Freitag, 27. November 2015
Mittwoch, 18. November 2015
Sonntag, 20. September 2015
Sonntag, 31. Mai 2015
En(d)tscheidungszeit ....Wesen und Zukunft des Menschen
Ausgehend von einem in der ZEIT veröffentlichten Artikel zum Thema 'Künstliche Intelligenz', werden einige Gedanken zu Wesen und Zukunft des Menschen entwickelt:
Die 'Verlockung' des maschinell organisierten Friedens und paradiesischer Zustände des Menschen unter Herrschaft der KI (Künstliche Intelligenz)
Der Verlust der Entwicklungsfähigkeit des Menschen in einem solchen "Paradies". Die damit verbundene tiefe Selbst-Zerstörung des Menschen, des eigentlich 'Gemeinten' ....im Kosmos!
Leben des Menschen und der Erde. Die Erde als Ort der 'Vollversammlung' des 'Lebendigen im Kosmos', seine Entwicklungspotentiale, seine Zukünfte ...und deren Vernichtung in einem 'KI-Paradies'.
Der Mensch als im Geistigen der Welt eingebundenes Wesen. Das Ewige als 'geistiger Wesenskern' im Menschen. Inkarnation und Reinkarnation. Schicksalsfolge (Karma) Verantwortungsbegründund durch Einsicht in die Komplexität und Komplementarität der Welt.
Wenn nicht jetzt,....wann dann?...??!!
Der Artikel in der Zeit findet sich hier: http://www.zeit.de/campus/2015/03/kuenstliche-intelligenz-roboter-computer-menschheit-superintelligenz
Mittwoch, 13. Mai 2015
Atom-Waffen: Die Krise des Denkens und der Abgrund des Handelns
Atomenergien, Atomwaffen, Atombomben,
Atomphysik in der heutigen Form als Verirrung in die Todeszone.
Fragen nach der Materie. Kern-Zertrümmerung... die einzige Richtung?
Atomphysik in der heutigen Form als Verirrung in die Todeszone.
Fragen nach der Materie. Kern-Zertrümmerung... die einzige Richtung?
Hans Peter Dürr, Werner Heisenberg: "Die Melodie des Atoms".
Der Kosmos: Maschinell oder Musikalisch?
Die zwei Richtungen der Materie-Verwandlung.
Goethes Faust: Vom WORT über den SINN und die KRAFT bis zur TAT.....und dem signifikantesten 'technischen Niederschlag' dieses Weges in der Nutzung der atomaren (Materie)Kräfte.
Auflösung und (mögliche) Umkehrung durch Erkennen der Komplexität und Komplementarität unserer Lebens-Welt!
Welterfassung statt Weltunterwerfung (Vernichtung)
Herausforderung und Heraufforderung.
Herausforderung und Heraufforderung.
Samstag, 17. Januar 2015
"Lügenpresse", 'Assistenz-Medien', 'Konstruktionsbüros für Installierte Wirklichkeiten'...oder...Mit welcher Begrifflichkeit ist unvoreingenommene Nachdenklichkeit zu erzeugen?
"Lügenpresse". Das "Unwort des Jahres"!
Oder anders,... die 'Unanständigkeit im Mund'. Das große gesellschaftliche 'bah! ...igittigit, ist doch "Lügenpresse...ein Begriff, den Adolf Hitler bekannt gemacht hat" (Dieter Nuhr in der ARD am 15.1.15)
So muss ich leider sehen, wie gut der 'Dreh' mit der 'Nazi-Verortung' des Begriffs "Lügenpresse" funktioniert und selbst in die Reihen derer Eingang gefunden hat, wo man sich nur über eine so glatte und unkritische 'Begriffs-Verortung' bei 'Nazis' wundern darf.
Zur 'medialen Erinnerungs-Kultur' sei, stellvertretend für vieles andere, auf den
'Separatisten mit dem Teddy' verwiesen, der bei MH 17 als die schiere
Ausgeburt menschlicher Niedertracht (auch) in vielen deutschen Medien
präsentiert und medial ausgeschlachtet worden ist! Darf man das real existierende "Lügenpresse" nennen?
Selbst wenn man davon absieht, dass dort ein Staatspräsident (!!) eines medienseitig als 'feindlich' eingestuften Landes gezeigt wird....geht das generell?...?
Ein MENSCH als Zielscheibe?
Ist das "Lügenpresse"? Oder versagt da sogar das "Unwort"? Ist das eine journalistische 'Untat' vor der sogar das "Unwort" von der "Lügenpresse" vor Scham versinkt ??!
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Aber es gibt auch die etwas 'qualitätsvolleren!' Assoziations-Verschränkungen.
Auffallend oft hinsichtlich 9/11.
So fragte bei MH 17 die ZEIT am 24.07.2014:
"Ist das Europas 11. September?
Was seit 7/17 heftiger und gefährlicher zusammenprallt als jemals zuvor, sind demokratische und selbstkritische Länder auf der einen Seite und Länder, die nie demokratisch und kaum selbstkritisch gewesen sind, auf der anderen Seite. Ganz ähnlich wie islamische Radikale spüren die Putin-Günstlinge in Moskau ihre politische, wirtschaftliche und kulturelle Rückständigkeit, und nach bekanntem Muster verachten sie das, was sie selbst nicht fertigbringen.
_______________
"Der größte Gesamtfehler dieser Ära war das Versagen westlicher soft power. Weder Amerika noch Europa ist es gelungen, die politischen Gewichte in der islamischen Welt zu ihren Gunsten zu verschieben."
Nochmal: Was ist das? .......Pressearbeit? Freie Presse? Pressefreiheit?
Oder 'Assistenz-Presse'?
Mindestens. Oder ist das eine 'Handlungsempfehlung', die eigentlich! weit über das 'journalistische Metier' hinausreicht....und die "Lügenpresse" zumindest haarscharf streift?!
ZEIT-Artikel: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/fuenf-vor-acht-russland-putin-ukraine-9-11
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Ergänzendes findet sich noch in einem Manuskript das ich vor zehn Jahren verfasst habe und das prinzipiell nicht an Aktualität verloren hat....eher im Gegenteil:
Oder anders,... die 'Unanständigkeit im Mund'. Das große gesellschaftliche 'bah! ...igittigit, ist doch "Lügenpresse...ein Begriff, den Adolf Hitler bekannt gemacht hat" (Dieter Nuhr in der ARD am 15.1.15)
So muss ich leider sehen, wie gut der 'Dreh' mit der 'Nazi-Verortung' des Begriffs "Lügenpresse" funktioniert und selbst in die Reihen derer Eingang gefunden hat, wo man sich nur über eine so glatte und unkritische 'Begriffs-Verortung' bei 'Nazis' wundern darf.
Das Wort
"Lügenpresse"
bezieht sich in meiner Sicht der Dinge in der 'aktuellen Verwendung' nicht auf
irgendeine 'Historie', weder auf Hitler, noch auf Goebbels und auch nicht auf sonst einen 'Nazi-Kontext', sondern auf die seit gut einem Jahr massivst
zu tage tretende und für jeden kritischen Zeitgenossen kaum zu
umgehende Wahrnehmung, dass
die Presse nicht nur über Ereignisse berichtet, sondern sich zu
'strategischen Kombattanten' von wirtschaftlich-politischen
Geflechten macht...und in deren Sinn die 'Berichterstattung' als 'lenkendes Instrument' einsetzt!
Ich persönlich habe diese Variante der Presse, die namentlich 2014 zum Vorschein kam, die 'Assistenz-Presse' genannt, oder die 'dienlichen Konstrukteure der Installierten Wirklichkeit'.
Aber man kann das auch kurz und einfach "Lügenpresse" nennen.
Ich persönlich habe diese Variante der Presse, die namentlich 2014 zum Vorschein kam, die 'Assistenz-Presse' genannt, oder die 'dienlichen Konstrukteure der Installierten Wirklichkeit'.
Aber man kann das auch kurz und einfach "Lügenpresse" nennen.
Es geht nicht um irgendwelche Befindlichkeiten oder journalistischen 'Betroffenheiten'.
Es geht nicht um "Unworte". Es geht um die Erkenntnis dessen, was sich (ggf. auch undifferenziert und 'dumpf-ahnend') an die Oberfläche schiebt!
Sind also alle Fragen von der Hand zu weisen, ob wir mit dieser Presse (der 'dienlichen Assistenzen') zutiefst und existentiell bedroht sind? Wie weit kann 'Presse-Arbeit' gehen, wenn es letztendlich um 'Krieg und Frieden' geht?
Es geht nicht um "Unworte". Es geht um die Erkenntnis dessen, was sich (ggf. auch undifferenziert und 'dumpf-ahnend') an die Oberfläche schiebt!
Sind also alle Fragen von der Hand zu weisen, ob wir mit dieser Presse (der 'dienlichen Assistenzen') zutiefst und existentiell bedroht sind? Wie weit kann 'Presse-Arbeit' gehen, wenn es letztendlich um 'Krieg und Frieden' geht?
Ist
es da nicht zweitrangig, ob man von "Lügenpresse" oder von 'Installierten Wirklichkeiten' oder in sonst einer Begrifflichkeit spricht. Ist das nicht bestenfalls
'Stilfrage'? Soll uns eine 'Stilfrage' oder gar das "Unwort"-Verdikt davon abhalten, die Sache selbst, die 'gezielte und interessengeleitete Wirklichkeits-Manipulation' vor dem Hintergrund, dass sie eben bis hinein in reale Kriege mit
realen Toten hinein reicht, zu hinterfragen? Oder muss das nicht glasklar auf den Tisch? Muss das nicht in
die öffentliche Wahrnehmung kommen?!
Was ist hier los in unserem Land?
Was ist möglich in dieser Presse, die sich nun mit dem "Unwort des Jahres" so flink in die 'Selbstwaschanlage mit Weihrauchbestäubung' begibt?
Gibt es da keine nachdenkenswerten Anfragen an die eigenen 'Machenschaften'?
Was ist möglich in dieser Presse, die sich nun mit dem "Unwort des Jahres" so flink in die 'Selbstwaschanlage mit Weihrauchbestäubung' begibt?
Gibt es da keine nachdenkenswerten Anfragen an die eigenen 'Machenschaften'?
Zur 'medialen Erinnerungs-Kultur' sei, stellvertretend für vieles andere, auf den
'Separatisten mit dem Teddy' verwiesen, der bei MH 17 als die schiere
Ausgeburt menschlicher Niedertracht (auch) in vielen deutschen Medien
präsentiert und medial ausgeschlachtet worden ist! Darf man das real existierende "Lügenpresse" nennen?
Oder.... wie ist das mit diesem Bild von Putin aus dem "Hamburger Abendblatt" vom 02.09.2014?..??
Selbst wenn man davon absieht, dass dort ein Staatspräsident (!!) eines medienseitig als 'feindlich' eingestuften Landes gezeigt wird....geht das generell?...?
Ein MENSCH als Zielscheibe?
Ist das "Lügenpresse"? Oder versagt da sogar das "Unwort"? Ist das eine journalistische 'Untat' vor der sogar das "Unwort" von der "Lügenpresse" vor Scham versinkt ??!
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Aber es gibt auch die etwas 'qualitätsvolleren!' Assoziations-Verschränkungen.
Auffallend oft hinsichtlich 9/11.
So fragte bei MH 17 die ZEIT am 24.07.2014:
"Ist das Europas 11. September?
Der Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine lässt nicht nur Russland und den Westen aufeinanderprallen, sondern auch zwei Weltbilder. Doch Europa kann aus 9/11 lernen."
In dem Artikel finden sich folgende Passagen:
"Putin jetzt schlicht zum Psychopathen zu stempeln, hilft gegen diese Dymanik rein gar nichts, im Gegenteil. Sicher, er lebt in einer anderen Welt. Aber das tun Islamisten auch. Leider gibt es zu viele Leute mit absurden Weltbildern, um sie plausibel allesamt als krank abtun zu können. In Russland befürworteten noch im März 65 Prozent der Bevölkerung den Krieg gegen die "Faschisten" in der Ukraine, wie das Kreml-unabhängige Lewada-Institut ermittelt hat."
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Was seit 7/17 heftiger und gefährlicher zusammenprallt als jemals zuvor, sind demokratische und selbstkritische Länder auf der einen Seite und Länder, die nie demokratisch und kaum selbstkritisch gewesen sind, auf der anderen Seite. Ganz ähnlich wie islamische Radikale spüren die Putin-Günstlinge in Moskau ihre politische, wirtschaftliche und kulturelle Rückständigkeit, und nach bekanntem Muster verachten sie das, was sie selbst nicht fertigbringen.
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Getrieben vom Wahn moralischer Überlegenheit richtet sich ihr ganzes Streben auf die Errichtung eines globalen Gegengewichts zur Weltmacht USA. Klingt bekannt? Sagen wir's mal so: Was den einen ihr Kalifat ist, ist den anderen ihr Neurussland. Was heißt das nun für den Westen? Ganz einfach: Er muss sich umso mehr auf seinen Marktvorteil der Selbstkritik besinnen.
Die 13 Jahre nach 9/11 sind voll von Fehlern, aus denen sich prächtig lernen lässt.
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Die 13 Jahre nach 9/11 sind voll von Fehlern, aus denen sich prächtig lernen lässt.
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Tja, "Putin" ..."lebt in einer anderen Welt" Diese "andere Welt" teilt sich der Staatspräsident Russlands mit wem? Mit den "Islamisten"! So einfach geht 'Feindbild stricken'!..!! Ebenso bei "Kalifat und Neurussland". Man könnte prosaisch werden: Ein Faden hüh, ein Faden hott....fertig ist das 'Assoziations-Komplott'! Oder was ist das, wenn man das "mal so" sagt?
Was ist das, wenn Jochen Bittner von der ZEIT dem noch folgen lässt:
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Was ist das, wenn Jochen Bittner von der ZEIT dem noch folgen lässt:
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"Der größte Gesamtfehler dieser Ära war das Versagen westlicher soft power. Weder Amerika noch Europa ist es gelungen, die politischen Gewichte in der islamischen Welt zu ihren Gunsten zu verschieben."
Als Handlungsempfehlung an die Politik folgt dann noch:
"Es gibt kritische Journalisten und Akademiker. Diese Leute lassen sich stärken: mit Geld für ihre Zeitungen, Bücher und Webseiten, mit schützender Öffentlichkeit, indem man ihnen zu Lautstärke verhilft. Es sind diese Russen, und zwar ausschließlich sie, mit denen Europa eine "strategische Partnerschaft" pflegen sollte. Ob sie irgendwann die kritische Masse formen können, die Russland verändert? Wer weiß das. Sicher ist: Wenn der Westen nicht jetzt mit ihrem Aufbau anfängt, wird ihre Chance klein bleiben."
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"Es gibt kritische Journalisten und Akademiker. Diese Leute lassen sich stärken: mit Geld für ihre Zeitungen, Bücher und Webseiten, mit schützender Öffentlichkeit, indem man ihnen zu Lautstärke verhilft. Es sind diese Russen, und zwar ausschließlich sie, mit denen Europa eine "strategische Partnerschaft" pflegen sollte. Ob sie irgendwann die kritische Masse formen können, die Russland verändert? Wer weiß das. Sicher ist: Wenn der Westen nicht jetzt mit ihrem Aufbau anfängt, wird ihre Chance klein bleiben."
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Im Klartext ist das eine Aufforderung die "politischen Gewichte" zu verschieben.
Und zwar "zugunsten von Amerika und Europa" Mit "soft power" sei das, jedenfalls was die "islamische Welt" anbelangt, "nicht gelungen".
Nun gilt es, da eben, wie vorher assoziativ verschränkt, "Kalifat und Neurussland" in einer Reihung stehen, "Leute zu stärken" im Sinne einer für "Amerika und Europa" günstigen "strategischen Partnerschaft"!
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Und zwar "zugunsten von Amerika und Europa" Mit "soft power" sei das, jedenfalls was die "islamische Welt" anbelangt, "nicht gelungen".
Nun gilt es, da eben, wie vorher assoziativ verschränkt, "Kalifat und Neurussland" in einer Reihung stehen, "Leute zu stärken" im Sinne einer für "Amerika und Europa" günstigen "strategischen Partnerschaft"!
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Nochmal: Was ist das? .......Pressearbeit? Freie Presse? Pressefreiheit?
Oder 'Assistenz-Presse'?
Mindestens. Oder ist das eine 'Handlungsempfehlung', die eigentlich! weit über das 'journalistische Metier' hinausreicht....und die "Lügenpresse" zumindest haarscharf streift?!
Schlussbemerkung:
Wie bereits gesagt, die 'Pressearbeit' reicht in diesen Tagen und Zeiten bis in Fragen um 'Krieg und Frieden' hinein. Bis zu realen Kämpfen mit realen Toten.
Da diese 'Folgen-Dimension' entweder in manchen 'Presse-Organen' unbekannt ist, oder, was leider nicht in jedem Fall auszuschließen ist, auch bei Schädigung der eigenen Landsleute buchstäblich 'in Kauf genommen' wird, soll nichts unversucht bleiben, der Erkenntnis-Erweiterung auf die Sprünge zu verhelfen.
Da diese 'Folgen-Dimension' entweder in manchen 'Presse-Organen' unbekannt ist, oder, was leider nicht in jedem Fall auszuschließen ist, auch bei Schädigung der eigenen Landsleute buchstäblich 'in Kauf genommen' wird, soll nichts unversucht bleiben, der Erkenntnis-Erweiterung auf die Sprünge zu verhelfen.
Daher diese Zeilen.
Freundliche Grüße in die Runde.
Wilfried Michalski
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Links: (*s.
ca. 6.
Min:http://mediathek.daserste.de/NUHR-im-Ersten-Der-Satiregipfel/Satire-im-Zeichen-von-Terror-und-Pegida-/Das-Erste/Video?documentId=25877288&topRessort=tv&bcastId=1858312 )
Das Bild 'Separatist mit Teddy' ist einem (gerne zur Lektüre empfohlenen) Beitrag im 'Freitag' entnommen: https://www.freitag.de/autoren/julian-k/zdf-zerreisst-ukraine-berichterstattung
Hamburger Abendblatt: http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article131836237/Wladimir-Putins-grosser-Krieg-mit-Europa.html
ZEIT-Artikel: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/fuenf-vor-acht-russland-putin-ukraine-9-11
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Ergänzendes findet sich noch in einem Manuskript das ich vor zehn Jahren verfasst habe und das prinzipiell nicht an Aktualität verloren hat....eher im Gegenteil:
Die 'INSTALLIERTE WIRKLICHKEIT' ......oder 'Die friedliche Massenvergiftung'
Sonntag, 21. Dezember 2014
Wohin? ….. Brücke oder Achterbahn?...?? I
Zukunft oder Zukünfte? (Offen oder 'vernagelt' - 'Staub' oder 'Samen'?)
(Manuskript von 2004)
Jetzt, zum Anfang eines neuen Jahrtausends werden wir uns alle öffnen müssen, um immer konkreter in die Wahrnehmung hinein zu nehmen, dass wir nicht mehr nur in verschiedenen Völkern, Gruppen, Familien, Stämmen, Religionen usw. leben, sondern in einer Menschheit.
Das ist die heutige Herausforderung.
Unseren Blick zu erweitern und unsere Wahrnehmung auszudehnen. Auf uns! Auf uns alle, die wir auf dieser Erde in dieser Zeit versammelt sind.
Zufällig? ...??
Sind
wir alle jetzt hier, nur weil dem Zufall gerade nichts besseres
eingefallen ist?
„Zufall
und Notwendigkeit“ in einem gnadenlos unbeteiligten Weltall. Das
Staubkorn am Rande des Universums. So ist die gängige Ansicht!
Kurz
gesagt: Blindflug vom Urknall bis zum Endknall!
Wenn
dieses Bild richtig ist, dann hätten wir eigentlich auch nichts Besonderes zu verlieren. Da könnte die Entwicklung beendet werden,
ohne dass der Verlust der Menschheit in den Weiten des Kosmos
sonderlich ins Gewicht fiele. Wenn er denn überhaupt bemerkt würde.
Wer
soll schon den Verlust eines Staubkorns bemerken?
Staubkorn?
Ein
Staubkorn ist tot.
Ein
Staubkorn trägt keine Möglichkeit in sich, aus sich selbst etwas
Neues, etwas Höheres hervorzubringen. Ein Staubkorn ist in sich
selbst abgeschlossen und ohne Zugang zu höheren Möglichkeiten.
Sieht
die Erde aus wie ein Staubkorn?
Oder-
vielleicht
doch eher wie ein Samenkorn?
Ein
Samenkorn ist etwas ganz anderes.
Ein
Samenkorn trägt in sich die Potentiale, in Zukunft noch etwas ganz
anderes zu werden. In ihm sind zukünftige
Gestaltungsmöglichkeiten schon wie in einem Urbild vorhanden.
Trifft
das Samenkorn auf die nötigen Entwicklungsbedingungen, die ihm von
der äußeren Welt, der Umwelt, zur Verfügung gestellt werden, so
kann es sich den inneren Veranlagungen entsprechend entfalten.
Lässt
sich ein solches Bild auch auf die Erde übertragen?
Ist die Erde vielleicht ein Körper im Weltall, der mit einem Urbild begabt seine Bahn im Weltall zieht? Ein wirklich lebender Himmelskörper. Nicht nur Leben tragend, sondern selbst wesenhaft, lebendiger Körper?
Und
wen könnte die Erde, das Samenkorn im Kosmos, als Urbild, als
Entwicklungsziel in sich tragen? Wen könnte die Erde tief innerlich
als Ziel all ihrer eigenen Entwicklung vor sich selbst gestellt
haben?
Den
Menschen?
Wäre
das möglich?
Könnte
es sein, dass die Erde uns meint? Der Mensch, das innerste
Ziel der Erde?
Dass
diese Frage durchaus von naturwissenschaftlichem Interesse ist, hat
man in den letzten Jahrzehnten aus den Veröffentlichungen einiger
Naturwissenschaftler entnehmen können. So hat Reinhard Breuer,
Physiker am Max Plank Institut, ein 1984 erschienenes Buch
geschrieben, mit dem Titel: „Das anthropische Prinzip“
Dieses
Buch ist daher so bemerkenswert, weil es aufzeigt, wie rechnerisch
fragwürdig eigentlich die ganze Sicht der Zufälligkeiten sind,
die zur Entstehung der Erde und des Menschen geführt haben sollen.
In
seinem „ anthropischen Prinzip“, weist R. Breuer darauf hin, dass
es nur einer einzigen, extrem kleinen Verschiebung in den
Rahmenbedingungen des Kosmos bedurft hätte, um den Menschen zu
verunmöglichen.
Dass
aber alles so hundertprozentig, so absolut stimmig und perfekt
zueinander passt, lässt ihn danach fragen, ob der Kosmos so ist, wie
er ist, weil er den Menschen hervorbringen wollte? !
Die
Frage nach der Stellung des Menschen, nach seinem Rang, wird also von
verschiedenster Seite gestellt. Auch von naturwissenschaftlicher! Und
das ist sehr hoffnungsvoll!
Auch
aus der Welt der Fakten, des Zählens, Messens und Wiegens, kommt nun
die Frage nach der Bedeutung und der Verantwortung der Menschen auf
uns zu.
Wir
leben wahrscheinlich nicht ziellos in einer ziellosen Welt!
Und
wenn wir Menschen trotzdem leben, als wären wir nicht gemeint,
eben planlos- und im großen und ganzen auch ziellos- und allenfalls
den ökonomischen Verfahren und Marktmechanismen dienend oder
unterworfen? Droht uns dann nicht der Selbstverlust auf diesem Weg?
Agieren
wir dann nicht wie Menschen, die eigentlich aufgerufen sind eine
„Brücke“ von einem Ufer zum anderen zu bauen, die sich dann aber
unterwegs in die technischen Möglichkeiten ihrer Ingenieurkünste
vergaffen und lieber eine „Achterbahn“ bauen?
Sind
wir heute in einer solchen Situation?
Haben
wir uns weltweit eine Achterbahn zusammengeschraubt, weil wir kein
Ziel, kein neues Ufer, mehr vor Augen hatten?
Wohin
soll die Evolution gehen? Ist da alles vorbestimmt oder gibt es da
eine Wahl? Gibt es nur eine mögliche Zukunft, oder gibt es
mehrere potentielle Zukünfte?
Ist
die Zukunft durch Vergangenheit und Gegenwart schon so geprägt, dass
man daran nichts Wesentliches mehr ändern kann. Oder gibt es
entscheidende Schnittpunkte in der Geschichte, an denen sich der
weitere Verlauf wirklich entscheidet. Wo ein Weg in die Zukunft
wirklich entschieden wird.
Ein
Punkt an dem man wach sein sollte für die unterschiedlichen
Möglichkeiten und den unterschiedlichen Ergebnissen, die sich aus
dem einen oder dem anderen ergeben werden.
Man
landet, das kann nicht deutlich genug gesagt werden, in verschiedenen
Zukünften, wenn man nur einige wenige Wahlmöglichkeiten
durchspielt, wo und in welcher Reihenfolge Prioritäten gesetzt
werden sollen:
Zum
Beispiel: In die Entwicklung und Transformation der Erde, den äußeren
Weltraum oder in die ethische Bildung und Befähigung des Menschen?
Oder:
Erst in den Weltraum und dann in die ethische Bildung des Menschen
und dann erst in die Entwicklung und Transformation der Erde?
Oder
lieber noch anders: Erst in die ethische des Menschen und dann in die
Entwicklung und Transformation der Erde und dann in den äußeren
Weltraum?
Oder ganz anders:
Von der ethischen Bildung des Menschen wird nichts Wichtiges erwartet, die Entwicklung und Transformation der Erde ist allenfalls ein Thema für Exoten und Phantasten und die aufgeklärte und kapitalbewehrte Welt hält die Bezwingung und Unterwerfung allen Lebens auf der Erde und die Eroberung den äußeren Weltraums in eben diesem Signum für das dringendeste Tätigkeitsfeld.
Oder ganz anders:
Von der ethischen Bildung des Menschen wird nichts Wichtiges erwartet, die Entwicklung und Transformation der Erde ist allenfalls ein Thema für Exoten und Phantasten und die aufgeklärte und kapitalbewehrte Welt hält die Bezwingung und Unterwerfung allen Lebens auf der Erde und die Eroberung den äußeren Weltraums in eben diesem Signum für das dringendeste Tätigkeitsfeld.
Die
letztgenannten Variante ist die zur Zeit am meisten forcierte.
Daher ist die, fatalerweise noch 'waffenstarrend' flankierte,
„Achterbahn“ so sehr der Tummelplatz des Weltgeschehens.
Nicht
der Mensch ergreift die Welt, sondern die sachlichen Möglichkeiten
der Welt ergreifen den Menschen.
Das
ist die große Umpolung!
Damit
wird der Mensch immer mehr seiner überragenden, seiner wahrhaft
geistig-spirituellen Möglichkeiten „entkernt.“
Diese
„Entkernung“ ist in vielen Lebensbereichen auf dem Vormarsch. Als
aktuelles Beispiel sei auf die sich einstellenden Realitäten der
Klontechnik verwiesen.
Klontechnik
ist eine hochintelligente, hochbrisante und hochgefährliche Fahrt
mit der „Achterbahn“! Es wird ungeheuer viel bewegt, aber nichts
erzielt!
Die
Verdoppelung oder Multiplikation des Menschen ist, angesichts der oft
bejammerten „Überbevölkerung,“ mit Sicherheit kein Fortschritt,
sondern allenfalls ein Rundschritt.
Auch
in solchen Forschungsgegenständen wie der Klontechnik zeigt sich, stellvertretend für vieles,
der enorme Sinnverlust, der sich hochtechnisiert zur Geltung bringt.
Es ist eben nicht nur die Frage wie, sondern erst einmal die
Frage was. Eben nicht nur know how, sondern auch know
what. Und im Gesamtkontext aller Lebenssphären sogar know
who! Wer ist die Welt!
Wer
ist die Welt?
Welch
eine verwegene, wenn nicht gar absurde Frage, in einer Welt, in der
die führenden Köpfe sich nun aufmachen nach Spuren des Lebens
im Weltall zu suchen.
Wer
sagt ihnen, den versammelten Lebenssuchern, dass das Weltall nicht
Leben hervorbringt, sondern Leben ist!
Dass
der Kosmos nicht nur Materie ist, sondern die Materie die verfestigte
Ausdrucksform von höherem, übermateriellem Leben ist. Dass
es eben verschiedene Abstufungen von „Lebensprozessen“ gibt. Von
der Übermaterie durch die Materie in die Untermaterie - und wieder
aufwärts!
So
bricht man eben, von einem fundamentalen Irrtum ausgehend logisch
denkend, in den Weltraum auf und sucht in einem kosmischen
Organismus, nach Spuren des Lebens!
Selbstverständlich
ist der Weltraum ist zwar ein sehr verlockender 'Raum' und er hat
auch mit dem Menschen zu tun.
Die
Frage ist nur, ob bei dem gegenwärtigen Weltverständnis, das eben
zu militärisch geprägten Weltraumprogrammen führt, etwas
Sinnvolles für das Leben des Weltalls, als auch für den Menschen,
dabei herauskommen kann.
Ob
bei Menschen, die nicht einmal in der Lage sind, der Erde mit Respekt
zu begegnen, die, um den führenden Verkünder der Weltraumeroberung
zu benennen, nicht einmal aus ihrem Armageddon,- und
Endzeitschlachtdesaster herausfallen, wenn sie die Erde atomar
bedrohen; ob bei denen die Eroberung des Weltalls in den richtigen
Händen ist, ist wohl kaum anzunehmen.
Wenn
es nur um Wissenschaft und Forschung ginge und nur um das Abenteuer,
dass der Mensch den äußeren Weltraum erobert, dem er geistig
gesehen ja entstammt, wenn es also nur darum ginge, dass der Mensch
mit physischen Augen die Wunder des Weltalls sieht, dann wäre
gegen ein solches Abenteuer prinzipiell auch nichts
einzuwenden.
Aber
unter den gegebenen Verhältnissen wird wohl demnächst Mond und
Mars alsbald den strategischen Planungen der Eroberer und den
Plattheiten von nationaler Größe, ewigem Ruhm und allgemeiner
Weltbeglückungsmission etc., unterworfen werden.
Angesichts
dessen, was gerade neu formatiert wird und was an Weltbewegendem
bewegt wird, kann man sich des Eindrucks schlecht entziehen, dass,
bewusst oder unbewusst, ein großangelegtes Ausweichmanöver vor den
eigentlichen Zeitfragen stattfindet.
Da
treibt, insbesondere in den westlichen Ländern, ein Großteil der
Gesellschaft, mitsamt ihren Vorbildern oder gerade wegen diesen, in
einer sinnentleerten Geschäftigkeit und erfindet in rascher Folge
neue Konzepte und Strategien zur berauschenden Selbstvermeidung.
Achterbahn
auf allen Rängen!
Die
andere Seite, das andere Ufer, nämlich die Verwandlung der Erde in
einen Weltkörper, der die Liebe des Menschen erfahren und durch
diese Liebe sich selbst gewandelt hat; der sich dadurch mit neuen
Potentialen ausgestattet hat und die Liebe als neue Substanz ins
Weltall hinausstrahlt; eine solche andere Seite ist nicht in Sicht.
Dieses
eigentliche Gegenüber, dieser eigentliche Auftrag, die Erde wie ein
Samenkorn in die Wandlungskräfte des Menschen aufzunehmen, ihr die
Möglichkeit zu eröffnen, sich durch die neu hinzugefügten Kräfte
der menschlichen Liebe mit dem Menschen weiter zu entwickeln, dieses
andere Ufer liegt hinter dem lärmenden Nebel der „Achterbahn“
…..und wartet ….auf jeden von uns!
Wohin? ….. Brücke oder Achterbahn?..?? II
(Manuskript von 2004)
Aufbruch oder Beharrung?
Aufbruch oder Beharrung?
Aber
es gibt ja leider nicht nur die „Achterbahn“ durch einen
fragwürdigen Fortschritt, sondern auch durch ein ausgeprägtes
Beharrungsvermögen.
In der Beharrung verfällt man in das andere Extrem und duckt sich vor einer wirklichen Modernität, vor einem wirklichen Eintritt in ein neues Jahrtausend und einer neuen Zeit der Menschheit, mit einer Rolle rückwärts in die Traditionen.
Rückwärtsschauend wird so hochgehalten und als allgemeiner Lebensinhalt definiert, was schon die Großväter bejubelt haben. Dann wird eifrig postuliert, dass dasjenige was schon früher so gewesen ist und damals gut war, auch heute noch das Beste sein muss.
In der Beharrung verfällt man in das andere Extrem und duckt sich vor einer wirklichen Modernität, vor einem wirklichen Eintritt in ein neues Jahrtausend und einer neuen Zeit der Menschheit, mit einer Rolle rückwärts in die Traditionen.
Rückwärtsschauend wird so hochgehalten und als allgemeiner Lebensinhalt definiert, was schon die Großväter bejubelt haben. Dann wird eifrig postuliert, dass dasjenige was schon früher so gewesen ist und damals gut war, auch heute noch das Beste sein muss.
Es
sei damit nichts gesagt gegen ein dankendes Andenken an die
Vergangenheit. Auch nichts gegen eine vernünftige Traditionspflege.
Aber es muss doch gefragt werden, ob es noch zeitgemäß ist, wenn viele Menschen so leben wollen, als müsse die Vergangenheit sich durch unser Leben fortleben und durch uns ewig bewahrt bleiben?
Sollte jetzt nicht wirklicher Aufbruch, wahre Modernität und Geistesgegenwart angesagt sein?
Sind darum nicht auch ganz andere Fragen an die Menschheit zu stellen, als die Achterbahnfahrer für wichtig, richtig, pässlich, passabel und diskussionswürdig halten?
Und wird nicht mit einer Zähigkeit, als hätte man den Rückwärtsgang im Gehirn und Klebstoff unter den Füßen, das alte verteidigt? In wie vielen Gestalten und Facetten tritt uns ein Abdriften in überlebte Strukturen und in traditionelle Ordnungen und Handlungsmuster entgegen. Vom „Wächterrat“ auf der einen, bis zum „Kampf der Kulturen“ auf der anderen Seite. Keine Kanne ist zu alt, um nicht noch einmal kalten Welten-Kaffee hinein zu schütten.
Aber es muss doch gefragt werden, ob es noch zeitgemäß ist, wenn viele Menschen so leben wollen, als müsse die Vergangenheit sich durch unser Leben fortleben und durch uns ewig bewahrt bleiben?
Sollte jetzt nicht wirklicher Aufbruch, wahre Modernität und Geistesgegenwart angesagt sein?
Sind darum nicht auch ganz andere Fragen an die Menschheit zu stellen, als die Achterbahnfahrer für wichtig, richtig, pässlich, passabel und diskussionswürdig halten?
Und wird nicht mit einer Zähigkeit, als hätte man den Rückwärtsgang im Gehirn und Klebstoff unter den Füßen, das alte verteidigt? In wie vielen Gestalten und Facetten tritt uns ein Abdriften in überlebte Strukturen und in traditionelle Ordnungen und Handlungsmuster entgegen. Vom „Wächterrat“ auf der einen, bis zum „Kampf der Kulturen“ auf der anderen Seite. Keine Kanne ist zu alt, um nicht noch einmal kalten Welten-Kaffee hinein zu schütten.
Wäre
es nicht vielmehr dringend an der Zeit, den drohenden „Kampf der
Kulturen“, der ja weltweit das Denken okkupiert hat, durch eine
wahrhafte „Kultur der Kulturen“ zu ersetzen?
Doch, wenn eine wirkliche, eine offene Anfrage an die tatsächliche Kultur in der Kultur gestellt werden soll, dann muss die Frage, die wir uns hier schon einmal gestellt haben, die Frage nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, noch um die individuelle Komponente der Selbstbestimmung ergänzt werden: Die Frage nach der „Kulturellen Identität“.
Es gilt grundlegend zu fragen, ob die Anschauung, die davon ausgeht, dass alle Menschen irgendwie gleich sind und bei ehrlichem Bemühen schon irgendwie zu umgänglichen Formen des Miteinanders kommen müssten, vor der Wirklichkeit Bestand hat?
Oder
ist es eine grobe Täuschung, wenn man die wesenhaften, die tiefen
geistig-spirituellen Unterschiede und Verschiedenheiten, die sich
durch eine Kultur ausdrücken, nicht zur Kenntnis nimmt.Doch, wenn eine wirkliche, eine offene Anfrage an die tatsächliche Kultur in der Kultur gestellt werden soll, dann muss die Frage, die wir uns hier schon einmal gestellt haben, die Frage nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, noch um die individuelle Komponente der Selbstbestimmung ergänzt werden: Die Frage nach der „Kulturellen Identität“.
Es gilt grundlegend zu fragen, ob die Anschauung, die davon ausgeht, dass alle Menschen irgendwie gleich sind und bei ehrlichem Bemühen schon irgendwie zu umgänglichen Formen des Miteinanders kommen müssten, vor der Wirklichkeit Bestand hat?
Reicht es aus, sich mit einem allgemeinen Wohlgefallen am allseitigen guten Willen zu versammeln und unterschiedliche Richtungen der Kulturen auszuklammern?
Oder sind Unterschiede in den grundlegenden, den fundamentalen Verschiedenheiten und elementar verschiedenen Ausrichtungen der gesamten Lebensideen nicht wirklich zur Geltung zu bringen?
Wie kann man dieses zur Geltung bringen, dieses Gelten lassen der fundamentalen Differenz in den Lebensideen realisieren?
Wie
kann man fundamentale Unterschiede gelten lassen, ohne
fundamentalistisch im negativen Sinn zu werden?
Es
geht eigentlich nur unter zwei Voraussetzungen.
Zum
ersten muss man akzeptieren, dass Menschen, die miteinander in einer
Zeit auf der Erde leben, nicht unbedingt alle ein und der selben Zeit
angehören.
Das
heißt schlicht und ergreifend, dass es so etwas wie verschiedene
kulturelle „Zeitfenster“ gibt.Diese „Zeitfenster“ sind nur relativ zu einander verschieden.
Damit ist nichts über Vorrang oder Nachrang gesagt.
Denn, so wenig wie der Morgen prinzipiell besser ist als die Mittagsstunde, der Abend oder die Nacht, genau so wenig, ist die eine kulturelle Zeitzone „besser“ als die andere. Sie miteinander machen den Tag aus. Miteinander füllen sie erst die Zeit.
Jeder Mensch der einigermaßen etwas vom Leben versteht, wird nicht behaupten, dass man nur am frühem Morgen richtig leben könne. Der verpasste Mittagstisch kann ihn schon eines besseren belehren. Wie gehaltvoll manche Abendstunden sein können, weiß wohl nicht nur mancher venezianische Gondoliere zu besingen. Von den Freuden der Nacht ganz zu schweigen.
So sollte jeder Angehörige einer Kultur vorrangigst darauf schauen, was der andere zur Fülle seines Tages beiträgt. Und als einfachste Übung könnte, für den manchmal mehr eingebildeten denn gebildeten Zeitgenossen, ein Nachdenken darüber sein, warum er seinen Stantort und sein Ziel immer noch darüber bestimmt, dass er sich orientiert.
Der Orient hat zu unserer Bewusstseinslage viel mehr beigetragen, als die meisten nur ahnen.
Toleranz!
Toleranz, die nicht nur den anderen duldet, sondern dessen anders Sein bejaht.
Die sein anderes „Zeitfenster“, seine andere Lebensidee, bejaht.
Die auch im Idealfall ein lebendiges Interesse an der anderen „Lebensidee“ entwickelt.
Eine solche Bejahung des anders Sein des anderen hat eine Voraussetzung: Die Toleranz ist beidseitig und von gegen-seitiger Freiheit geprägt.
Die
gegenseitig akzeptierte und gewährte Freiheit ist der Punkt an dem
sich die Geister scheiden.
Die
Freiheit ist aber auch der Schnittpunkt, an dem man
akzeptieren muss, dass man aus Toleranzgründen keine Umpolung
der Kultur in die Intoleranz akzeptieren kann!
An
diesem Punkt muss man sich, gegebenenfalls auch nachdrücklich, gegen
Tendenzen wehren, die eine persönliche Freiheit als Kulturgut
aufzuheben wollen und neue Staats-religionen und/oder
Religionsstaaten in Europa gründen wollen.
Stichwort:
Kalifatstaat, Gottesstaaten. etc.
Kurzum:
Jede Toleranz muss dort ihr Ende finden, wo sie als Vehikel
zur Installierung eines intoleranten Regimes missbraucht wird.
Denn
dazu ist die Freiheit ein zu hohes Kulturgut.
Denn ist Freiheit nicht wirklich ein Kultur - Gut?
Ist es, trotz aller Mängel die sich immer wieder zeigen, ein Kulturgut, in einer Gesellschaft zu leben, die dem Individuum die Freiheit bietet, weitgehend sein Leben selbst zu bestimmen
(Jedenfalls bis an die Grenze der Freiheit des anderen.)
Die Möglichkeit, sein Leben weitgehend selbständig zu führen und seine eigene Wege zu finden, war auch in diesem Land in der Vergangenheit keineswegs selbstverständlich.
Auch aus dieser Erfahrung heraus, muss man die Möglichkeit zu einer selbstverantworteten Lebensführung schon in seiner ganzen Bedeutung erfassen.
Freiheit und Selbstbestimmung sind eher ein zartes Pflänzchen, denn eine zementierte Selbstverständlichkeit.
Und daher muss man sich auch immer wieder um dieses „Pflänzchen“ bemühen. Damit es nicht verdorrt oder zertreten wird.
Da eben zur Zeit so unendlich viel auf der Welt, sogar im Zeichen von Religionen, „verdorrt“ und „zertreten“ wird, sei noch einmal auf die Bedeutung der Religion, hinsichtlich der Freiheit und Selbstbestimmung hingewiesen.
Es ist schon ein großer Unterschied in der gesamten Lebenserfassung da, wenn man mit einem Glauben lebt, dass eine Gottheit das Leben für einen regelt und daher die persönliche Freiheit unbedeutend ist, gegenüber einem Glauben, dass die Gottheit die Befähigung zur Freiheit und zur freien Tat geschenkt hat.
Wenn die selbstverantwortete Lebensführung, die individuelle Freiheit, einen prägenden Einfluss hat, ist es dann gleichgültig für den Verlauf einer kulturellen Entwicklung, ob ein Mensch z.B. an eine Macht über ihm glaubt, die alle Aspekte seines Lebens für ihn regelt. Einer Macht, der er aus seinem freien Willen nichts hinzufügen kann, weil es für ihn gar keinen freien Willen des Menschen gibt.
Lebt man in einer Vorbestimmten, in einer göttlich determinierten Welt, nicht anders, als in einer Welt in der man aufgerufen ist, mitzuwirken an der Entwicklung der Welt?
Werden
da nicht wesentliche Unterschiede sichtbar?
Wenn wir also tatsächlich Kultur, das heißt Freiheit des
Menschen, in den Kulturen haben wollen, werden wir
nicht umhin kommen, solche Unterschiede in den grundlegenden
Lebensbefindlichkeiten zu erkennen, auszuhalten und zu gestalten!Es ist im Umgang miteinander letztendlich nicht hilfreich, wirkliche Unterschiedenheit mit wohlwollender Indifferenz übertünchen zu wollen.
Wird eine Kultur, in der alle Freiheit in bezug auf das eigene Schicksal verneint wird, wo Gottergebenheit nur im Gegenzug einer Selbstabsage möglich ist, wird eine solche Kultur nicht zwangsläufig ganz anders sein als eine, die eine individuelle Selbstverantwortung und Selbstentfaltung zulässt oder sogar fördert?
Man wird sich daher auch damit auseinandersetzen müssen, dass eine ausdrückliche Ablehnung, als auch eine gewisse Lethargie gegenüber den individuellen Möglichkeiten, zu anderen Kulturergebnissen führt, als wenn die Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen forciert werden.
Und gerade unter diesem Aspekt kann man sich des Eindrucks nicht entziehen, dass in manchen Gesellschaften die kulturelle Selbstabsage sich mit einem lebensfüllenden Kleid aus Traditionen bemäntelt.
Wo der Verzicht hinsichtlich einer eigenen Modernität ggf. noch mit einem religiösen Sendungsbewusstsein überhöht wird, in dem dann sogar jede abweichende Sicht der Welt, als „Unglaube“ bekämpft werden kann.
Da dieser Vorwurf der „Ungläubigkeit“ ein immer wiederkehrendes Signum gewisser islamistisch - fundamentalistischer Kreise ist, sei dazu angemerkt, dass es von einer Verelendung des Geistes zeugt, einen anderen Menschen als „Ungläubigen“ zu bezeichnen
Als könne ein Mensch einem anderen Menschen 'Gott' streitig machen.
Als könne es die eigene Bejahung vor Gott durch die Verneinung eines anderen Menschen geben.
Um jedem Missverständnis zu begegnen: Wer es für einen Ausdruck seiner kulturellen Identität ansieht, in seinen Traditionen stehen zu bleiben, soll stehen bleiben dürfen.
Das ist seine Freiheit!
Wer stehen bleiben will, aber aus seiner Haltung anderen das weitergehen verbieten will, weil eigenes Gehen für ihn an Gotteslästerung grenzt, dem muss diese Freiheit versagt werden.
Vor allem muss diese Freiheit versagt werden, in den Fällen, wo Menschen heute noch andere Menschen wegen deren Geschlecht als Wesen ohne eigene Würde behandeln!
Da ist die „kulturelle Identität“ in vielen Fällen nur ein treffliches Mäntelchen unter dem sich eine menschenverachtende Praxis, besonders in bezug auf Frauen, breit gemacht hat.
Auch da wollen vor allem etliche Herren der Schöpfung nicht aus der Achterbahn heraus!
An der Akzeptanz und im Umgang mit der menschlichen Freiheit scheiden sich auch hier wieder die Geister!
Die Freiheit ist auch hier der wesentliche Schnitt- und Brennpunkt. Wohin man sich hinsichtlich der Freiheit orientiert, ist im höchsten Maße kulturprägend.
Heute gilt es daher, die Verantwortung des Menschen, auch jenseits von
religiösen Bekenntnissen, für seine Freiheits-Möglichkeiten zu betonen...und überall praktisch zu fördern!
Nur so lässt sich hier der Weg von der Achterbahn zum Brückenbau der „Kultur in den Kulturen“ finden!
Nur so lässt sich hier der Weg von der Achterbahn zum Brückenbau der „Kultur in den Kulturen“ finden!
Samstag, 20. Dezember 2014
Politik und Religion....Vom "Kampf der Kulturen", dem "Aufstieg Chinas", den "Amerikanischen Interessen". (Huntington ..und die leider immer noch aktuelle Strategiefülle geistigen Vakuums)
Diese Gedankengänge entstammen einem Manuskript von 2004 und sollten als Anhang etwas ausführlicher auf die Literatur anderer Autoren eingehen.
Zum speziellen Thema "Kampf der Kulturen", das in diversen Varianten immer noch und immer wieder die weltpolitische Szenerie beherrscht, hier ein Textauszug von "2004
Politik, Ideologien und Religion
________________________________________________
Einige
sehr beachtenswerte Anmerkungen zu Ideologien und Religion
findet man in „Kampf der
Kulturen“ von Samuel P. Huntington:
- „Die großen politischen Ideologien des 20. Jahrhunderts heißen Liberalismus, Sozialismus, Anarchismus, Korporatismus, Marxismus, Kommunismus, Sozialdemokratie, Konservatismus, Nationalismus, Faschismus, christliche Demokratie. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie sind Produkte der westlichen Kultur. Keine andere Kultur hat eine signifikante politische Ideologie erzeugt. Der Westen hingegen hat niemals eine große Religion hervorgebracht. Die großen Religionen der Welt sind ausnahmslos in nichtwestlichen Kulturen entstanden und in den meisten Fällen älter als die westliche Kultur. In dem Maße, wie die Welt ihre westliche Phase hinter sich läßt, verfallen die Ideologien, die für die späte westliche Zivilisation typisch waren, und an ihre Stelle treten Religionen und andere kulturell gestützte Formen von Identität und Bindung. Die im Westfalischen Frieden etablierte Trennung von Religion und internationaler Politik, ein ureigenes Ergebnis westlicher Kultur, geht zu Ende, und die Religion wird, wie Edward Mortimer vermutet, »mit zunehmender Wahrscheinlichkeit in die internationalen Angelegenheiten eindringen«. Die intrakulturelle Auseinandersetzung um die politischen Ideen aus dem Westen wird abgelöst von einer interkulturellen Auseinandersetzung um Kultur und Religion.“
Die Einschätzung, der Westen habe keine Religion hervorgebracht, ist nur in sehr reduzierter Sichtweise richtig. Denn das stimmt nur, wenn man in der Religionsentwicklung in einer
alttestamentlichen Anschauung einer Religion für ein „Volk“,
eine „Kultur“ oder ähnliche Fakten stehen bleibt. Das
„Christentum“ ist zwar räumlich nicht im Westen hervorgebracht
worden, doch hat es sich im Westen verbreitet, weil hier, zumindest
in den ersten Jahrhunderten, der allgemein menschliche, der
universale Charakter des Christentums, fruchtbar werden konnte. In
diesem Sinn hat der Westen durchaus eine „große Religion
hervorgebracht.“
Daher
stimmt es nicht, wenn Huntington
im Westen nur die „intrakulturelle“ Auseinandersetzung um
die „politischen Ideen“ sieht. „Kultur und Religion“, waren
und sind im Westen tief verwurzelt. Sonst wären sie nicht so
umfassend umzupolen, wie im letzten Jahrhundert geschehen. Und sie
werden mit jedem gruppenegoistischem „Gott mit u n s“ immer noch umgepolt.
Wenn
also „die Religion mit zunehmender Wahrscheinlichkeit in die
internationalen Angelegenheiten eindringen wird,“ so wird auch der
Westen sich dem mit seiner „großen Religion“ zu stellen haben.
Das ist aber nicht, jedenfalls nicht in ihrer eigentlichen
Tiefe, die Gesinnungsbrei-Religion nach amerikanischen
Welteroberungszuschnitt, sondern die universale Befähigungsreligion
für Mensch und Erde.
Und
als solche hatte sie weder etwas auf den Koppelschlössern der
deutsche Wehrmachtsoldaten, noch im Hitlerfaschismus, noch hat sie
bei heutigen Armageddon-Endzeitfanatiker etwas verloren.
Wenn
sich da „Religion und Kultur“ in der eigentlichen Aufgabe des
Westens, nämlich die Kultur der Freiheit (und Liebe) herauf zu
bringen, zeigen soll, dann muss etwas ganz anderes als weltpolitische
Option erscheinen, als ein internationaler Atomkrieg, wie ihn
Huntington beschreibt:
- „KRIEG
DER KULTUREN UND WELTORDNUNG
Ein globaler Krieg unter Beteiligung der Kernstaaten der großen Kulturkreise der Welt ist höchst unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Entstehen könnte ein solcher Krieg, wie wir angedeutet haben, aus der Eskalation eines Bruchlinienkrieges zwischen Gruppen aus verschiedenen Kulturen, am wahrscheinlichsten unter Beteiligung von Muslimen auf der einen Seite und Nichtmuslimen auf der anderen. Eine Eskalation wäre vorstellbar, wenn mögliche muslimische Kernstaaten miteinander in der Hilfeleistung für ihre bedrängten Glaubensgenossen wetteifern. Sie könnte gedämpft werden durch das Interesse, das verwandte Sekundär- und Tertiärländer daran haben mögen, selber nicht tief in den Krieg hineingezogen zu werden. Eine gefährlichere Quelle eines weltweiten interkulturellen Krieges könnte eine Verschiebung des Machtgleichgewichts zwischen Kulturkreisen und ihren Kernstaaten sein. Falls er weiter andauert, wird der Aufstieg Chinas, verbunden mit dem zunehmenden Selbstbewußtsein dieses »größten Mitspielers in der Geschichte des Menschen«, die internationale Stabilität zu Beginn des 21. Jahrhunderts enormen Belastungen aussetzen. Der Aufstieg Chinas zur beherrschenden Macht in Ost- und Südostasien würde den amerikanischen Interessen, wie sie immer wieder gesehen worden sind, diametral zuwiderlaufen.
Wie könnte sich bei dieser amerikanischen Interessenlage ein Krieg zwischen den USA und China entwickeln? Angenommen, wir haben das Jahr 2010. Die amerikanischen Truppen haben das mittlerweile wiedervereinigte Korea verlassen, ihre Militärpräsenz in Japan haben die USA stark reduziert. Taiwan und Festlands - China haben eine Verständigung erzielt, wonach Taiwan weiterhin den größten Teil seiner faktischen Unabhängigkeit behält, jedoch ausdrücklich die Souveränität Beijings anerkennt und mit Unterstützung Chinas in die UNO aufgenommen worden ist, wie die Ukraine und Weißrußland 1946. Die Erschließung der Erdölreserven im Südchinesischen Meer ist rasch vorangekommen, im wesentlichen unter chinesischen Vorzeichen, aber mit vietnamesischer Kontrolle über einige Gebiete, die von amerikanischen Firmen erschlossen werden.
Soweit
also Huntingtons Vorgaben für einen Krieg, der wiederum „den
amerikanischen Interessen, wie sie immer wieder gesehen worden sind,“
dienen soll.
Über
einige Seiten beschreibt Huntington dann den weiteren Verlauf dieses
Krieges unter anderem:
- „Noch bevor jedoch die NATO agieren kann, marschiert Serbien, das den Ehrgeiz hat, auf seine historische Rolle als Verteidiger des Christentums gegen die Türken zu pochen, in Bosnien ein. Kroatien beteiligt sich, und die beiden Länder besetzen Bosnien, erbeuten die Raketen, teilen das Land auf und setzen ihre Bemühungen um Vollendung der ethnischen Säuberungen fort, die sie in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts hatten abbrechen müssen. Albanien und die Türkei versuchen, den Bosniern zu helfen; Griechenland und Bulgarien marschieren im europäischen Teil der Türkei ein, und in Istanbul bricht Panik aus, als Türken über den Bosporus fliehen. Unterdessen explodiert eine in Algerien abgefeuerte Rakete mit nuklearem Sprengkopf in der Nähe von Marseille, und die NATO unternimmt zur Vergeltung verheerende Luftangriffe auf nordafrikanische Ziele.So verwickeln sich die USA, Europa, Rußland und Indien in einen wahrhaft globalen Kampf gegen China, Japan und den größten Teil des Islam. Wie würde ein solcher Krieg ausgehen? Beide Seiten verfugen über große Kernwaffenpotentiale, und sofern diese auf eine nicht nur minimale Weise ins Spiel gebracht würden, könnte es offenkundig in den wichtigsten Ländern zu umfassenden Zerstörungen kommen. Falls jedoch die beiderseitige Abschreckung funktioniert, könnte die beiderseitige Erschöpfung zur Aushandlung eines Waffenstillstandes fuhren, der allerdings das Grundproblem der chinesischen Hegemonie in Ostasien nicht lösen würde.“„Welchen unmittelbaren Ausgang dieser globale Krieg zwischen Kulturen auch nehmen mag - gegenseitige nukleare Verwüstung, ausgehandelte Einstellung infolge beiderseitiger Erschöpfung oder sogar Aufmarsch russischer und westlicher Truppen auf dem Platz des Himmlischen Friedens -, das umfassendere langfristige Ergebnis wäre fast zwangsläufig eine drastische Einbuße an wirtschaftlicher, demographischer und militärischer Macht auf Seiten aller Hauptbeteiligten des Krieges.“„Infolgedessen würde die globale Macht, die sich im Laufe der Jahrhunderte vom Osten zum Westen verschoben hatte und danach begann, sich wieder vom Westen zum Osten zu verschieben, sich nunmehr vom Norden zum Süden verlagern. Die großen Nutznießer des Krieges zwischen den Kulturen sind diejenigen Kulturen, die sich aus ihm herausgehalten haben.“
In diesem Szenario steht ziemlich viel drin. Wir lesen alo: „Beide Seiten verfügen über große Kernwaffenpotentiale, und sofern diese auf eine nicht nur minimale Weise ins Spiel gebracht würden, könnte es offenkundig in den wichtigsten Ländern zu umfassenden Zerstörungen kommen.“ „Unterdessen explodiert eine in Algerien abgefeuerte Rakete mit nuklearem Sprengkopf in der Nähe von Marseille“ Oder, im Kontext unbegrenzter Imagination „sogar Aufmarsch russischer und westlicher Truppen auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ usw.- usw.
Nur
von der geschändeten Erde liest man in diesem Huntington-Szenario
nicht ein einziges Wort. Von einer Erde, die atomar verwüstet wird –
kein Wort. Alles bleibt im schreckfreien Raum. Blass, bildlos und
distanziert bleibt alle Sprache auch dort wo es zu „umfassenden
Zerstörungen kommen wird.“
Denn
was soll man sich vorstellen unter: „Unterdessen explodiert eine in
Algerien abgefeuerte Rakete mit nuklearem Sprengkopf in der Nähe von
Marseille“
Aber
es wird die Vergeblichkeit und unendliche Dummheit eines solchen
Krieges wieder erst im nachhinein bemerkt. Denn: „Die großen
Nutznießer des Krieges zwischen den Kulturen sind diejenigen
Kulturen, die sich aus ihm herausgehalten haben.“ (Es wird höchste
Zeit, das sich alle vorher „heraushalten!“)
Das
sind also die strategischen Studien von führenden Köpfen der
politischen Weltelite mit denen durchaus realpolitische Optionen
beschrieben werden. So hochintelligent können auch in diesen Zeiten
Menschen auf der Erde leben, ohne überhaupt die Erde mit ihren
Lebensaspekten ins Bewusstsein aufgenommen zu haben.
Und
da erweist sich selbst der versöhnlich anstimmende Schluss in
Huntingtons Werk als Edelphrase:
- „Die Zukunft des Friedens und der Zivilisation hängt davon ab, daß die führenden Politiker und Intellektuellen der großen Weltkulturen einander verstehen und miteinander kooperieren. Im Kampf der Kulturen werden Europa und Amerika vereint marschieren müssen oder sie werden getrennt geschlagen. In dem größeren Kampf, dem globalen »eigentlichen Kampf« zwischen Zivilisation und Barbarei sind es die großen Weltkulturen mit ihren großen Leistungen auf dem Gebiet der Religion, Kunst und Literatur, der Philosophie, Wissenschaft und Technik, der Moral und des Mitgefühls, die ebenfalls vereint marschieren müssen, da auch sie sonst getrennt geschlagen werden.“
Wenn „in dem größeren Kampf, dem globalen »eigentlichen Kampf« zwischen Zivilisation und Barbarei ...“ nicht die Erde selbst als kosmisches Wesen, zur Kultur und zum Empfänger von „Mitgefühl“ erhoben wird, wird es keinen Unterschied zwischen der „Zivilisation“ und der „Barbarei“ geben. Von wahrer „Weltkultur“ ganz zu schweigen.
Daher
ist Huntington noch immer hochaktuell. Zumal, wie bereits gesagt,
seine strategischen Einschätzungen. insbesondere was "werden Europa und Amerika vereint marschieren müssen..." anbelangt, nicht ins „Blaue“ hinein
gesagt sind.
Montag, 29. September 2014
Krieg mit zig Kernkraftwerken in Europa?!?........'Von der Schußfahrt gegen die Wand'!
Liebe Leute,
ich gehe mal davon aus, dass wir uns
einig sind, wenn ich die Weltverhältnisse kurz und bündig so
definiere, dass der ganze Laden als Firma deklariert durchaus unter
dem Namen 'Spitz auf Knopf-Company' laufen könnte.
Die Zeit drängt … und sie wird kein
Nachsehen haben mit denen, die die Zeichen der Zeit nicht sehen
wollten!
Diejenigen die außerstande sind, die Richtung ihres Tuns zu verändern und lieber die Betonwand, gegen die zu krachen auch ihnen als unvermeidlich erscheint, noch einmal auspolstern um der Schußfahrt gegen die Wand die Wucht zu nehmen, werden sehen müssen, dass irgendwann jede Uhr 'abgelaufen' ist!
Diejenigen die außerstande sind, die Richtung ihres Tuns zu verändern und lieber die Betonwand, gegen die zu krachen auch ihnen als unvermeidlich erscheint, noch einmal auspolstern um der Schußfahrt gegen die Wand die Wucht zu nehmen, werden sehen müssen, dass irgendwann jede Uhr 'abgelaufen' ist!
Vor allem bei der konzeptionellen Vorbereitung künftiger Kriege!
Künftige Kriege, auch in Europa, stehen nicht mehr unter dem Signum der gegenseitigen atomaren Abschreckung, sondern werden, auch als Atomkriege, zunehmend für 'begrenzbar' und 'durchführbar' gehalten. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten als NATO-Strategie herauskristallisiert!
(Atom)Krieg mit zig Kernkraftwerken in Europa?!?
Künftige Kriege, auch in Europa, stehen nicht mehr unter dem Signum der gegenseitigen atomaren Abschreckung, sondern werden, auch als Atomkriege, zunehmend für 'begrenzbar' und 'durchführbar' gehalten. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten als NATO-Strategie herauskristallisiert!
(Atom)Krieg mit zig Kernkraftwerken in Europa?!?
Wie krank, wie ver-rückt, muss die Fähigkeit zu einer wirklichkeitsgemäßen Analyse sein, wenn das als ernsthaft gedachte Option auf manchem (Planungs)Tisch liegt?!
Die Radioaktivität, egal ob aus Bomben, im 'bewaffneten Konflikt' havarierte Kernkraftwerke, oder als 'Uran-Munition' (verharmlosend "panzerbrechende Munition genannt) kennt bei späterer
Irrtums-Einsicht keine aufhaltende Wirkung!
Das ist das Neue!
Für Generationen keine aufhaltende Maßnahme möglich.
Unausweichliche Verseuchung großflächigster Lebensgebiete!
Das ist das Neue!
Für Generationen keine aufhaltende Maßnahme möglich.
Unausweichliche Verseuchung großflächigster Lebensgebiete!
Das ist das absolut andere!
Das ist das weitflächig Ausgeblendete....die große 'Unterschlagung'....die größtmögliche Abdankung des 'Menschen-Geistes' vor den Möglichkeiten der Menschen-Hände!
Wissen da alle wirklich, was sie tun?
Kennen da wirklich alle Beteiligten das Maß ihrer Verantwortung?
Und das Maß ihrer 'Rechenschaft'? (das, wie in anderen Beiträgen dieses Blogs dargestellt, durchaus über ein Erdenleben hinausreichend, zu denken ist)
Sicherlich war eine nahezu vollständige Zerstörung im Prinzip schon etliche Male im Verlauf der Menschheitsgeschichte der Fall. Die blutige Spur in der Geschichte ist unübersehbar.
Das ist das weitflächig Ausgeblendete....die große 'Unterschlagung'....die größtmögliche Abdankung des 'Menschen-Geistes' vor den Möglichkeiten der Menschen-Hände!
Wissen da alle wirklich, was sie tun?
Kennen da wirklich alle Beteiligten das Maß ihrer Verantwortung?
Und das Maß ihrer 'Rechenschaft'? (das, wie in anderen Beiträgen dieses Blogs dargestellt, durchaus über ein Erdenleben hinausreichend, zu denken ist)
Sicherlich war eine nahezu vollständige Zerstörung im Prinzip schon etliche Male im Verlauf der Menschheitsgeschichte der Fall. Die blutige Spur in der Geschichte ist unübersehbar.
Die Frage jedoch ist, ob wir, mit den Mitteln, die uns unsere Rüstungen heute zur Verfügung stellen, dieser 'Spur' noch weiter folgen können, oder ob jetzt nicht neue Wege, neue Spuren, gefunden werden müssen?!
Denn selbst nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs kam man unter großen Anstrengungen "da wieder raus“ und konnte „noch mal von vorne anfangen“.
Trotz allem Desaster und trotz der größten Zerstörungen, waren die Überlebenden und ihre Nachkommen noch in der Lage neue Wege zu finden und zu gehen. Selbst da war es noch möglich, nach Beseitigung der Trümmer, (und mancherorts lag mehr als die Hälfte des Stadtgebiets in Schutt und Asche) wieder neu aufzubauen.
Denn selbst nach den verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs kam man unter großen Anstrengungen "da wieder raus“ und konnte „noch mal von vorne anfangen“.
Trotz allem Desaster und trotz der größten Zerstörungen, waren die Überlebenden und ihre Nachkommen noch in der Lage neue Wege zu finden und zu gehen. Selbst da war es noch möglich, nach Beseitigung der Trümmer, (und mancherorts lag mehr als die Hälfte des Stadtgebiets in Schutt und Asche) wieder neu aufzubauen.
Und es ist, wer wollte das verkennen, diese letzte Tür zur möglichen Freiheit, die Fehler 'beheben' zu können, die im
„Atomzeitalter“ ins Schloss zu fallen droht.
Da droht ein „Generationenvertrag“ ganz anderer Art.
Daher kann es nur eine 'Handlungs-Direktive' geben: Beendigung des 'Atom-Wahnsinns auf allen Ebenen!Da droht ein „Generationenvertrag“ ganz anderer Art.
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Da die 'Atomenergie' mich seit seit Jahrzehnten 'umtreibt' einige weitere Aspekte mit der Schwerpunkt-Thematik 'Radioaktivität und Leben' hier ein Link zu einem ergänzenden Blog:
http://atomwecker.blogspot.de/
http://atomwecker.blogspot.de/
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