Dienstag, 23. September 2014

Die "Guidestones" ....eine Anleitung in das "Zeitalter der Vernunft"?



Zur Zeit macht hier eine Botschaft von einem neuen Stein in den Guidestones die Runde. Auf diesem neuen Stein findet sich die Zahl 2014.
An Spekulationen, ob damit das gegenwärtige Jahr gemeint ist, will ich mich nicht beteiligen.
Im Höchstmaß beachtenswert erscheint mir jedoch die zentrale Botschaft, die in einem der Steine eingraviert ist:






Halte die Menschheit unter 500 Millionen
in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur

Lenke die Fortpflanzung weise
um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.
Vereine die Menschheit
mit einer neuen, lebendigen Sprache.
Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition
und alles sonst
mit gemäßigter Vernunft.
Schütze die Menschen und Nationen
durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte.
Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln
und internationale Streitfälle
vor einem Weltgericht beilegen.
Vermeide belanglose Gesetze
und unnütze Beamte.
Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.
Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe
im Streben nach Harmonie mit
dem Unendlichen.
Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
Lass der Natur Raum
Lass der Natur Raum.

So die Inschrift auf den „Guidestones“, die Anleitung geben sollen in das „Zeitalter der Vernunft“. Wer wollte etwas gegen die Zunahme der „Vernunft“ in diesen Zeiten auf unserem Planeten haben? Es stellt sich aber doch die Frage, in welchem 'Zeichen', mit welchem 'Impuls' die „Vernunft“ auf den Plan tritt?
Was ist da der Kern der Botschaft? Worauf gründet das Angestrebte? Was ist das unbedingte Fundament dieser „Vernunft“?

Die Voraussetzung:
Das Fundament der ganzen „Vernunft“, bis hinein in die Staats und Nationenlenkung sowie „Lenkung der Fortpflanzung um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern“, ist das absolute 'Eingebettetsein' des Menschen in die „Natur“.
Das erstrangige Verhältnis wird beschrieben mit dem Satz von dem „fortwährenden Gleichgewicht mit der Natur“ und der damit einhergehenden Notwendigkeit die Weltbevölkerung auf 500 Millionen 'einzugrenzen'.

Das „fortwährende Gleichgewicht mit der Natur“.
Liest sich doch „vernünftig“. Wer wollte etwas dagegen sagen?
Oder wird nicht die Mehrheit zustimmen bei der Forderung: „Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde.

Lass der Natur Raum.
Lass der Natur Raum.“

Der Mensch als „Krebsgeschwür“ das sich der „Natur“ unterordnet und ihr „Raum lässt“.
Wie
richtig klingt das, insbesondere hinsichtlich der gewaltigen Naturzerstörungen, in der 'Vernunft' der Menschen?
Liegt man falsch, wenn man vermutet, dass die 'Richtigkeit' in weitesten Kreisen der Menschheit bereits mehrheitsfähig ist?
(Ich habe zu diesem Thema etwas im Internet recherchiert und mehrheitlich eine prinzipielle Zustimmung herausgelesen, dass die
Menschheit an ihre Grenzen kommt und nun bevölkerungsreduzierende Maßnahmen angesagt seien)
Und diese Zustimmung erschreckt mich!

Der auf die 'Natur' reduzierte Mensch und die Akzeptanz seiner 'Entbehrlichkeit':
Ich stehe staunend vor einer mehr oder weniger unbewussten Einwilligung vieler Menschen in die eigene "Ausrottung".

Wie ist die leider gar nicht so selten anzutreffende Menschen-und Selbst-Einschätzung hinsichtlich 'Krebsgeschwür der Erde' etc. zu sehen?
Ist das 'normal'? ...ist das krank? 
Ist es nicht irgendwie erschreckend, wie vernünftig die innere Selbstabdankung auf den Plan tritt?
Wie im Signum von 'Ökologie', 'Bewahrung der Schöpfung' und 'Schonung der Erde' etc.etc. der Mensch in die 'Entbehrlichkeit' verschoben wird!

Wo findet man in diesen Zeiten nicht die Beschreibung der 'Unwichtigkeit' des Menschen. Die Erde kommt auch ohne ihn aus...oder sogar noch 'besser'..etc.
Der Mensch: Klein. Vernachlässigbar. 'Eindampfbar'!
Auf 500 Millionen.
(oder zwei Milliarden, wie von anderen 'Bewahrern der Schöpfung' zugestanden wird)

Wie viele 'Freunde der Erde' ...und 'Bewahrer der Schöpfung' stimmen da nicht (zumindest insgeheim) zu?

Erleben wir eine geistige Mobilmachung in die 'innere Abdankung' des Menschen?
Wohin sollen wir gelenkt werden?
Was soll uns als "Vernünftig" erscheinen?
Die Einsicht in die 'Vernunft der Vernichtung'?

Ist diese Variante der "Vernunft" die letzte große Ernte der Verkünder und Denker von der 'Kleinheit', der 'Lächerlichkeit, des Menschen? Der Mensch am 'Rande eines Universums, das teilnahmslos ist gegenüber seinen Hoffnungen und Leiden'. (...und was sonst so die Bibliotheken füllt und immer noch manche 'Kosmologie' beherrscht.
)
Wer kennt nicht die in vielen Blogs und Kommentaren alltäglich vertretenen Redensarten vom "Schädling", vom "Virus" vom der "Eintagsfliege" etc.. Oder den, auch in Kreisen von 'Ökologen', sehr gerne erzählten 'Witz' von der Erde, die um ihren Zustand befragt, antwortet, sie 'hätte Homo-Saphiens'....worauf hin dann tröstend geantwortet wird: "Das geht vorbei". So wie 'Krätze' oder 'Mückenplage'. Da kommt dann irgendwer ..., ein 'Mächtiger' oder ein 'Komet',....und 'klatscht drauf'...und das war's dann mit der Menschheit.
Wie hoch darf der prozentuale Anteil der Menschen geschätzt werden, die sich da zustimmend einfinden?

Worauf könnte uns das alles hinweisen?
Auf eine hochgefährliche Grenzsituation?

Könnte das eine entscheidende Schwellen-Situation in der Menschheitsgeschichte sein, in der wir fundamental unsere Grundlagen in der Erfassung des Menschen und der Natur zu überprüfen und zu hinterfragen haben?

Neue Fundamente zum NeuBau der Zukunft? ....Einige Fragen dazu:
Ist das nicht das 'Eigentliche', das hinter all den Qualen und Schrecken dieser Zeit liegt...und uns schier an die Wand fährt? Die Frage nach dem 'Wesen' des Menschen. Nach den 'Wesen', die die "Natur" durchwirken und tragen. Nach dem 'Wesen' der Erde und dem 'Wesen' des Kosmos?!!
Muss nun nicht die Erkenntnis kommen, dass der Mensch ein Wesen ist, das zwar auch 'Natur' ist und in der 'Natur' (Mitwelt) lebt...und ohne sie nicht leben könnte, aber trotzdem ein Wesen ist, das nicht allein aus den Naturbedingungen erklärt werden kann.
Was ist dann der Mensch, wenn er nicht nur ein 'Naturwesen' ist?
Wo ist der fehlende Teil? Was ist er über die Natur hinaus?

Wie 'verwegen' ist es, darauf zu verweisen, dass der Mensch ein aus dem geistigen Kosmos in die Erdenwelt hineingeborenes geistiges Wesen ist, das auf der Erde, aus der Natur, seine 'Gestaltträger' zur Verfügung gestellt bekommt, dass er zwar 'naturgetragen' ist, aber sich letztendlich nicht in der Natur erschöpft?
Ist das zu verwegen? Kommt man da nicht mehr mit? Zu hoch? Zu weit weg? Zu 'esoterisch'?

Ich halte die Frage nach dem 'Wesen des Menschen' für wichtigste, für die allerzentralste Frage, die in diesen Zeiten buchstäblich NOTwendig auf der Matte steht ...und der allgemeinen Beantwortung harrt!
Wenn diese Frage weiterhin großflächig ausgeblendet bleibt, werden wir wohl in den nächsten Zeiten erleben müssen, wie brutal und verheerend sich die Folgen dieses Versäumnisses zeigen werden.
Es ist m.E. höchste Dringlichkeit, dass wir ganz anders auf Natur und Mensch schauen, wenn eine mehrheitliche Einwilligung (bewusst oder unbewusst) in eine 'Bevölkerungsreduzierung' verhindert werden soll!

Da ich mich hier im Blog mit dem Themenkreis 'Überbevölkerung' und 'Bevölkerungsreduzierung' bereits auseinandergesetzt habe, möchte ich hier das wesentliche im Anhang noch einmal einfügen:
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Von Goethe stammt der bemerkenswerte Satz: „Wär das Aug' nicht sonnenhaft, wie könnt die Sonn' es je erblicken“. Ist das nur ein 'Bild, eine 'Metapher'? Oder verweist uns das auf eine tatsächliche 'Beteiligung' des Kosmos an der Entstehung des Menschen? Gibt es Zusammenhänge und Zusammenklänge des Menschen mit Wesens-Kräften des Kosmos, die eigentlich erst die geistig gesetzte Struktur-Basis für seine Entwicklung in irdischen Verhältnissen
voraussetzend zur Verfügung stellen?
Wenn diese Frage nach einem gewissermaßen 'himmlischen Anteil' des Menschen, wenn nicht gleich bejaht, so doch wenigstens hypothetisch akzeptiert werden kann, dann lässt sich auch fragen, ob der Mensch schon im Kosmos (geistig) 'da' ist, bevor er in ein Erdenleben eintritt?
Wenn auch diese Frage 'angenommen' werden kann, ist auch eine Frage möglich, ob es neben allgemein vorgebrachten Begründungen für den rasanten Anstieg der Bevölkerungszahlen, der 'Bevölkerungsexplosion' noch 'himmlische' (geistige) Gründe geben könnte!??
Sehr verkürzt gefragt:
Wird die Erde so voll, weil der 'Himmel' verlassen wird?
Und wenn ja, warum?
Warum streben jetzt so viele Menschenseelen zur Erde?
Haben sie Angst?
Angst vor der möglichen Zerstörung auch
ihres Planeten....den sie aus dem geistigen Kosmos 'gesehen' haben?
Werden so viele so offensichtlich verzweifelte Inkarnationen in dieser Zeit eingegangen, weil so viele Menschenseelen aus Gründen kosmischer Verzweiflung gegenüber den Machenschaften der Vernichtung auf der Erde jetzt hier sein wollen/müssen?

Wie verwegen ist es, beim Anstieg der Weltbevölkerung „innerhalb einer Generation von 2 auf 7 Milliarden“ auch einen 'Synchronlauf' zur Entwicklung von Zerstörungsgewalten zu sehen?
Ich möchte das viel eher von da aus anschauen. Kann es nicht sein, dass wir mit all den normalen und 'gängigen' Begründungen, wie verbesserte allgemeine Hygiene, Gesundheitsvorsorge und sonstige zivilisatorische Entwicklungen etc. etc., das wesentlich im Hintergrund wirkende, eben das „Spirituelle“, überhaupt nicht sehen?
Haben wir an entscheidender Stelle einen 'blinden Fleck', eben weil für uns in der allgemeinen Sicht der Mensch ausschließlich zu einem Wesen der Erde geworden ist?
Was kann es also für den ins 'himmlische' erweiterten und im geistigen Weltall verorteten Menschen bedeuten, wenn die
Menschen auf der Erde nicht nur die Erde selbst so bedrohen, dass ihre (atomare) Zerstörung nicht auszuschließen ist, sondern auch die Zukunft alles Lebens auf der Erde durch massivste Auswirkungen der künstlichen Radioaktivität geschädigt wird?
Wenn also die 'Menschen-Heimat' im Weltall als 'Träger der Evolution', die viel zitierte 'Mutter Erde' für ALLE Menschen, sowohl die auf der Erde lebenden als auch für die im geistigen Umfeld der Erde seienden verloren zu gehen droht? Extrem 'bildlich'gefragt: Bleiben die alle im 'Himmel'...und warten ab, was 'da unten rauskommt'?..??
Oder wären auch da Parallelen zu 'berechnen'? Anstieg der Weltbevölkerung im 'Gleichschritt' mit den Potentialen der Weltvernichtung?

Ist das jenseits des vernünftigerweise und unter Einbindung „spiritueller“ Aspekte undenkbar: 'Bevölkerungsexplosion' als
verzweifelte Aktion des Menschen-Kosmos
aus geistigen Gründen infolge Androhung einer 'Weltexplosion' aus niedrigst irdischen Profit-und Machtkonstrukten?
Übersieht man also evtl. etwas ganz Entscheidendes, wenn so oftmals unhinterfragt und leichterhand von „Überbevölkerung“ gesprochen wird?


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Ziehen uns also ganz falsche Wahrnehmungen vom Menschen, seiner Stellung im Kosmos als auch seinem Verhältnis zur Natur, auf eine völlig falsche Bahn?
Tritt uns in der "Vernunft" der "Guidestones" der tiefste Verlust einer geistigen Wahrnehmung des Menschen entgegen?
In welcher 'entgeistigten' Welt...mit welchen 'psycho-maschinellen' Erfindungen und 'Segnungen' werden wir landen, wenn wir der hehren Leimspur dieser "Vernunft" folgen?

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Weiterer Beitrag hier im Blog mit Ergänzungen zum Thema "Krieg u. Bevölkerungsreduzierung":

http://denkgarten.blogspot.de/2014/09/das-groe-zeitzeichen-wir-gegen-uns-und.html
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Ich füge noch eine weitere Ergänzung an, die einer Diskussion über die Rolle des Menschen im Klimawandel entnommen ist:
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Mitdiskutant ( in vielen Beiträgen für die Indianer und Indianische Weisheiten engagiert):
Ich denke aber, dass letztendlich der Mensch keine große Rolle in der Gesamtheit von Millionen von Jahren spielt.“
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Erwiderung:
…...., und wenn es sich ganz anders verhalten würde? Wenn man annehmen würde, dass, beispielhaft, der "Große Geist" von dem die Indianer sprechen, 'älter' als die Erde ist? Und der Mensch ebenfalls schon vorher im "Großen Geist" enthalten war...und sich die Erde als 'Raumkörper eines im 'Geistigen der Welt' schon angelegten Menschen entwickelt hat...? Es also nur von 'außen' ...und in der Zeit so aussieht als habe die Erde den Menschen vollgültig 'hervorgebracht'. Natürlich hat sie das der physischen Gestalt und seinem gesamten Leib nach....aber das heißt nicht, dass das 'später' im Raum der Erdenwelt Erscheinende nicht schon ''früher' im 'Geistigen' vorhanden war. Es also eine ziemlich verkürzte Sichtweise ist, den Menschen nach den paar Millionen Jahren zu beurteilen, die er im 'physisch-sichtbaren' Raum ist. Wichtig ist, den Menschen in seiner Bedeutung für die Weiterentwicklung des 'Irdischen' (mitsamt des 'Geistig-Irdischen'....meinetwegen "Großer Geist") zu erfassen. Und genau das 'Nicht-erfassen' steht in diesen Tagen der 'Spitz auf Knopf-Szenerien' so brandgefährlich auf der Matte.
Wenn wir uns dann noch selbst in "keine große Rolle" usw. verschieben, wo soll dann noch wirklich Helfendes herkommen?
Oder soll wirklich der bestenfalls 'edle' Abgesang unser finales Schicksal werden?

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Mittwoch, 10. September 2014

Das große 'Zeitzeichen': Wir gegen uns! …...und die unentwegte Hoffnung auf die beschleunigte Erkenntnis einer umfassenderen Lebens-Welt!

 

Wer die Gegenwart anschaut, schwankt vielleicht (genau wie ich) täglich zwischen Erstauen und Entsetzen einerseits sowie den letzten Zufluchten der Hoffnung andererseits. Es sieht um uns herum und in den buchstäblich herrschenden Gefilden der 'Weltpolitik' nicht gut aus. Und das ist noch sehr zurückhaltend formuliert. 






Täglich sind wir konfrontiert mit 'Strategien' und 'Ereignissträngen' die real in einen Krieg in Europa (und darüber hinaus) ausbrechen können. Nun, ich glaube nicht, dass Kriege ausbrechen, sondern ich bin überzeugt, dass die Rede vom 'Ausbruch' ein Verschleierungsbegriff ist. Ein Begriff, der verdecken soll (bewusst oder unbewusst), dass Kriege mit Absicht herbeigeführt und gewissermaßen herbeiereignist werden. Es werden die Ereignisse erzeugt, die den Kriegsgrund liefern.
Da in diesen Monaten allüberall des 'Ausbruchs' des Ersten Weltkriegs gedacht wird und m.E. dieser Krieg ganz genau besehen werden sollte, weil er nämlich etwas ganz
Eigenes in die vor einhundert Jahren lebende Menschheit eingebracht hat. Nämlich, eine völlig neue und ungeahnte Dimension der 'Völker-Schlachten'. Erst auf den Schlacht-Feldern selber, wo in bisher nie dagewesener Weise und Zahl die Menschen sich gegenseitig geschlachtet haben, als auch durch die Erweiterung der Schlachtfelder in die Städte des jeweiligen Feindes.

Die Erweiterung der Kriege in die Städte hat sich seit dem Ersten Weltkrieg so massiv ausgeweitet, dass in heutigen Kriegen das Verhältnis militärischer un ziviler Opfer in einem Verhältnis von ca. 1 zu 8 liegt. Auf einen getöteten Soladaten kommen also acht Zivilisten!
Lässt sich da noch von „Krieg“ sprechen? War „Krieg“ vorher nicht, bei aller Schrecklichkeit, trotzdem etwas
anderes!
Ich möchte nicht auf Ehr-Begriffe abheben, aber ein Funke davon mag noch bei Umschreibungen wie 'Feld der Ehre' etc. durchschimmern. Und heute?
Heute ist auch der letzte Fetzen 'edeler Bemäntelung' herabgerissen.
Heute wird auch kein Krieg mehr 'erklärt'.
Heute wird geholt, was sich in der selbst definierten Interessensphäre befindet.
Heute leben wir unter dem sogenannten 'Atomaren Schutzschirm'.....und müssen zur Kenntnis nehmen, dass in den 'Atom-Strategien' eine elementare Aufweichung und Verschiebung stattfindet. Schon seit einigen Jahrzehnten gibt es immer wieder 'Manöver' als
realitätsnahe Auslotungen des Machbaren. Manchmal mit bedrohlichster Nähe zu einem 'Atomkrieg aus Versehen'.

Können wir uns das wirklich 'vorstellen'....den Atomkrieg?
Wessen Imaginationsvermögen und Vorstellungskraft reicht bis da hin?
Welche Ziel-Koordinaten haben die 'atomaren Mehrfachsprengköpfe'?


Die Metropolen und Städte des jeweiligen 'Feindes'! Und wer ist der Feind? Der heute medial entmenschlichte Freund von gestern?
Oder andersrum? Gestern 'Feind' heute, wenn nicht gar Freund, so doch 'Alliierter'?
Was ist da los? Sind wir von Sinnen?

Für bestenfalls über einige Jahrzehnte reichende Freund-und Feindschaften, Allianzen, Bündnisse und Interessengemeinschaften oder gar 'Wertegemeinschaften' fahren wir gegen andere Menschen in anderen Städten Waffensysteme auf, die, falls doch einmal das von 'niemandem Gewollte' eintritt, die Städte
ausradiert und für Generationen unbewohnbar macht. Wer hat uns da im Griff?
Wer hat uns mit
seiner Geistigkeit geflutet, wenn das 'ausradieren' von Städten zum militärisch-strategischem Jargon geworden ist. Wie kommen wir darauf, dass es irgendetwas, irgendein Gut gibt, das uns anrät, oder nur mit einem winzigsten Hauch von 'sinnvollem Handeln' versehen kann, uns das (gegenseitig) anzutun?
Wer
macht uns 2014 wenigsten so blind wie 1914 gegenüber der wirklich Drohendem, der neuen Dimension der Menschenvernichtung? Ist der 'Teufel' eine nicht zu unterschätzende 'geistige Macht'?
Sehen wir nicht, dass da ganz
andere 'Schlacht-Felder' vorbereitet werden!?
Wahrscheinlich sterben in einem solchen „Krieg“ kaum noch Soldaten....aber millionenfach Zivilisten!
Werden Millionen Menschen auf den 'Schlacht-Feldern in den Städten' in 'Kauf genommen'? Welch ein Begriff!
Wer hat die Millionen Toten bereits auf seiner 'Rechnung'..wer hat sie 'gekauft'? Für was? Öl? Gas?....oder?
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Und an manchen Tagen frage ich mich, ob das 'Große Sterben' nicht noch von ganz anderen Seiten ideell 'gespeist' wird. Von denen, die, kurz formuliert, eine Bevölkerungsreduzierung auf 2 Milliarden für 'heilsam für die Erde' halten.
Gewiss, nicht jeder Vertreter der These von der
Notwendigkeit einer Bevölkerungs-Reduzierung zur Bewahrung irdischer Stabilitäten wird einen Krieg als Mittel dahin befürworten. Aber das z.Zt. erweiterte Auftreten der Thematik 'Überbevölkerung' lässt mir doch einen intensiveren Blick auf manchen 'Menschenfreund' angeraten sein.
Aber auch dieses Thema kann uns, weil man an allen Fragen an Erkenntnis gewinnen kann, hier zu einem Schlüssel werden, vielleicht eine grundlegende Fehleinschätzung gegenüber dem Leben und der Lebendigkeit der Erde (und ihrer 'Tragfähigkeit'*) zu überwinden!

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Wir haben, wie an vielen 'Übersetzungen' unseres Welt-und Menschenbildes ablesbar, Welt und Erde auf ihre oberflächliche Erkennbarkeit mithilfe materialistischer Methodik reduziert...und realisieren dabei nicht, dass wir damit eine Hälfte der Wirklichkeit preisgegeben haben. In einem solchen Sinne, ist die Erde maßgeblich von 'Halb-Weltlern' besiedelt. Sie beziehen ihr gesamtes Tun auf die materielle Dimension des Lebens. Die aber nicht bis in die wirklichen Tiefen des Lebens hineinreichen! Darum sind wir, insbesondere durch die Nutzung der 'atomaren' Materiekräfte, von einem Scheitern an (den tieferen Struktur-Vernetzungen) der Welt bedroht. (Habe vor einigen Minuten von neuen russischen Atomraketen gelesen. .....Egal ob Ost oder West, Süd oder Nord...der Atom-Wahnsinn schreitet fort....
Halb-Weltler allüberall an den 'Schalthebeln der Macht')

Daher noch einmal und eingedenk der Gefährdung mich zum xten Male zu wiederholen:

Die Welt ist wesentlich
komplexer und komplementärer als wir zur Grundlage unseres Lebens gemacht haben!
Die lebendigen Vernetzungen aller Wesen und Gestaltungen der Erde (Mensch-Tier-Pflanze-Mineral) reichen weitaus tiefer (und weiter) als gemeinhin gedacht und akzeptiert. (Dazu s. ggf. etliche andere Beiträge in diesem Blog)

Hier möchte ich nur auf eine allgemein akzeptierte Anschauung eingehen, weil ihr Verständnis mir für eine friedlichere Welt eine wichtige (wenn nicht die wichtigste) Voraussetzung bildet:
Die Erde ist endlich!


Wer würde dem nicht zustimmen? Wer würde da nicht sagen, ja ist doch logisch! Wir leben auf einem endlichen Planeten! Der Planet ist vermessen,...wir kennen seine Daten, Gewichte und Massen etc. etc. ...und jenseits des uns bekannten ist nichts da...und auch nichts zu erwarten.
So ist es sicher richtig von der 'Endlichkeit der Erde' zu sprechen in Bezug auf gewisse 'Stoffe', inbes. 'Rohstoffe'. Da ist die 'Endlichkeit' berechtigt.
Aber trifft das auf alle Verhältnisse der Erde zu?
Müsste man nicht, unter Einbezug der Erde als Körper in einem Kosmos, viel eher sagen:
Die Erde ist unendlich!

Die Erde ist 'offen' und wandlungsfähig gegenüber einem 'offenen' und wandlungsfähigen Kosmos!
Die Erde ist ständig, in jedem Sekundenbruchteil, durchzogen und durchflutet von strömenden Lebens-Impulsen. Aus diesem Lebens-Strom impulsiert drückt sich die Materie, gleichsam einer 'Übersetzung, nach außen 'durch'.
 
Die Stoffe sind gehalten und getragen von einem in ihnen anwesendem Geistigen.

Lässt sich das auch so denken?
Und haben die so gedacht 'getragenen Stoffe' noch in ganz anderer Weise mit den Menschen zu tun, als in ihrer Qualität als 'Rohstoffe'?
Lässt sich die Beobachtung, die jeder Mensch kennt, wie das Sonnenlicht den 'Stoff' aus der Erde zieht, nicht noch etwas erweitert denken, so dass auch das 'Licht des Menschen' d.h. seine Gedanken, seine Ideen, seine Mentalität, in der Natur (insbes. den Wachstumskräften) buchstäblich einen 'Resonanzboden' findet?
Ist das unmöglich?

Wer sagt uns, dass wir nicht aus einem Kosmos der 'unendlichen Variablen' ganz anders 'bedient' würden, dass uns ganz andere Wachstums-und Entwicklungskräfte entgegen kommen könnten, wenn wir mit ganz anderen großen 'Mental-Projekten' in der Welt stünden?
Könnte uns der gesamte Kosmos ganz andere Kräfte zutragen (und uns ernähren), wenn unsere eigenen großen Lebens-Impulse (die eben z.Zt. von einer Brutal-Vernutzung der Erde, mitsamt Rohstoff-Interessen-Einflussgebieten-Kriege etc. etc., geprägt sind) sich umkehren würden in Richtung einer Welt der Synergien und gegenseitigen Hilfestellungen.
Ist also alles das uns gerade knechtet und in seinem Wahnsinn schier an den Rand neuer Kriege bringt, ist das alles nicht letzendlich Ausdruck einer 'Weltenfremdung bis in die Todeszone'?

So habe ich in diesen Tagen den Eindruck, dass sehr viel auf dem Spiel steht. Weitaus mehr als nur die vordergründige Bewahrung eines Friedens. Der wird uns, selbst wenn wir ihn diesmal noch einmal 'retten' können, in einigen Jahren wieder auf der 'Verlust-Liste' stehen, …. wenn nicht eine umfassende Erkenntnisarbeit geleistet wird, die uns nicht durch 'gegenseitige Abschreckung' sondern durch 'miteinander Aufwachen' gegenüber den tieferen Wirkungs-Beziehungen des Lebens und der Lebendigkeit der Erde (und der drohenden 'Gesamt-Verelendung des Menschen' bei fortdauernder Ausblendung derselben) versetzt.

Doch wie gesagt:
In einem 'offenen Kosmos' sind wir mit unserem Wollen nicht wirkungslos.
Darauf sei 'zum Guten hin' und 'im Zeichen der Hoffnung' gesetzt!


Wilfried Michalski

* Zum Thema „Überbevölkerung“ s. auch: http://denkgarten.blogspot.de/2014/07/gesprach-ken-jebsen-mit-dirk-c-fleckund.html

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Dienstag, 9. September 2014

'Wo wir uns finden wohl unter Blinden' oder 'Das große Weck-Läuten mit Natur-Katastrophen'

Nochmal einige Gedanken zur 'Evolution' in Richtung einer bewusstseins-und resonanzfähigen Um-Welt und Mit-Welt:
Wo findet Evolution heute statt?
Wo ist mit was zu rechnen?
Wo bricht sich in unserer Zeit NEUES (Evolutives) seine Bahn?

Ich habe seit längerer Zeit einen 'Verdacht':
Wirklich NEUES in unserem Zeitalter geschieht dadurch, dass das 'Mentale der Menschheit' und das 'Elementare der Erde' in eine neue-und dichtere-Beziehung zueinander kommen.
Wo tatsächlich die Um-Welt zur Mit-Welt wird!



Wenn ich mich als interessierter Laie in den Gefilden neuester Physik umschaue, so gibt es stetig wachsende Entdeckungen dahingehend, dass mit 'BewusstSein' nicht nur bis in die kleinsten 'Teilchen' zu rechnen ist, sondern man kommt dahin, dass Materie geradezu eine 'dingfeste Ausspülpung' immaterieller, d.h. 'geistiger' Beziehungen ist.
Könnte es vor diesem Hintergrund einer im 'Geistigen' zu verortenden 'Erst-Bedingung' der Materie nicht dringlichst an der Zeit sein, dass dem 'Mentalen der Menschen' eine Brücken-Funktion zum 'Geistigen der Welt' und somit eine Wirk-lichkeit (im tieferen Sinne des Begriffs) in der Welt der 'Materie' zugestanden wird?
Das ist für mein Empfinden, inbesondere vor dem Hintergrund der 'in Bewegung kommenden Materie' im Rahmen von Naturkatastrophen, keine 'theoretische' Frage, da ich befürchte, dass wir in einer von uns als 'statisch' angenommenen Welt leben wollen, die aber schon längst 'in sich' in Bewegung gekommen ist...und bisher ehern scheinende  'Gesetzmäßigkeiten' verschiebt.

In einem Bild gesprochen: Wir leben wie in einem Raum, dessen vier Wände bisher 'an einem Ort' und somit Grundkonstanten unseres Lebens waren..und realisieren nicht, dass die Wände in Bewegung kommen...und sich diese 'Bewegung' aus einer Korrespondenz zur (mental-praktischen) Bewegung der Menschen ergibt.
Ist es angesichts der rapide ansteigenden 'Natur'-Katastrophen eine 'überdrehte Vermessenheit', wenn ich mir vorstelle, dass diese 'Verschiebung' in der Folge der menscheitlichen 'Mental-Bewegungen' geschehen ...und dass die 'Verschiebung' sehr nach einer Quetschbewegung in Richtung Menschheit aussieht?

Kurzum:
Die Welt kommt tatsächlich 'in Bewegung' ....und  diese Bewegung hat mit den Menschen zu tun!
Leben wir in einem Zeitfenster, in dem wir uns sehr ernsthaft der Frage stellen sollten, ob der schlichte Spruch aus dem Volksmund „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ auf die Erde und ihre 'Natur-Kräfte' anzuwenden ist?!!

Vor diesem Hintergrund wiederum erscheint mir die Frage dringlichst, was denn 'im Bewusstsein der Erde' passiert, wenn die Menschheit sich ingesamt in der Bereitschaft einfindet (zur Wahrung und Absicherung von bestenfalls nach Jahrzehnten zu zählenden strategischen Allianzen, Interessengebieten, Einflußsphären, etc. etc.) die Erde selbst mit schwersten Schädigungen bis hin zur Auslöschung im AtomTod zu bedrohen? (Das selbe gilt in ihrer realen Vernichtungswucht selbstverständlich auch für die sogenannte „friedliche Nutzung der Atomenergie“)

Was passiert also in den Wahrnehmungsebenen einer 'bewusstseins-reaktiven' Erde?
Nichts?

Passiert da nichts, wenn über Jahrzehnte hinweg tausende Sprengköpfe gebaut, eingebunkert, auf Raketen geschraubt und für den 'Ernstfall' vorgehalten werden?
Ist das Bewusstsein der Erde dabei so ausgeblendet, wie das der Menschen?
Wirklich?
Können wir da sicher sein?
Absolut sicher?


Oder ist es nicht allerhöchste Zeit danach zu fragen, wieviel Jahrzehnte der Selbstausblendung 'die Intelligenz der Erde' der Menschheit gewährt, um aus der hochintelligenten Dumpfheit der Atomenergienutzung (hier lediglich als Spitze der brutal-brachialen Weltvernutzung genannt) aufzuwachen und endlich WELTWEIT und definitiv „auszusteigen“!?
(Selbstverständlich gibt es noch viele andere Felder der brutal-maschinellen Erdausbeutung,  aber die Nutzung der atomaren Kräfte erscheint mir, insbesondere vor dem Hintergrund ihrer generationenübergreifenden Folgen-Ankettung an
unsere Taten, in einem ganz besonderen Licht ….. bzw. dessen Abwesenheit)

Ich fürchte, dass, wenn wir nicht schleunigst 'die Kurve kriegen', uns einige Welten-Kräfte alsbald über die 'Klippe schieben' könnten....oder wir uns unsere 'Tischabräumer' in Gestalt von 'Vorteilen' und 'Eroberungsstrategien', Bündnispakten etc.etc. (alles im Gewand hehrer 'Vernunft) selbst einbestellen!...!!
Aus dieser Besorgnis und eingedenk der Gefahr mich zu wiederholen, meine 'Eingaben' in dieser Richtung. Wer sie teilt und 'teilen' möchte......aber gerne doch!
Wilfried Michalski

Sonntag, 31. August 2014

Terror – der Angriff auf sich selbst! (Gedanken zu 9/11...und darüber hinaus)


Auch dieser Text wurde 2004 verfasst und wird hier wegen einiger aktueller Entwicklungen und einem weiteren 'Jahrestag' von 9/11 eingebracht:

Der 11. September 2001.

An einem Tag sind mehrere tausend Menschen durch einen brutalen Anschlag getötet worden.
Von anderen Menschen. Es war eine Tat.
Und zu einer Tat gehören immer Täter.
(Egal, ob es wirklich diejenigen waren, die öffentlich beschuldigt werden oder ob es „Verschwörer“ waren, ob die Terroristen an Bord waren oder die Flugzeuge ferngelenkt wurden, ob die Türme eingestürzt sind oder gesprengt wurden, das alles sei hier unberücksichtigt. )
Hier sei nur berücksichtigt, dass es Menschen waren, die es getan haben!
Es gab also Opfer und es gab Täter!

Es stellt sich also die Frage nach der Beziehung zwischen Tätern und Opfern? Gibt es überhaupt eine solche? Gibt es eine Beziehung zwischen Tätern und Opfern, die sich mit dem Anschlag manifestiert hat? Wenn ja, von welcher Art könnte diese Beziehung sein?

Gibt es eine Vorstellung, ein gedankliches Hilfsmittel, mit der man sich diesen Fragen nähern könnte?

Auf der Suche nach einem solchen gedanklichen Hilfsmittel, füge ich mein persönliches Erleben des 9/11 ein:
Angesichts der Fernsehbilder von den einstürzenden Türmen und des Todes vieler unschuldiger Menschen, überkam mich ein kurzer Gedanke: Die Ewigkeit ist keine Ausdehnung in der Zeit, sondern in der Intensität der Erfahrung! (Etwas wie 'Dauer' in einem anderen 'Zeit-Raum')
Die (irdische) Zeitspanne in der ein Ereignis stattfindet, ist eigentlich eine untergeordnete Kategorie gegenüber der Intensität, mit der etwas in der Zeit geschieht.
Diesem Gedanken folgte eine intensive innere Wahrnehmung dahingehend, dass alles was in diesen Stunden geschah, irgendwo 'anders' präsent ist. Dass es eine Sphäre der Welt gibt, in der das gesamte Geschehen wahr-genommen, man könnte sagen aufgezeichnet - und bewahrt wird.
Jeder Tod, jeder Schrei, jede Verzweiflung, jede Träne, jedes Gebet, jedes Flehen, jedes Grauen, jedes Entsetzen, - alles.
Alles
bleibt erhalten!
Alles verbleibt in einer, der normalen Sinneswahrnehmung zwar verborgenen, aber realen und wirklichen Welt.
Für wen?
Für alle Menschen ....und für die Täter!
Insbesondere für die Täter!

Die Täter werden, egal wer sie letztendlich und 'in Wahrheit' sind, ob sie mit den Opfern in den Flugzeugen gestorben sind, ....oder ob sie noch (da ganz woanders 'angesiedelt') auf der Erde leben, mit ihren Taten konfrontiert werden.
Ihr Leben wird sich irgendwann (und sei es nach dem Tode) dem Erfahrungsbereich dieser Weltensphäre, in der alles bleibt, in der nichts hinweg-genommen werden kann, stellen müssen.
Selbst wenn all ihre Lebensumstände vergänglich sind, die Konfrontation mit dieser Weltensphäre wird wirklich, realpräsent und unumgänglich sein.
Wie ausgebreitet werden sie in jedem Schmerz und in jedem Entsetzen sein, das sie verursacht haben. Intensivere Teilhabe am Schmerz und Leiden der Opfer ist nicht denkbar! Nichts bleibt ohne Folge.

Diese Sicht auf die 'erweiterten' Wirklichkeiten erschließt sich mir aus der Anschauung, dass der Mensch ein viel 'umfassenders' Wesen ist als man gemeinhin wahrnehmen möchte. Die Frage, ob es sich dabei um eine subjektive Anschauung oder eine objektive Realität handelt, mag jeder  nach seinen eigenen Einsichten beurteilen. 
Ergänzend möchte ich jedoch einen Text von Rudolf Steiner einfügen, den ich in Folge der eigenen 'Eindrücke und Empfindungen' gefunden habe:

„Die Bilder, die man erlebt, die Art, wie man selber drinnensteht in diesem Erleben, ist eine außerordentlich intensive, gar keine traumhafte, sondern eine außerordentlich intensive. Und man erlebt eigentlich alles so, daß man es, ich möchte sagen, von dem Gesichtspunkt einer Art photographischen Negativs erlebt. Wenn Sie also jemandem während des Erdenlebens ein Leid zugefügt haben, so haben Sie während des Erdenlebens die Zufügung dieses Leides von sich aus erlebt. Sie haben dasjenige während Ihres Erdenlebens erlebt und getan, was von Ihnen ausgeht. Wenn Sie aber da zurückleben, dann erleben Sie nicht das, was Sie erlebt haben während des Erdenlebens, sondern wie durch Hinüber- schlüpfen in den anderen, was der andere erlebt hat, dem Sie die Sache zugefügt haben.
Also, wenn ich ein drastisches Beispiel wähle, so erleben Sie, wenn Sie jemandem eine Ohrfeige gegeben haben, nicht das, was Sie während des Erdenlebens im Beabsichtigen dieser Ohrfeige, im Verabreichen dieser Ohrfeige, in der Schmerzlosigkeit dieser Ohrfeige für Sie, wenn Sie sich nicht dabei durch starke Anstrengung an der eigenen Hand einen Schmerz zugefügt haben, erlebten, sondern statt dessen, was Sie da bei der Verabreichung einer solchen Ohrfeige erlebten, erleben Sie nun bei diesem Rückgehen alles das, was der andere, dem Sie die Ohrfeige verabreicht haben, erlebt hat. Sie erleben es als Ihr Erlebnis, und zwar in einer außerordentlichen Anschaulichkeit, in einem verstärkten Maße erleben Sie es.
So daß in der Tat der Mensch, wenn er diesen Rückgang macht, sich sagt: Oh, das ist außerordentlich eindrucksvoll, was ich da erlebe! Und kein Eindruck auf der Erde wirkt eigentlich so mächtig ein wie die Eindrücke dieses rückwärtsgerichteten Lebens nach dem Tode“

Was hier in bezug auf eine „Ohrfeige“ gesagt wird, hat wohl für einen Terroranschlag mit über dreitausend Toten erst recht seine Gültigkeit.
Was wird aber 'dahinter' sichtbar? Tiefgreifende Persönliche Verantwortung ...und Freiheit


Könnte, so ist zu fragen, eine solche Entgrenzung der menschlichen Erlebnissphäre über das rein zeitlich-irdische hinaus, helfen wirklich 'den Terror zu besiegen'?
Erkenntnis der komplexen Beziehungsverhältnisse zwischen den Menschen?

Einhergehend mit einer praktischen Vernunft aufgrund einer sicheren Erkenntnistatsache von tatsächlicher und persönlicher Jenseitsverantwortung, anstelle einer falschen Jenseitshoffnung!?
Hätte das heute eine Chance?
Oder wird nicht eine solche Vernunft aufgrund einer sicheren Erkenntnistatsache allen Religionsvertretern zuwider laufen, die eine Jenseitshoffnung der „Gläubigen“ als Macht - und Lenkungsinstrument benutzen?

(Wer das Zeitgeschehen verfolgt, kann ja tagtäglich einen Beweis geliefert bekommen, wie  die Menschen durch falsche Jenseitshoffnungen manipuliert werden.)

"Krieg gegen den Terror"*
Ist Terror mit den niederen Instinkten eines Krieges zu bekämpfen? Oder muss nun an die Stelle von dumpfen Polit-Instinkten eine höhere Erkenntnis treten?
Einer Erkenntnis, die weiß, dass Rache und Vergeltung nie etwas Helfendes zustande bringen können, ....sondern nur noch tiefer ins Desaster hineinführen.

Oder ist nicht jeder Terror und der „Krieg gegen den Terror“, der Kampf des einen gegen das andere, des Wahren gegen das Falsche, der Wahrheit gegen die Lüge, der Aufrechten gegen die Schurken, und schon gar nicht des Guten gegen das Böse, sondern die Selbstrotation in der selben geistigen Gefangenschaft.

Schlussbemerkung (31.08.14)

Wir leben auf extem 'gestutztem Fuße' in einer Welt deren Größe und Komplexität wir nicht verstanden haben. Wie oft hören und lesen wir in diesen Tagen, die Welt sei 'aus den Fugen geraten'. Das ist absolut falsch. Nicht die Welt ist irgendwo hin geraten. Wir haben uns verschoben...wir sind ver-rückt! Bei uns ist alle Wertigkeit verrutscht und aus den 'Fugen'!
Wenn nicht auf dem Absatz wenigstens der Wille zu einer Besinnung mitsamt fundamentaler Neugestaltung der menschlichen Beziehungen,....auch und insbesondere angesichts der hier skizzierten Erweitung über das 'leibliche Leben' hinaus, wenn das nicht jetzt ins Blickfeld kommt, erscheinen mir schwerste Folgen unvermeidlich.
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* in thematischer Ergänzung sei auf einen weiteren Beitrag hier im Blog verwiesen:


Die 'INSTALLIERTE WIRKLICHKEIT' ......oder 'Die friedliche Massenvergiftung'

 http://denkgarten.blogspot.de/2013/06/die-installierte-wirklichkeit-die.html

Samstag, 30. August 2014

'Trance-Formation' oder 'Transformation'?

(Dieser Text wurde 2004 verfasst....und wird nun hier, leicht bearbeitet, veröffentlicht.
Es möge jeder Leser selbst beurteilen, was sich in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat...und in welche Richtung)


 
Die Zeitumstände deuten darauf hin, dass etwas ganz Neues in die Welt kommen muss, wenn wir nicht den Planeten und uns selbst dem Untergang weihen wollen. Die Bedrohung der gesamten Erde durch die menschlichen Fähigkeiten hat ein Ausmaß erreicht, sodass man durchaus von der Erde als dem Planeten der potentiellen Selbstmörder sprechen kann. In der Potentialität ist die Erdvernichtung und die Auslöschung allen höheren Lebens mehrfach vorhanden. In Silos verbunkert oder auf Raketenträgern stolz durch die Metropolen gerollt.




Aber auch in vielen anderen Bereichen der Technik, des Geldwesens und der Finanzindustrie sowie des kulturellen Miteinanders treten elementare Fragen an uns heran. Diese Fragen, so wird (und sei es noch so unbewusst) immer stärker fühlbar, werden sich ohne eine gewaltige Veränderung des Welt-und Menschenbildes nur sehr unzulänglich oder gar nicht beantworten lassen.
Es muss nun ein Durchbruch in eine erweiterte Verantwortungssphäre des Menschen kommen. Unterhalb dessen wird es nicht gehen.
Das neue Jahrtausend, so ist unübersehbar, aktiviert zu seinem 'Einstand' noch einmal alle unguten 'Zukunfts_Modelle' der Vergangenheit und spült die Vertreter der kapital- und waffenbewehrten Welt-Verneinung mit allen Kräften im Signum der Trance-Formation an die Oberfläche des Weltgeschehens.
Wie blutig der letztendliche Abgesang der Trance-Formation wird, ist noch offen. Noch ist nicht entschieden, wer die zukünftige Weltmacht wird. Ob weiterhin, die durch die Jahrzehnte wechselnden Machtimperien die Welt unter sich aufteilen und von einem Volks, –Rohstoff- und Territorialkrieg in den nächsten eilen... oder ob sich eine ganz neue Vernetzung der Zivilgesellschaften ergibt.
Ob sich in den Zivilgesellschaften eine, im besten Sinn, „kritische Masse“ von Menschen bildet, die gegen das waffenstarrende Weltversäumnis der derzeit „Herrschenden“ antritt.

Der Weg von der Trance-Formation in die Transformation wird nicht zu machen sein, wenn nicht Wissenschaft und Technik, und vor allem das Geld, eine neue Bestimmung erhalten.


Auf diesem Feld, so ist im Sinne von 'Ein Baum der fällt macht mehr Krach als ein Wald der wächst' unbedingt zu beachten, hat sich in den letzten Jahrzehnten auch schon sehr viel Hoffnungsvolles entwickelt.
In vielen Organisationen und Arbeitskreisen wird an einer „anderen Welt“ gearbeitet. Das ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Denn darin kündigt sich ja das Neue, ein neues Miteinander für eine andere Welt schon an.
Und das Förderliche, das dort geschieht, muss nicht unbedingt sofort quantifizierbar sein. Es muss nicht unmittelbar seine Wirkung zeigen. Es gibt, das sei als eigene Erfahrung bemerkt, so etwas wie eine Homöopathie des Denkens.
Manchmal brauchen Bewegungen eine gewisse Zeit. Und manchmal brauchen sie dann nur noch eines kleinen Anstoßes um sich abrupt und kraftvoll zu entfalten.
Daher darf man sich nicht entmutigen lassen, wenn die derzeitigen Weltverhältnisse so katastrophal von der Trance-Formation bestimmt sind. Wenn so viel Zerstörungsgewalt sich mit Denkfaulheit und Imaginationsverlust paart.
Es gibt auf der anderen Seite schon sehr viele Menschen, querbeet durch alle Völker, Stämme, Kulturen und Zivilisationen etc., die mit einem neuen Bewusstsein ins Leben gehen. Die an einer anderen Zukunft, einer wirklichen Transformation, arbeiten.
Und das ist das letztendlich doch Hoffnungsvolle!
Dass an jedem Tag die Sonne neu aufgehen kann. Sogar über einem Eismeer aus Denkverweigerung und Imaginationsverlust.
Das Eismeer
.

Das Eismeer ist ein Bild, das mir in diesen Zeiten immer wieder in den Sinn kommt.

Dann erscheint mir die herrschende Weltsicht, als ob das allgemeine Denken über die Welt, wie unter einer Eisschicht gefangen wäre. So als hätte man sich geeinigt, dass es über eine Welt oberhalb der Eisdecke vernünftigerweise nichts zu sagen gäbe. Es gäbe zwar hin und wieder einige 'Verrückte' die den Menschen erzählen wollten, dass es über dem Eis noch 'weitergeht', aber das sei alles 'Spekulation' und 'Unwissenschaftlich'.
Richtige
Wissenschaft weiß, wo die Grenzen des Denkens ... und der Eisdecke liegen...etc.

So bleibt alles unterhalb der Eisdecke und in der Untereiswelt gibt es dann Eisweltwissenschaftler in Eisweltuniversitäten, Eisweltstaaten mit Eisweltpolitikern und zuletzt auch Eisweltfanatiker und Eisweltfundamentalisten.
Sie versichern sich alle gegenseitig, dass es oberhalb der Eisdecke nichts 'Wirkliches' gibt, nichts 'Reales', eben 'Unbewiesenes' oder 'Esoterik', ...dass die wirkliche Welt unterhalb des Eises sei und alles oberhalb des Eises eben in die Sphäre der 'Phantastereien' gehört. Bestenfalls 'Glaubenssache', die, so haben 'Unterereises-Psychologen' erforscht, aus einer speziellen Sehnsucht der Eisweltbewohner resultiere und darauf zurück zu führen sei, dass es einen Typ unter den Eisweltbewohnern gibt, der es letztendlich nur unter dem Eis aushalte, wenn er an eine Welt 'darüber' glauben könne.
Eiszeit!

Doch unterhalb der Eisdecke rumort es beträchtlich. Immer mehr Eisweltbewohner machen sich auf und bohren von unten Löcher durchs Eis. Sie wollen mehr wissen. Mehr wissen über sich und die Welt. Sehnsucht nach Licht und Wärme treibt sie hinauf. Sie sind beseelt von der Idee, dass erst durch die Kenntnis der Welt oberhalb des Eises, die Welt zu einer wirklich neuen Welt werden kann. Dass letztendlich nur so eine andere Welt möglich wird.
Aber auch von oberhalb des Eises, vom Himmel herunter, wirken Licht und Wärme und lösen den Eispanzer immer mehr auf. Langsam und zaghaft wird das Eis durchlässiger und immer deutlicher wird sichtbar, dass oberhalb des Eises eine reale Welt existiert und diese bis in die Untereiswelt hinein ihre Wirkungen entfaltet.
Es ist zu ahnen, dass eine neue, eine wirklich andere, eine wahrhaftig transformierte Welt, sich aus der Zusammenfügung dieser zwei Welthälften ergeben kann.
Und an vielen Plätzen wird nach besten Kräften durch das Eis, den Gesinnungspanzer der herrschenden Weltsicht, gebohrt.

Es ist also eine sehr wichtige Frage, was wir sehen, was wir erkennen..und was wir wollen!
Doch wie sieht es da allgemein aus? Wollen wir denn überhaupt etwas? Oder ist nicht eher die große Sachverwaltung in angestammten Befindlichkeiten und eingewohnten Genügsamkeiten angesagt a la` „die Zukunft wird’s schon bringen.“
Die Zukunft „bringt“ uns aber nichts. Jedenfalls nichts, das nicht irgendwo getan oder veranlagt wurde.
Was 'veranlagen' wir? Wohin wollen wir....'träumend' oder 'gestaltend'?
'Treibsand in der Geschichte' oder 'Gestaltete Kultur'?
Ist da nicht, im Großen und Ganzen, eher Treibsand angesagt?

Daher wird es immer mehr darauf ankommen, dass man tragfähige Vor-Stellungen von dem bildet, wohin die gesellschaftliche Entwicklung überhaupt gehen soll.
Wenn z.B. das gesamte Leben der Ökonomisierung unterworfen wird und die Ideenbildung sich final an der wirtschaftlichen Verwertbarkeit orientieren muss, wird man in einer anderen Zukunft landen als wenn man die Fähigkeiten der Menschen in einen erweiterten Lebenszusammenhang stellt, der auch jenseitig der Kapitalrendite einen allgemeinen „Ertrag“ bringt.
In der ersten Variante wird das gesamtgesellschaftliche Ergebnis in zwanzig Jahren ein ganz anderes sein, als mit der zweiten Variante.


Wohin?

Treibsand -Trance-Formation?
Oder
Bewusste Gestaltung – Transformation?

Die Zukunft fordert immer mehr den Menschen zu einer bewussten Stellungnahme heraus.
Und Bewusstsein beinhaltet eben auch Bewusst-Sein!
Bewusst-Sein kann und sollte aber auch heißen, dass man ein grundsätzliches Vertrauen den helfenden Kräften gegenüber entwickelt, die in der Welt sind und dem Menschen gewissermaßen 'aus der Zukunft entgegentreten' können.
Ein Vertrauen in die Welt dahingehend, dass eine Menschheit, die sich und ihr Handeln gegenüber der Welt verantwortet, auch eine Antwort erhält. Eine Antwort jedoch, die sich qualitativ fundamental von der Antwort unterscheidet, die eine unverantwortliche Menschheit erhält. Hier tritt das in die Welt, was man mit dem Begriff 'Karma' benennen kann.

Wir haben es buchstäblich 'in der Hand', was uns aus der Zukunft entgegentreten wird.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Einige 'Phantasien' zu 'Krieg und Frieden' vor (leider) sehr realem Hintergrund:


In diesen Tagen, da alles auf 'Eskalation und Konfrontation' hindeutet und diverse 'Konflikte' sich zu richtigen Kriege entwickelt haben, oder sich dahin zu entwickeln drohen, kommt mir, auf der Suche nach Ansatzpunkten wie dem Wahnsinn Einhalt geboten werden könnte, ein Bericht in den Sinn, den ich vor etlichen Jahren mal irgendwo gelesen habe.
Da ging es um das Experiment einer Armee (ich glaube es war die amerikanische in Vietnam) mit psychogenen Substanzen. Beabsichtigt war die Erprobung, ob und wie sich diese Substanzen zu einer Erhöhung der Kampfkraft etc. einsetzen ließen. 



Es trat jedoch etwas ganz anderes und absolut gegenteiliges ein, als die Experimentatoren erwartet und erhofft hatten: Als die Drogen zu wirken begannen, gerieten viele der Soldaten in ziemlich ungewohnte 'Zustände'.
Sie sprangen durchs hohe Gras, schauten verwundert die Blumen an....verharrten vor den Blumen, beugten sich hinunter...und betrachteten sie mit größter Innigkeit und Zuneigung. Andere liefen verzückt herum, schauten zur Sonne, breiteten die Arme aus ...und riefen Sätze wie 'Heilig... Heilig...Heilig ist die Welt' oder saßen stundenlang bewundernd unter einem Baum. Andere verfielen schluchsend in Gebete. etc.etc. Kurzum: Die Test-Kompanie war zu allem zu gebrauchen...nur nicht zum 'Krieg führen'.

Und genau so etwas in der Richtung wünsche ich mir manchmal in diesen Tagen! Dass auf irgend einem Wege die Erkenntnis-Sphäre über uns, unsere Um-und MitWelt so gesteigert und erweitert wird, dass wir so innig mit der Großartigkeit und den Wundern des uns umlebenden Lebens in Verbindung treten, dass auch wir etwas rufen können wie 'Heilig... Heilig...Heilig ist die Welt'!
Dass irgendetwas eintritt und uns buchstäblich so 'begeistert', so dass wir innehalten....die 'gewetzten Messer' niederlegen, die 'Think-Tanks' verlassen, die 'Denkfabriken' schließen, die Schlachtfelder verlassen und etwas in uns selbst so 'aufbricht', dass wir in diesem Innehalten gewahr werden, dass wir Entscheidendens verloren (und/oder noch nicht entwickelt) haben ...und dass da etwas nicht stimmen kann in den 'Wertsetzungen' unserer sogenannten 'Kulturwelt', wenn wir z.B. 'Kunstwerke' in Museen für Millionensummen versichern und rund um die Uhr mit Alarmanlagen bewachen....und wenn ein Kindergarten oder ein Krankenhaus bombardiert wird, von 'Kollateralschaden' sprechen.
Oder könnte man nicht mit einem 'Aufschrei der Kulturwelt' rechnen, wenn z.B. der Louvre bombardiert würde? Gäbe es da keine Sondersendungen mit zigfachen 'Expertenrunden' aus den Reihen der 'Kunst-Sachverständigen'? Und was gibt es, wenn Zivilbevölkerungen bombardiert werden? Wo kann man da einen 'Sachverständigen' hören, der darauf verweist, dass jeder Mensch ein so großes und aus dem ganzen Kosmos herausgeborenes 'Kunstwerk'* ist, dass alles, was in sämtlichen Museen der Welt an Kunst versammelt ist, dagegen nur ein blasser Hauch ist?

Daher wünsche ich mir manchmal so etwas 'Unvorhergesehenes',....etwas, das einbricht und uns verzaubert und belehrt, das uns so 'trifft', dass es vollkommen unmöglich wird, dass ein Mensch das Blut eines anderen Menschen für das 'Blut der Wirtschaft' (Öl) oder andere 'Rohstoffe' vergießt.


Doch eine dergestalt traumhafte Bewusstseins-Steigerung wird es als weltumfassendes Ereignis weder geben, noch wäre sie letztendlich sinnvoll.
Aber vielleicht ist es sinnvoll, wenn sich jeder fragt, ob sich den oben genannten 'in die Kriegs-Unfähigkeit ver-rückten' Soldaten, etwas gezeigt hat, das jenseits der Materie-Gestalen in der Natur 'da' ist....und webt und lebt?!
Vielleicht haben die 'Experimental-Soldaten' ja gesehen, dass nichts wachsen würde, wenn nicht eine 'übergelagerte' (geistige) Bild-Gestalt über dem Wachsenden bereits 'da' wäre...und die materielle Gestalt nach oben und dem Licht entgegen zieht....und haben angesichts dieser 'realen Kräfte' gerufen, dass die Welt 'heilig' sei.(!!?)

Sollten wir also, wenn wir nicht auf 'Bewusstseins-Einbrüche von außen' hoffen wollen, auf 'Bewusstseins-Entwicklung von innen' setzen?
Wäre das auch eine Frage an 'Frieden und die Friedensfähigkeit', dass wir ganz real erkennen, dass die Welt von noch ganz anderen Kräften durchdrungen, durchzogen und 'belebt' ist, als unsere gängige Natur-Wissenschaft zu erfassen in der Lage (und Willens) ist?
Könnte somit ein Gang in den Wald oder an den Feldrand von einer kleinen 'Danksagung' an die Materie-Gestalt tragenden Wesen begleitet sein? Wäre das vielleicht ein erster kleiner Schritt in die, vermehrt auch im politischen Kontext gefordete, 'Spiritualität'....? Kann/soll/muss 'Friedenspolitik' nicht auch ihren Ausdruck darin finden, dass wir uns mit unserer Um-und MitWelt 'ins Benehmen setzen'?!.....und (hoffentlich) endlich sehen, dass uns nicht alle guten Geister verlassen, sondern wir uns von allen guten Geistern abgewendet haben!.....und es eine ungeheure und elendigste Verneinung gegenüber dem Leben ist, wenn wir zur Absicherung von irgendwelchen politischen Absichten und wirtschaftlich-militärischer 'Interessen' die Erde und ihre 'Träger' letztlich sogar mit Atomwaffen bedrohen!

Wenn dieser kollektive Wahnsinn nicht aufhört, könnte es sein, dass die 'Guten Geister' tatsächlich den Menschen (und sein Korn, sein Getreide und seine 'Nahrungspflanzen') verlassen...!
Und dann hätten wir 'richtige Probleme'!...!!

So kann mein Fazit nur lauten: Innehalten, ….und 'ins Benehmen setzen'!
("Ins Benehmen setzen" klingt sicherlich etwas 'altbacken'....hat aber inhaltlich für mich etwas ungemein zukunftsfähiges!)

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*Zwischenzeitlich wurde noch ein Audio veröffentlicht, das die Anschauung des 'aus dem ganzen Kosmos herausgeborenen Kunstwerks' unterstreicht:




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Samstag, 5. Juli 2014

1914-2014 ...und die Frage: "Muß man so lange blutige Kriege führen, bis der Friede da ist, muß man erst alles kaputt machen, damit über die Erde hin kein Kaputtmachen mehr möglich ist"?



Da ich mit dem vorgehend hier veröffentlchten Text von Rudolf Steiner zu den Ereignissen des Ersten Weltkriegs eine so freundliche und 'mittragende' Resonanz gefunden habe ....und weil es so unendlich wichtig ist, dass wir zu anderen Stellungen gegenüber der Wirklichkeit kommen, füge ich noch einen weiteren Auszug aus einem Vortrag Rudolf Steiners aus dem Jahr 1917 an:







Entweder der Geist wird begriffen oder das Chaos bleibt. Ein überkleistertes Chaos würde nicht besser sein als das heutige blutige. Wenn wir nichts anderes haben in den nächsten Jahren als wieder und wieder Materialismus, und vielleicht einen erhöhten Materialismus, wenn es etwa dazu kommen sollte, daß auf der Grundlage dessen, was jetzt in den letzten drei Jahren geworden ist und wovon sich die schlafende Menschheit noch keine Rechenschaft gibt, wenn auf dieser Grundlage ein neues Wettrennen nach materiellen Gütern entstehen sollte, wie es manche herbeisehnen als ein Ergebnis des Friedens, dann würden die Seelen wiederum durch die Todespforte gehen und das Lechzen haben nach Zerstörung hier. Die Zerstörung würde nicht aufhören.
Einzig und allein einen Begriff sich verschaffen, eine Empfindung, einen inneren Impuls sich verschaffen von der Notwendigkeit der Spiritualisierung! Dann wird man in dem Maße, in welchem man sich das verschafft, weiterkommen. Wer die Zeit ein wenig verstehen will und diese Zeit an so ernsten Wahrheiten mißt,… der muß doch eine einigermaßen genügende Empfindung erhalten von all dem Furchtbaren, von all dem trostlos Trivialen und Oberflächlichen, was jetzt in der Welt geschrieben und gesagt wird.
Denken Sie sich eine Schar von Kindern, sie zerbrechen Ihren Eltern Töpfe, Teller, Gläser, alles. Man sieht sie an und denkt nach, wie da Einhalt gebieten, da die Kinder immer wieder nach der Küche und nach der Speisekammer und überallhin laufen, wo es noch etwas Zerbrechbares gibt. Endlich kommt man darauf, wie man dem Einhalt gebieten kann. Eine Anzahl von Menschen, die da zuschauen, die sogar die Erzieher der Kinder sein wollen, kommen darauf: Sie sorgen dafür, daß alles Zerbrechliche geholt und zerschlagen wird, bis gar nichts mehr da ist. Dann wird nichts mehr zerbrochen, dann ist es mit dem Zerbrechen zu Ende! - Ich weiß nicht, wie viele Menschen es geben wird, die nicht solche Erzieher für Toren halten würden. Da würde man das ja wohl einsehen. Wenn aber weise sich dünkende Menschen durch die Welt tönen: Man muß so lange blutige Kriege führen, bis der Friede da ist, man muß erst alles kaputt machen, damit über die Erde hin kein Kaputtmachen mehr möglich ist , dann sieht man das für Weisheit an. So lange morden, als es nur geht, um das Morden abzuschaffen, um das Morden zu bekämpfen, das ist Weisheit!
Für den, der noch ein Fünkchen Logik empfinden kann, ist das nicht mehr Weisheit, als wenn der Erzieher einer Kinderschar sagt: Damit nur ja nichts mehr zerbrochen wird, lasse ich schnell alles noch herbeischaffen, damit das letzte Stück auch noch zerbrochen wird, und dann wird wohl nichts mehr zerbrochen werden. - Warum nennen die Leute das letztere Torheit, das erstere Zukunftspolitik? Weil der Menschen Gedanken heute da aufhören, wo sie gerade am intensivsten werden sollten: wo sich diese Gedanken auf die großen Schicksalsfragen beziehen.“ (1)


(1)  Rudolf Steiner - Die spirituellen Hintergründe der äusseren Welt S.22-23 Rudolf Steiner Verlag 1966

Freitag, 4. Juli 2014

1914-2014 ...und die sehr ernsthafte Frage, ob wir tatsächlich "Von allen guten Geistern verlassen" sind?...!!

1914-2014
Gedenken allerorten. Bei gleichzeitiger Forderung nach "Verantwortung übernehmen"....anvisierter Einsatz von Kampfdrohnen unter Einbezug aller sogenannter 'Vernunft' im Signum der Frage, ob solche 'Kampf-Maschinen' nicht zu einer 'Verminderung der Inhumanität im Kriegseinsatz' beitragen können....gezielte Ansätze zur Aushebelung des "Parlamentsvorbehalts" bei Militäreinsätzen etc. etc.

Wer kann sich dieser Tage dem Eindruck entziehen, wir seien buchstäblich und tatsächlich 'Von allen guten Geistern verlassen'!...??



Kann die sprichwörtliche Rede "von allen guten Geistern" mehr sein als eine gängige Metapher? Bewegen wir uns wieder unter hehren Fahnen und im Signum äußerer 'Vernunft' unter die Regentschaft unguter Geister?

Dazu ein paar Sätze, die (hoffentlich) zum Aufwachen beitragen:

Man glaubt heute, geistige Wesen und ihre Wirkungen hätten keinen Anteil an der menschlichen Ordnung. Man liebt es nicht, von geistigen Ursachen in unserem Menschheitsgeschehen zu reden. Derjenige aber, der bekannt ist mit den wirklichen Vorgängen, die sich heute abspielen, der weiß, daß psychische Einwirkungen, geistige spirituelle Wirkungen von der geistigen Welt aus auf die Menschen hier auf dem physischen Plan heute eigentlich in ganz besonders starkem Umfange ausgeübt werden. Die Menschen sind heute gar nicht selten, welche Ihnen erzählen können, sie verstehen nur gewöhnlich die betreffenden Vorgänge nicht, daß sie durch einen Traum oder Traumähnliches - es ist aber immer eine geistige Erscheinung - zu der oder jener Tätigkeit, zu dem oder jenem Vorgang getrieben worden sind. Viel mehr als die materialistische Meinung glaubt, werden heute die Menschen durch solche psychischen Einwirkungen getrieben. Wer Gelegenheit hat, diesen Dingen nachzugehen, findet auf Schritt und Tritt solche Dinge. Wenn Sie die Gedichtliteratur der besseren Dichter heute nehmen und eine Statistik aufstellen würden, wie viele Gedichte entstanden sind auf rationalistischem Wege, auf einem Wege, der rationalistisch zu erklären ist, und wie viele Gedichte entstanden sind durch eine Eingebung, durch einen deutlichen spirituellen Einfluß aus der geistigen Welt, den der Betreffende als einen Traum oder etwas Ähnliches erlebt hat - Sie würden staunen, welch großen Prozentsatz Sie erleben würden als direkten Einfluß aus der geistigen Welt. Viel mehr, als die Leute heute zugeben, stehen sie nämlich unter dem Einfluß der geistigen Welt. Und gerade bedeutsame Geschehnisse, die durch Menschen vollzogen werden, geschehen unter dem Einfluß der geistigen Welt…
Wenn die Geschichtsschreibung einmal über den Ausbruch dieses Krieges sprechen wird, und in der Art der alten Rankeschen oder sonstigen Dokumentengeschichte diese Kulturdokumente verwerten wird, so wird sie gerade das Wichtigste nicht schreiben, weil das Wichtigste im Jahre 1914 geschehen ist durch den Einfluß der geistigen Welt.
Die Dinge geschehen zyklisch, das heißt periodenweise. Und was hier auf dem physischen Plan geschieht, das ist eigentlich immer eine Art Projektion, eine Art Abschattung dessen, was in der geistigen Welt geschieht. Nur geschieht das, was in der geistigen Welt geschieht, früher…..
Man versteht die Ereignisse des physischen Planes wirklich nur, wenn man weiß, wie sie sich vorbereiten in den geistigen Welten.
Diese Dinge sollen nicht etwa dazu beitragen, die Menschen zu beunruhigen, den Menschen allerlei Mucken in den Kopf zu setzen; diese Dinge sollen eine Aufforderung sein, klar sehen zu wollen, wirklich hineinsehen zu wollen in die geistige Welt, nicht zu verschlafen die Ereignisse.“(1)

Diese Auszüge aus einem Vortrag von Rudolf Steiner, den dieser 1917 in Bezug auf den Ersten Weltkrieg gehalten hat, sind heute wenigstens so aktuell wie vor fast 100 Jahren. Was hier zur „Gedichtliteratur“ gesagt wird, gilt prinzipiell ebenso für die Politik. Das muss, wenn wir den Herausforderungen der Zeit gewachsen sein wollen ... "um nicht zu verschlafen die Ereignisse" in alle Erkenntnis- und Handlungsbereiche mit einfließen. Da muss nun in die Erkenntnis-Arbeit und die praktische Tätigkeit hineinkommen, dass die 'Tätigkeits-Räume' der Menschen in 'geistige Welt-Strukturen' hinaufreichen...und von dort eben wieder zurückwirken.
Anders kommen wir nicht mehr durch!!! 



(1) Rudolf Steiner - Die spirituellen Hintergründe der äusseren Welt S.157-160 Rudolf Steiner Verlag 1966