszugsweise ein Zitat von Hans Peter Dürr einfügen:
  • "Es gibt keine Materie! Ich habe als Physiker fünfzig Jahre lang-mein ganzes Forscherleben-damit verbracht zu fragen, was eigentlich hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie! Ich habe somit fünfzig Jahre an etwas gearbeitet, was es gar nicht gibt. Das war eine erstaunliche Erfahrung: Zu lernen, dass es das, von dessen Wirklichkeit alle überzeugt sind, am Ende gar nicht gibt. Immerhin hat es sich gelohnt, diesen langen Weg zu gehen....Was fühlt ein Naturwissenschaftler, wenn er plötzlich erkennt, dass es das, was er für die Grundlage der Naturwissenschaft halt — nämlich Materie, die wir alle greifen können — gar nicht gibt? Wir sind trotzdem nicht deprimiert, denn das ermöglicht Einsichten, die für uns alle, für unser Weltbild und unsere Überzeugungen wichtig sind. Wir werden darum aber nicht an diesen allgemeinen Grundlagen hängenbleiben, so aufregend sie sein mögen, sondern auch die Frage stellen, was für uns daraus folgt, welche Konsequenzen wir daraus für die jetzige Situation ziehen können, die so voller Krisen ist. Denn diese Krisen hängen alle damit zusammen, dass wir eine völlig falsche Vorstellung von der Welt haben.*


“...diese Krisen hängen alle damit zusammen, dass wir eine völlig falsche Vorstellung von der Welt haben.” 
Das ist genau mein Eindruck!
Wie kommen wir aber zu richtigen oder zumindest 'richtigeren' “Vorstellungen von der Welt”?!?


Da gilt es zu erkennen, dass es im Weltall und auf der Erde keinen 'Stoff' (Materie) gibt, der nicht eine 'Willens-Offenbarung' gleichsam 'dahinter' stehender geistiger Mächte und Kräfte ist.
'Materie' ist, m.E. und folgend meinem Nachdenken und mancher Intuition, letztendlich etwas wie eine geistige Übereinkunft zur Stabilität. Die Dinge werden erst fest, erhalten Struktur und Kontur, durch ein zugrundeliegendes Geistiges. Man kann auch sagen, ein ausgespannter Geist-Wille findet seinen Weg in die physische Weltebene. Alle Dinge sind erst so wie sie sind in Verbindung mit einer 'dahinter' stehenden Willens-Tätigkeit!
Eine 'Tätigkeit' die auf der Präsenzebene der Materie durch eine hyperschnelle Folge von Fluktuationen in 'Austülpungen' eines Geistigen 'die Dinge' in der Materie-Welt in eine zeitliche Dauer versetzt.
Die Welt ist also nie, sondern wird stets 'neu gefügt'.
Von der Blume bis zu den Sternen!
Wir sind somit, das ist meine tiefste Überzeugung, in eine Welt involviert, in der 'Leben' zu 'Leben' und 'Bewusst-Sein' zu 'Bewusst-Sein' strebt ...und in der eigentlich in unserem Zeitfenster etwas ganz anderes 'angesagt' sein sollte als das was im Großen und Ganzen die Erde beherrscht, knechtet und an den Rand der 'Tragfähigkeit' treibt.

Wenn wir als Menschheit nicht endlich unsere tiefe Einbindung in einen 'Welten-Sinn' begreifen und uns zutiefst darüber entsetzen, dass wir drauf und dran sind, mit der Erde auch den 'Raumkörper' unserer ureigensten (und vollkommen verschütt gegangenen) Entwicklungsziele zu zerstören, dann werden wir dafür, und das ist durchaus in 'kosmischen Dimensionen' und als 'geistige Real-Erfahrung' zu denken, 'geradezustehen' haben.
Und das wiederum ist nicht Nichts!

Damit die letzte Konsequenz eines so gedachten 'Geradestehens' nicht nebulös im Unausgesprochenen verbleibt, möchte ich zu denken geben, dass, wie schon in einigen vorhergehenden Beiträgen angesprochen, davon auszugehen ist, dass ein 'innerer Bewusstseins-Kern' den leiblichen Tod des Menschen überdauert.
Das ist die Zental-Wirklichkeit, die gerade an vielen Ecken des Lebens erkenntnisseitig durchbricht und unser Erdenschicksal in ein ganz anderes Licht setzen sollte! Wenn wir uns darauf einlassen, kommt eine Frage auf uns zu, die in ihrer letztendlich Tiefe 'Entsetzen und Erschrecken' schlechthin ist: Namlich die Frage, ob es so sein wird, dass, bei Zerstörung der Erde, der Mensch ein Wesen ohne kosmische 'Heimat' wird?!
Es geht also, sofern man dieser Sicht der Dinge folgen mag, in diesen Tagen und Zeiten um sehr sehr viel!

Die hier dargestellte tiefe Wesensbezogenheit von Mensch und Erde widerspricht (hoffentlich) auch einigen 'Umsiedlungs'- und 'Flucht'-Szenerien, die in der ein oder anderen Gestalt in diesen Zeiten um die Welt kreisen. Seien es 'andere Erden', 'erdähnliche Planeten', Siedeln auf Mond, Mars, in 'Raumkolonien' oder sonstwo...das ist m.E. alles mehr oder weniger gut oder geschickt eingesetzter 'Mental-Staubsauger'!

Es werden keine 'Raumschiffe' und 'galaktische Retter-Kompanien' kommen. Wir sollten uns auch davor hüten, uns so 'vom Acker machen' ...und die Erde 'ihrem Schicksal' überlassen zu wollen.
Das für die Erde Notwendige müssen wir schon mit der eigenen 'Geistes-Kraft' hervorbringen und wo immer möglich in die 'Erd-Heilung' einbringen! Sonst ist niemand da...auf UNS ist im Welten-Sinn'gesetzt!
Kurzum: Abhauen ist nicht 'drin'! Hier sind wir kosmisch 'verortet'! Hier sind wir gefragt...und hier werden wir, allen, sich des öfteren noch 'esoterisch' gebenden, Abflugphantasien in 'ferne und bessere Welten' zum Trotz, gebraucht!

Mehr denn je!

Die Gegenwart spricht ihre eigene Sprache..und in diesen Tagen sieht es so aus, dass kaum ein anderer Schluß möglich ist, als der, dass ringsum 'gewaltig die Hütte brennt'!
Auf der einen Seite sieht man, wie die großtechnisch organisierte 'Erd-Vernutzung' voranschreitet und vor buchstäblich 'nichts' halt macht. Nicht einmal vor der Vernichtung der eigenen Lebensgrundlagen.

Auf der anderen Seite sind sehr viele Menschen aktiv, die sich in ihrem Willen eine 'andere' Welt zu bauen vernetzen und vielfältige gegenläufig-aufbauende Realitäten schaffen.
Kurzum: Die einen fällen den letzten Baum für die 'Party', die anderen gehen mit ihren 'Setzlingen' in die Landschaft ...und hoffen, dass daraus ein neuer Wald erwächst.

Verbunden mit dem Wunsch, dass so gedachtes 'Wachstum' sich entfalte und der Erde viele helfenden Kräfte zuströmen...

Wilfried Michalski

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* Hans Peter Dürr    
Geist, Kosmos und Physik    
Gedanken über die Einheit des Lebens
Crotona Verlag (2010)
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Donnerstag, 29. August 2013

KRIEG...gegen den Wahnsinn in der weltpolitschen Normalität ---- Eine 'Weltformel zum Aufwachen'!?!

Insbesondere in Tagen wie diesen, da wieder das sogenannte „Säbelrasseln“ losgeht, das Denken versinkt und die 'Kanonen' in Stellung gebracht werden, ...die Abwehrraketen 'hüben' vor dem schützen solle, was 'drüben' beabsichtigt ist, ...in diesen Tagen der hochgerüsteten geistigen Selbstbegräbnisse im Signum von 'roten Linien', 'chirurgischen Schlägen' etc.etc, stelle ich mir vor, es gäbe einen Satz mit dem man die Welt, wenn schon nicht anhalten, so doch wenigstens zum Nachdenken bringen könnte.
Eine 'Weltformel zum Aufwachen'.

Eine Erkenntnis die in der Welt „zündet“, und die so als auf Vernunft und exaktem Denken beruhend erfasst wird, wie 1und1=2!

Eine Erkenntnis, die aus ihrer inneren Wahrheit heraus kräftiger werden kann, als Macht, Militär und Geld!?


Versuch einer 'formelhaften' Satzbildung:

Das Wissen um die unauslöschliche Kontinuität des inneren Bewusstseinskerns des Menschen und die daraus hervorgehende unausweichliche Schicksalsfolge des eigenen Handelns durch den Tod hindurch und darüber hinaus!

Könnte so eine Erkenntnis formuliert sein, die auf der Basis der Vernunft, nicht nur zu einem neuen Denken, sondern auch zu einem neuen Handeln, führt?

Wäre so ins allgemeine Bewusstsein zu heben, was heute bei vielen Menschen keimhaft schon vorhanden ist: Ein Gespür dafür, dass wir in unserem innersten Wesenskern mit unseren Taten verbunden bleiben und dass unsere eigene Zukunft als Menschenwesen mit dem verbunden bleibt, was wir heute tun.
Kurzum: Kein „nach uns die Sintflut“, sondern immer 'vor uns unsere Sintflut'!
Ich denke und hoffe, dass dieses leise Wissen um die Kontinuität des eigenen innersten Wesenskerns, der eigentliche Schlüssel für eine friedvollere Zukunft der Menschheit ist und sich schnell und weltumfassend entwickeln wird.
Wäre so eine exakte Erkenntnis zu befördern, dass die Verbrechen an einem anderen letztendlich immer Verbrechen an uns selbst sind! 

Mag es noch so viele ökonomische und politische Rechtfertigungen zur Begründung eines „Waffengangs“ geben-....letztendlich ist jeder Krieg gegen den Anderen, den Feind, den Bösen, etc. DER KRIEG GEGEN UNS SELBST!

Diese schlichte Wahrheit passt mit Sicherheit noch nicht unter jeden Hut. (oder Turban)

Doch ein allgemein menschheitliches Bewusstsein um die Schicksalsfolgen des eigenen Handelns ist als Erkenntnisaufgabe unabweisbar und gleichsam das Nadelöhr, durch das alle Zukunft gehen muss.
Nur wenn immer mehr im eigenen Bewusstsein ausgebildet wird, dass es keinen Weg an sich vorbei oder um sich herum gibt, sondern jeder Gewissheit hat, dass man geistig-substantiell immer (auch durch den Tod hindurch) bei sich selbst bleiben wird, dann wird man zu einem grund-sätzlich anderem Verhalten gegenüber anderen Menschen und der Mitwelt kommen. Aber nur dann!

Die 'Keime' einer solchen Gewißheit sind schon in vielen Menschen vorhanden.

Wer sie sehen will, der kann sie sehen. Insbesondere bei den Soldaten, die in psychodramatischen Zuständen und mit „Traumata“ belastet aus Kriegseinsätzen zurückkehren. Da kann man dann Sätze hören, wie den eines amerikanischen Soldaten “man kann nicht einen Menschen töten, ohne etwas in sich selbst zu töten“!
Da bricht das durch, was allgemeine Erkenntnis und zukünftige Menschheits-Grundlage werden muss!!
In solchen Sätzen wird in verzweifelter Form die tiefere Beziehungsstruktur zwischen den Menschen bereits 'erspürt' …und von 'Traumata-Spezialisten' möglichst schnell wieder ausgebläut.
(Was nicht immer funktioniert – wie die Selbsttötungszahlen unter den so betroffenen Soldaten zeigen.)
An solchen – stark zunehmenden Erfahrungen-Einzelner könnten wir alle jedoch wach werden …. und nach einer tieferen Wirklichkeit zwischen den Menschen fragen.

Doch davon ist auf der 'Weltbühne' leider nicht das mindeste zu sehen.

Statt einer Bewußtwerdung über die inneren Bedingungen von 'Feindschaften' beherrscht hochaktive und in den oberflächlichsten Zeitverhältnissen verankerte Bewusstlosigkeit die Szene!
Oder wie ist das in diesen Tagen auf offensten Weltbühne vollführte „Säbelrasseln“ zu sehen?
Insbesondere in den Redaktionsstuben der sogenannten Leitmedien.
Imaginationsfreies Denken?!

Wie verrückt, wie abnorm, ist ein Mensch denn heute, wenn er in all dieses wieder forcierte mörderische Gesinnungs-Territorial-Ressourcengewinnungs-Verteidigungsdesaster hinein, ungefähr folgendes sagen würde:

„Wenn ihr euch liebt, geht ihr miteinander ins Bett - wenn ihr euch hasst ist es sehr ähnlich, Ihr geht in einer geistig-hintergründigen Welt auch wie miteinander 'ins Bett' - aber euer Bett ist buchstäblich ein hässlicher Ort. Ein Ort der gegenseitigen Verneinung und Vernichtung.
Doch wenn ihr euch obendrein noch tötet, dann kettet ihr euch in eben dieser geistig-hintergründigen Welt zutiefst aneinander.
Denn das Töten verursacht die härteste, die festeste und die qualvollste Bindung im fortlebenden Geistigen der Menschen!
Mit dem Töten des anderen, des Feindes, löst ihr nur die Verbindung in einer Dimension des Lebens auf, um sie in einer anderen umso intensiver zu knüpfen!

Ihr könnt niemanden aus der Welt schaffen!!! Ihr könnt allenfalls sein physisches Erdenleben durch Krieg, Terror, Mord und Totschlag oder einer Mischung aus allem, beenden.
Aber dadurch schafft ihr ihn nicht aus der Welt, sondern in einer erweiterten, einer geistigen Dimension des Lebens, in euer eigenes Leben hinein!
Also, was ihr physisch aus eurer Lebenssphäre herausbringen wollt durch Vernichtung des Feindes etc., bringt ihr gerade dadurch geistig in eure Lebenssphäre hinein.
Das ist die Folge!
Nicht Vernichtung des „Feindes“ ist die letztendliche Wirk-lichkeit, sondern das Einfügen des Getöteten in den eigenen zukünftigen Schicksalsverlauf.“
Kurzum: 'Feindfahrten' enden immer vor der eigenen Tür!

Das sollte in diesen Tagen der blättergewaltigen Aufrüstung und ''roten Linien'' etc. wenigstens mal eingebracht sein.


Donnerstag, 22. August 2013

DIE ERDE.....Versuch einer Erweiterung vom 'Technischen' ins 'Lebendige'.


Wenn ich Nachrichten zum „Weltklima“ mit Bekundungen von der schützenswerten „Mutter Erde“ lese, habe ich des öfteren den Eindruck, da wird eigentlich gar keine „Mutter“ vermutet, sondern eher eine „Kosmos-Maschine“!
Was da auf den Plan tritt, und sich zur Bewältigung der Umwelt- und Klimakatastrophen anempfiehlt, kommt mir doch ziemlich 'technisch' und herzlich wenig 'lebendig' vor.
Die „Mutter“ wird zwar ggf. sogar 'auf der Intensivstation' verortet etc., doch die gesuchte Hilfe und Heilung soll sich gleichsam aus einem Riesenaufgebot an 'Apparate-Medizin' ergeben.


Der Schwerpunkt der weltweiten 'Umweltpolitik', das wird wohl kaum zu bestreiten sein, liegt eindeutig im Kontext 'technischer Problembewältigung'.
Für jede Regung von „Mutter Erde“ gibt’s einen 'technischen Sensor. Jedes 'Beben' soll ertastet und jedes 'Klima' mitsamt 'Wandel' soll verzifferbar sein und vorausberechnet werden können.
Im Allgemeinen, so mein Eindruck, kommt man über eine allenfalls gleichnishaft und 'poetische' Erfassung der Mutter Erde nicht hinaus.
„Mutter“ hat, aller Umwelt-'Poetik' zum Trotz, irgendwie zu 'funktionieren' ...und wenn sie schwächelt, kommt man mit 'Klammern und Hebeln' und letztendlich sogar .....'Geo-Engineering'!
Angesichts dessen frage ich mich von Tag zu Tag mehr, was daran so schwer ist, die Erde endlich als das zu erfassen, was sie wahrhaftig ist: Ein LEBEWESEN im Kosmos!

Das scheint unendlich vielen Menschen die größte Denkschwierigkeit zu bereiten!
Warum eigentlich?...??

Selbst bei ökologisch interessierten und engagierten Menschen findet man immer wieder die Bestrebungen, die Erde weitestgehend über 'Technik und Sensoren' zu erfassen...und zu verstehen.
Da sind dann zwar manchmal Schilderungen zu lesen in denen schon etwas anderes 'angekratzt' wird und in denen davon die Rede ist, dass die Erde eher als „Organismus“, denn als „Maschine“ zu sehen sei, .......aber letztlich bleibt man dann doch einer technischen Auffassung der „Erdsystemmodelle“ verhaftet. (s. Anmerk.1)
Man spricht zwar von einem „Organismus“, bleibt aber trotzdem auf 'Distanz' und 'außen vor'.

Denn vorausgesetzt, man nimmt den "Organismus" als tatsächliche Grundlage der Erde wirklich ernst, müsste doch eigentlich die Frage nach der 'Lebensstufe' eines solchen „Organismus“ die logische und wissenschaftliche Folge sein? ..!
Also,
wo steht die Erde (als Organismus) in ihrer eigenen Evolution?
Ist der Erd-Organismus 'bewusst'?

Wie steht er ggf. zum Bewusstsein der Menschen (Menschheit)?

Ist der 'Organismus' wahrnehmungsfähig? Hat er Wahrnehmungs-Sensoren? Wenn ja, wo?
( ganz wichtige Fragen auch hinsichtlich 'Schmerzempfindlichkeit' und 'Reflexe'!...!!)

Und ergänzend in den umgebenden (umlebenden) Kosmos gefragt:
Sind die Himmels-'Körper' ebenfalls „Organismen“?

Wie ist die Erde ggf. den anderen 'Organismen' zugeordnet?

Das wären m.E. eigentlich die langsam drängendsten wissenschaftlichen Fragen....sofern man denn die Rede von der „Mutter“ bezogen auf ein
wirkliches und lebendiges 'Gegenüber' ernst nehmen will.
Eine „Mutter“ kann man mit lebendigem Sinn doch ganz anders in sein Denken und seine 'Teilnahme' einbeziehen...und man kann ihr ggf. auch 'ansehen' und 'mitfühlen', was mit ihr los ist.
Es mag ja sein, dass 'Fühler, Sonden, Seismographen, Meßgeräte, Apparaturen und stockwerkgestapelte Computer' da auch ihre hilfreichen Dienste leisten. Wenn es aber
nur bei diesen technischen Hilfsgeräten bleibt, bleibt die eigentliche Tiefe unserer „Umwelt-und Klimakrisen“ unerkannt.
Das ist das gegenwärtige Existenz-Drama schlechthin: Wir sehen und 'erfassen' Kräfte und Wirkungen...aber verweigern uns, ihnen einen wirklich lebendigen 'Bezugsrahmen' zu geben.
Vor diesem entscheidenden Hintergrund sollte es nun an der Zeit sein, dass eine Verabschiedung von der „Mutter“ als lediglich beschreibende Metapher möglich wird und eine volle Erfassung des Erden-Lebens Gegenwart und Zukunft bestimmt.
Die Erde
ist ein BewusstSeinsaktives Lebe-Wesen im Kosmos. Punkt.
Diese grundlegende Verankerung aller Sichtweisen auf unsere Erde muss nun kommen!...!!
(Ein 'Nebensatz' dazu: Warum fragen wir immer nur ( aus allen möglichen und unmöglichen Anlässen und möglichst 'geistreich')
„Was die Welt im Innersten zusammenhält“. 'Was'?
Merken wir nicht, dass zur Erfasssung des eigentlichen Lebens der Erde die Frage erweitert werden muss zum 'Wer'?....?? Also: 'Wer' die Welt im Innersten zusammenhält'!?...??)

Zur Bewältigung der 'Umweltkrisen' gibt es m.E nichts 'Zeitgemäßeres' als die Frage nach den
Bewusstseinszusammenhängen* von Erde und Mensch --- Mensch und Erde.
Diese Frage sollte endlich in aller Ernsthaftigkeit gestellt werden können.
Denn das ist die wahrhaftig 'grund-legendste' Frage!

Kommen solche buchstäblich
Grund-legenden Fragen nicht in die allgemeine 'wissenschaftliche Welt-Erfassung' hinein, dann haben wir m.E. 'ziemlich 'schlechte Karten'.
Denn ich halte es für sehr fraglich, ob wir mit Welterklärungsmodellen,
unter Ausschluss einer Erweiterung in eine 'konkrete und tatsächliche Bewusstseíns-Lebendigkeit der Erde' und den somit entscheidend verkürzten Gegenstrategien eine ernsthafte Chance haben, die 'Umwelt- u. Klimaprobleme' zu lösen.
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Anmerk.1
Dazu ein Beitrag der Max-Planck-Gesellschaft mit dem Titel „Der Atem der Erde“ verlinkt:
http://www.mpg.de/7446751/erdsystem_modelle
Da heißt es: „Wie ein Organismus besitzt die Erde einen Stoffwechsel, in dem Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor und Wasser eine wichtige Rolle spielen. Das System Erde besteht aus verschiedenen, miteinander gekoppelten Komponenten und entwickelt sich fortwährend weiter.“
„Die einzelnen Teile des Erdsystems – Atmosphäre, Meere, Eis- und Schneeflächen sowie Landökosysteme – hängen aber nicht so eng zusammen wie die Organe eines Lebewesens“.

Das ist m.E. ein gutes Beispiel dafür, dass man zwar an den „Organismus“ 'herankommt'...um aber letztlich doch das „Lebewesen“ zu verneinen.
Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass da (möglichst 'auf dem Absatz'---da drängend) eine Erkenntnis-Erweiterung in die „Organe“ ...und die mit diesen „Organen“ verbundenen 'kosmischen' 'Bewusstseins-Strukturen' möglich wird.
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* siehe auch einige anderen Beiträge hier zum Blog zum Thema 'Umwelt-MitWelt-Klima u. Wetter'.