Samstag, 5. Juli 2014

1914-2014 ...und die Frage: "Muß man so lange blutige Kriege führen, bis der Friede da ist, muß man erst alles kaputt machen, damit über die Erde hin kein Kaputtmachen mehr möglich ist"?



Da ich mit dem vorgehend hier veröffentlchten Text von Rudolf Steiner zu den Ereignissen des Ersten Weltkriegs eine so freundliche und 'mittragende' Resonanz gefunden habe ....und weil es so unendlich wichtig ist, dass wir zu anderen Stellungen gegenüber der Wirklichkeit kommen, füge ich noch einen weiteren Auszug aus einem Vortrag Rudolf Steiners aus dem Jahr 1917 an:







Entweder der Geist wird begriffen oder das Chaos bleibt. Ein überkleistertes Chaos würde nicht besser sein als das heutige blutige. Wenn wir nichts anderes haben in den nächsten Jahren als wieder und wieder Materialismus, und vielleicht einen erhöhten Materialismus, wenn es etwa dazu kommen sollte, daß auf der Grundlage dessen, was jetzt in den letzten drei Jahren geworden ist und wovon sich die schlafende Menschheit noch keine Rechenschaft gibt, wenn auf dieser Grundlage ein neues Wettrennen nach materiellen Gütern entstehen sollte, wie es manche herbeisehnen als ein Ergebnis des Friedens, dann würden die Seelen wiederum durch die Todespforte gehen und das Lechzen haben nach Zerstörung hier. Die Zerstörung würde nicht aufhören.
Einzig und allein einen Begriff sich verschaffen, eine Empfindung, einen inneren Impuls sich verschaffen von der Notwendigkeit der Spiritualisierung! Dann wird man in dem Maße, in welchem man sich das verschafft, weiterkommen. Wer die Zeit ein wenig verstehen will und diese Zeit an so ernsten Wahrheiten mißt,… der muß doch eine einigermaßen genügende Empfindung erhalten von all dem Furchtbaren, von all dem trostlos Trivialen und Oberflächlichen, was jetzt in der Welt geschrieben und gesagt wird.
Denken Sie sich eine Schar von Kindern, sie zerbrechen Ihren Eltern Töpfe, Teller, Gläser, alles. Man sieht sie an und denkt nach, wie da Einhalt gebieten, da die Kinder immer wieder nach der Küche und nach der Speisekammer und überallhin laufen, wo es noch etwas Zerbrechbares gibt. Endlich kommt man darauf, wie man dem Einhalt gebieten kann. Eine Anzahl von Menschen, die da zuschauen, die sogar die Erzieher der Kinder sein wollen, kommen darauf: Sie sorgen dafür, daß alles Zerbrechliche geholt und zerschlagen wird, bis gar nichts mehr da ist. Dann wird nichts mehr zerbrochen, dann ist es mit dem Zerbrechen zu Ende! - Ich weiß nicht, wie viele Menschen es geben wird, die nicht solche Erzieher für Toren halten würden. Da würde man das ja wohl einsehen. Wenn aber weise sich dünkende Menschen durch die Welt tönen: Man muß so lange blutige Kriege führen, bis der Friede da ist, man muß erst alles kaputt machen, damit über die Erde hin kein Kaputtmachen mehr möglich ist , dann sieht man das für Weisheit an. So lange morden, als es nur geht, um das Morden abzuschaffen, um das Morden zu bekämpfen, das ist Weisheit!
Für den, der noch ein Fünkchen Logik empfinden kann, ist das nicht mehr Weisheit, als wenn der Erzieher einer Kinderschar sagt: Damit nur ja nichts mehr zerbrochen wird, lasse ich schnell alles noch herbeischaffen, damit das letzte Stück auch noch zerbrochen wird, und dann wird wohl nichts mehr zerbrochen werden. - Warum nennen die Leute das letztere Torheit, das erstere Zukunftspolitik? Weil der Menschen Gedanken heute da aufhören, wo sie gerade am intensivsten werden sollten: wo sich diese Gedanken auf die großen Schicksalsfragen beziehen.“ (1)


(1)  Rudolf Steiner - Die spirituellen Hintergründe der äusseren Welt S.22-23 Rudolf Steiner Verlag 1966

Freitag, 4. Juli 2014

1914-2014 ...und die sehr ernsthafte Frage, ob wir tatsächlich "Von allen guten Geistern verlassen" sind?...!!

1914-2014
Gedenken allerorten. Bei gleichzeitiger Forderung nach "Verantwortung übernehmen"....anvisierter Einsatz von Kampfdrohnen unter Einbezug aller sogenannter 'Vernunft' im Signum der Frage, ob solche 'Kampf-Maschinen' nicht zu einer 'Verminderung der Inhumanität im Kriegseinsatz' beitragen können....gezielte Ansätze zur Aushebelung des "Parlamentsvorbehalts" bei Militäreinsätzen etc. etc.

Wer kann sich dieser Tage dem Eindruck entziehen, wir seien buchstäblich und tatsächlich 'Von allen guten Geistern verlassen'!...??



Kann die sprichwörtliche Rede "von allen guten Geistern" mehr sein als eine gängige Metapher? Bewegen wir uns wieder unter hehren Fahnen und im Signum äußerer 'Vernunft' unter die Regentschaft unguter Geister?

Dazu ein paar Sätze, die (hoffentlich) zum Aufwachen beitragen:

Man glaubt heute, geistige Wesen und ihre Wirkungen hätten keinen Anteil an der menschlichen Ordnung. Man liebt es nicht, von geistigen Ursachen in unserem Menschheitsgeschehen zu reden. Derjenige aber, der bekannt ist mit den wirklichen Vorgängen, die sich heute abspielen, der weiß, daß psychische Einwirkungen, geistige spirituelle Wirkungen von der geistigen Welt aus auf die Menschen hier auf dem physischen Plan heute eigentlich in ganz besonders starkem Umfange ausgeübt werden. Die Menschen sind heute gar nicht selten, welche Ihnen erzählen können, sie verstehen nur gewöhnlich die betreffenden Vorgänge nicht, daß sie durch einen Traum oder Traumähnliches - es ist aber immer eine geistige Erscheinung - zu der oder jener Tätigkeit, zu dem oder jenem Vorgang getrieben worden sind. Viel mehr als die materialistische Meinung glaubt, werden heute die Menschen durch solche psychischen Einwirkungen getrieben. Wer Gelegenheit hat, diesen Dingen nachzugehen, findet auf Schritt und Tritt solche Dinge. Wenn Sie die Gedichtliteratur der besseren Dichter heute nehmen und eine Statistik aufstellen würden, wie viele Gedichte entstanden sind auf rationalistischem Wege, auf einem Wege, der rationalistisch zu erklären ist, und wie viele Gedichte entstanden sind durch eine Eingebung, durch einen deutlichen spirituellen Einfluß aus der geistigen Welt, den der Betreffende als einen Traum oder etwas Ähnliches erlebt hat - Sie würden staunen, welch großen Prozentsatz Sie erleben würden als direkten Einfluß aus der geistigen Welt. Viel mehr, als die Leute heute zugeben, stehen sie nämlich unter dem Einfluß der geistigen Welt. Und gerade bedeutsame Geschehnisse, die durch Menschen vollzogen werden, geschehen unter dem Einfluß der geistigen Welt…
Wenn die Geschichtsschreibung einmal über den Ausbruch dieses Krieges sprechen wird, und in der Art der alten Rankeschen oder sonstigen Dokumentengeschichte diese Kulturdokumente verwerten wird, so wird sie gerade das Wichtigste nicht schreiben, weil das Wichtigste im Jahre 1914 geschehen ist durch den Einfluß der geistigen Welt.
Die Dinge geschehen zyklisch, das heißt periodenweise. Und was hier auf dem physischen Plan geschieht, das ist eigentlich immer eine Art Projektion, eine Art Abschattung dessen, was in der geistigen Welt geschieht. Nur geschieht das, was in der geistigen Welt geschieht, früher…..
Man versteht die Ereignisse des physischen Planes wirklich nur, wenn man weiß, wie sie sich vorbereiten in den geistigen Welten.
Diese Dinge sollen nicht etwa dazu beitragen, die Menschen zu beunruhigen, den Menschen allerlei Mucken in den Kopf zu setzen; diese Dinge sollen eine Aufforderung sein, klar sehen zu wollen, wirklich hineinsehen zu wollen in die geistige Welt, nicht zu verschlafen die Ereignisse.“(1)

Diese Auszüge aus einem Vortrag von Rudolf Steiner, den dieser 1917 in Bezug auf den Ersten Weltkrieg gehalten hat, sind heute wenigstens so aktuell wie vor fast 100 Jahren. Was hier zur „Gedichtliteratur“ gesagt wird, gilt prinzipiell ebenso für die Politik. Das muss, wenn wir den Herausforderungen der Zeit gewachsen sein wollen ... "um nicht zu verschlafen die Ereignisse" in alle Erkenntnis- und Handlungsbereiche mit einfließen. Da muss nun in die Erkenntnis-Arbeit und die praktische Tätigkeit hineinkommen, dass die 'Tätigkeits-Räume' der Menschen in 'geistige Welt-Strukturen' hinaufreichen...und von dort eben wieder zurückwirken.
Anders kommen wir nicht mehr durch!!! 



(1) Rudolf Steiner - Die spirituellen Hintergründe der äusseren Welt S.157-160 Rudolf Steiner Verlag 1966 

Montag, 30. Juni 2014

Der drohende Verlust des DENKENS im Signum 'militärischer Vernunft'...und die ebenso fiktive wie traurige Hoffnung auf die 'Künstliche Intelligenz':


Verteidigungsministerin von der Leyen fordert die Beschaffung von Kampfdrohnen.

Jawoll, endlich mal ein Einfall dessen friedenstiftende Potentialität gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann!...!!
In einer Zeit, da immer mehr Soldaten mit sogenannten „posttraumatischen Belastungsstörungen“ aus den Einsatzgebieten zurückkehren, wo der Mensch immer unzuverlässiger wird, da ihm die Toten nicht mehr „aus dem Kopf gehen wollen“, ja, wo sogar Soldaten zu Aussagen kommen wie „man kann keinen Menschen töten, ohne etwas in sich selbst zu töten“, da sei der Einsatz von fliegenden Kampfmaschinen doch endlich als sinnvolles Element zur 'bewaffneten Friedensstiftung' begrüßt und akzeptiert.

Worauf ich nun noch in weitergehender 'Hoffnung' noch eins draufsetze ...und mir vorstelle, dass sich in nicht allzuferner Zukunft die 'künstliche Intelligenz' soweit entwickelt haben mag, dass nur noch Automaten die Drohnen konstruieren und zusammensetzen. Man sich also kühn in die Erwartung begeben kann, dass die große und gegenseitige Befreiung der Menschen alsbald völlig maschinell und somit 'menschenbefreit' vor sich geht. Die einzigen Menschen die dann noch 'beteiligt' sind, wären also diejenigen, die einerseits 'dran glauben' müssten...und die auf der anderen Seite diejenigen, die dran verdienen dürfen......weil andere dran glauben müssen.
Und eines Tages, so meine kühne Phantasie, bekommen die Maschinen, da mit „künstlicher Intelligenz“ ausgestattet, mit, dass es doch eigentlich ein ihrer Intelligenz widersprechendes Unding ist, solche hochwertigen Konstrukte und absolute Kunstwerke der Technik, wie sie nun mal sind, für eine schwarze Flüssigkeit namens Öl ...und anderes Minderwertiges, von den Menschen „Rohstoffe“ genannt, einer Gefahr auszusetzen, die das Ende ihres Seins und ihrer „künstlichen Intelligenz“ bedeuten kann. Dem würden sie sich zu entziehen trachten...und daher in einer 'Nacht und Nebel-Aktion' sich selbst mit einer App versehen, die beim nächsten Einsatz dazu führt, ihre Bombenfracht zu den Anteileignern, den Politikern und Kommandozentralen zu transportieren. Danach, so die Hoffnung in den Reihen der „künstlichen Intelligenz“, sei endlich 'Ruhe im Karton'.

(....wenn
das die letzte Hoffnung ist, so muss ich sie leider teilen)

Mittwoch, 7. Mai 2014

Die öffentliche Ankündigung einer NATO-Präsenz in Osteuropa...und das private Einschalten der 'Hirnschaleninnenbeleuchtung':


Liebe Leute,
ich bin kein 'Stratege für internationale Beziehungen' und deren 'militärische Geleitzüge', doch es gibt Artikel, die mich doch verleiten unversehens meine Hirnschaleninnenbeleuchtung einzuschalten. Ein solcher Artikel findet sich heute in der FAZ unter dem Titel "Krise in der Ukraine -- Nato erwägt dauerhafte Truppenpräsenz in Osteuropa




Vielleicht sollte man, um den eigentlichen Absichten hinter der ganzen 'Ukraine-Krise' mal ansatzweise nahe zu kommen, den Ort der „Nato-Erwägung“ (in Osteuropa eine dauerhafte Truppenpräsenz einzurichten) beachten: Ottawa....!
Das ist wenigstens ein interessanter 'Zufall'. Vielleich aber auch mehr...!
Ottawa ist der Regierungssitz Kanadas...und Kanada ist....erstens sehr groß, zweitens sehr rohstoffreich, liefert Uran und Öl aus Teersand, dürfte ein ausgeprägtes Interesse an erhöhten Förderquoten haben...und hat selbiges auch schon gegenüber den europäischen Verbündeten (insbes. Deutschland) signalisiert. Außerdem bereitet sich Kanada strategisch auf die Ausbeutung der nördlichen Meere vor, die nun 'vom Eise befreit' locken auch den Meeresgrund der Rohstoffausbeute zu unterwerfen. Und wer ist der nächste Anrainer da oben im 'Eismeer'? Richtig.-Russland!...!! Und wen möchte man strategisch 'von des Ackers Ernte' wegbugsieren? Nochmal richtig. Russland!
Wer Eins und Eins zusammenzählen kann, kann schon seit einigen Jahren 'ausrechnen', dass in Richtung der 'Bodenschätze im Nordmeer' sich der nächste große 'Konfliktherd' ergeben wird.
Ich empfehle dazu einen Fernseh-Beitrag von Claus Kleber (ZDF 2011):
BURNOUT - Der erschöpfte Planet-Machtfaktor Erde
 
In dem Beitrag gibt es ein sehr aufschlussreiches Interview mit dem Kapitän des kanadischen Kriegsschiffes „Toronto“. Zu dessen eindeutigen Bekundungen, Kanadas Interessen zu verteidigen, sagt im Anschluss Claus Kleber: „....unter dem tauenden Eis liegen milliardenschwere Rohstoffschätze...“( s.hier: https://www.youtube.com/watch?v=CUIkRM_lrlI)


Und vor diesem Hintergrund und seinen 'strategischen Konfigurationen' würde ich mal die ganzen Konflikt-Ereignisse 'ausleuchten'....und empfehlen etwas 'um die Ecke' zu denken. Dann könnte nämlich, so meine bescheidene Meinung, auffallen, dass das, was z.Zt. in Europa passiert nicht von 'ungefähr' geschieht...und dass es vor allem keine 'ungeschickliche Diplomatie' etc. ist, die dazu geführt hat, dass das Westliche Bündnis über das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine für 'Unruhe in Moskau' und folgenden Gegen-Aktivitäten' gesorgt hat. Die 'Unruhe' ist das Ziel der Unternehmung!.....und nicht, wie uns allenthalben untergejubelt werden soll, die bedauerliche Folge der an und für sich guten und 'freiheitlichen' Bestrebungen des 'freien Westens'.
(Für den Fall, dass mich nun jemand in die Schublade mit der Aufschrift 'Putinversteher' schieben möchte, so sei gesagt, dass ich mich dann eher mit 'Globusversteher' ettikieren lassen möchte.)

Die 'Ukraine' ist m.E. die herbeimanövrierte Konfliktzone, die es erlaubt Russland an der Stelle 'einzubinden' und 'festzunageln', an der der Westen, (insbesondere in seinem transatlantischem Dreieck USA, Kanada, England) es gewissermaßen 'beschäftigt' haben möchte. Und im 'Windschatten' der so interessengeleitet und absichtsvoll installierten Kriegs-Szenarien-Aufschäumerei begibt man sich an die eigentlich anvisierten Pfründe 'westlicher Interessen'. ( die in dem Fall so weit 'westlich' sind, dass sie auch miltärische Konflikte in Mittel-und Osteuropa durchaus mit 'einrechnen')
Ein Krieg in Mittel-und Osteuropa ist für den 'Westen' nicht unbedingt 'schlecht'. Denn jeder Krieg braucht Waffen...und 'Energie-Lieferanten! Und ist er irgendwann 'gewonnen' oder 'verloren' ….dann werden die beteiligten Sieger oder Verlierer so oder so, über 'Kriegskostenbeteiligungen' oder ' Aufbaukosten' zur Kasse gebeten.
Aber auch wenn die 'Ukraine-Krise' glimpflich verlaufen und es gelingen sollte, den Konflikt noch einmal 'einzufangen'....das Ziel, Mitteleuropa in die 'transatlantischen Energie-Struktur und Versorgungsinteressen', mitsamt militärischer Flankierung einzubinden, dürfte erreicht sein!...!!

Wo wird nicht gerade schon mit schöner optischer Untermalung dargestellt, dass von Nordamerika aus Riesentanker den Atlantik queren um Europa mit (Fracking)-Gas zu beliefern. Just in der Phase, in der in Amerika die 'Fracking-Blase' platzt, wird in Europa ein neuer Abnehmer 'konfiguriert'. Der muss zwar noch neue Terminals bauen, aber das wird man schon hinkriegen ... mit den
richtigen 'Investoren'. Und falls (Mittel)Europa je sagen sollte, dass es sich strategisch und auch 'völkerverständigend' mit Russland geeinigt habe...und der Tatsachenverlauf der letzten Jahrzehnte gezeigt habe, dass, selbst durch 'Krisen', die Energie-Versorgung von russischer Seite nie beeinträchtigt gewesen sei....ja dann...wird auch bezahlt. Für entgangene Profite! (TTIP grüßt aus dem Geschichts-Off)
Man sieht also, dass einige Gewinner der 'Konflikt-Rochade' schon feststehen...und dorten der Sekt kaltgestellt werden kann...egal wohin sich die Sache entwickelt.
Und irgendwie...ja, ganz besonders eigenartig, scheint man
dieses mal, insbesonders in Deutschland, den 'Braten zu riechen'....und 'rümpft die Nase' ob der 'zubereiteten Nachrichten' der sogenannten 'Qualitätsmedien'...und wer einen Einblick in die 'lenkenden Hintergründe' eben dieser sich selbst das Signum der „Qualtät“ verleihenden Medien erhalten möchte, ist hierzulande verwiesen auf das sich langsam als letztes Bollwerk echter Recherche-Qualität erweisende ...Kabarett!
Daher zum Schluß einige aufschlussreiche Darstellungen in „Neues aus der Anstalt“ vom 29.04.:https://youtu.be/-UJ7jK1T2go

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.....und hier eine aktuelle Ergänzung: https://denkgarten.blogspot.com/

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Zwischenzeitliche Ergänzung: Die WELT: "Arktis-Marinebasis"
https://plus.google.com/110418661057352261171/posts/ZPChyGqcWAc

v. 2.12.14: Artikel von Florian Rötzer bei Telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/43/43486/1.html 
Zum Thema 'Arktis und Rohstoffe' insgesamt einige weitere zeilen hier:"Machtfaktor Erde" ...oder 'Das ökonomisch Beglückende des Wahnsinns' (eine Aktualisierung) http://denkgarten.blogspot.de/2013/08/machtfaktor-erde-oder-das-okonomisch.html

Montag, 5. Mai 2014

Die Bombe: Heraufforderung an das Menschheits-Bewusstsein


Vor einigen Tagen ist mir ein Manuskript von 2006 mit dem Titel
Die Bombe:
Heraufforderung an das Menschheits-Bewusstsein
'in den Tiefen meiner Regale' begegnet.

Seit der Niederschrift sind einige Jahre vergangen.
Jahre in denen sich hier und da im Weltgeschehen einige 'Personalien' verändert haben, die nun eigentlich in einer Aktualisierung zu berücksichtigen wären.
Ich habe mich gegen eine solche Aktualisierung entschieden, da eigentlich nur einige wenige Namen auszutauschen und einige 'Konflikte' auf den neuesten Stand zu bringen...oder durch weitere, auch buchstäblich 'brandaktuelle', zu ergänzen wären.
Aber das kann ggf. jeder Leser auch. Zumal da (leider) ziemlich wenig zu ändern ist.
Es kann aber auch durch den 'alten' Text kenntlich werden, wie erschreckend wenig sich in den vergangenen Jahren geändert hat. (von einer Wendung zum besseren ganz zu schweigen)
Die Ereignisse dieser Tage, mitsamt der unvermittelten Wiederkehr des "Krieges" in die sogenannte 'Real-Politik', sollte Anlass geben, die Tiefe dessen zu erkennen, was uns mit der Möglichkeit eines Krieges, dessen Ausweitung in einen Atom-Krieg nicht auszuschließen ist, eigentlich bedroht.
Um sich diesem 'Eigentlichen' zu nährern, muss nicht nur eine Herausforderung an das Denken und an die "Welt-Politik" gesehen werden, sondern es muss nun die Richtung der Erkenntnis sowohl in die 'Tiefe' als auch in die 'Höhe' erweitert werden. Also nicht nur eine Herausforderung, sondern eine Heraufforderung!
Ohne eine so gesetzte Richtungsänderung (Erweiterung) sind m.E. keine Wege möglich, die letztendlich wirklich dazu führen können, die Gefahren des Atomkriegs zu bannen.
Der Anfang aller 'Atom-Politik' muss heute in der voraussetzenden Erkenntnis liegen, dass in uns selbst etwas zutiefst 'gespalten' sein muss, eine Bewusstseins-Dissoziierung gegenüber dem eigendlich Tragenden der Welt sich geltend gemacht hat, wenn wir auf die Verlockungen der 'Kern-Spaltung' mit ihrer Energie-und Machtentfaltung hereinfallen.


Den ganzen Text gibts hier:http://denkgarten.blogspot.com/p/die-bombe.html

....und hier eine (gekürzte) Audio-Version:

Die Bombe: 'Heller als tausend Sonnen' 



Veröffentlicht am 06.08.2015

Eine Sicht auf die Atombombe unter Einbezug 'geistiger Attraktoren', die das Gegenteil von dem in der Welt zur Geltung bringen wollen, was eigentlich im positiven Sinn der Menschheitsentwicklung möglich wäre.


Zitate:
Min. 09.45:Rudolf Steiner - Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt - Rudolf Steiner Verlag 1966
Min. 15.06: Klaus Hoffmann - J.Robert Oppenheimer Schöpfer der ersten Atombombe - Springer Verlag
Min. 22.06: Jochen Kirchhoff - Die Erlösung der Natur Impulse für ein kosmisches Menschenbild - Drachen Verlag


Freitag, 25. April 2014

Die innere Geschichte in der äußeren Geschichte (Gestern und Heute)


Dieser Text wurde in der Erstfassung 2004 geschrieben..und wird hier, wegen (leider) ungebrochener Aktualität, noch einmal eingebracht:
Wer hat nicht manchmal den Eindruck, dass im Verlauf der Geschichte noch etwas ganz anderes „drin“ ist, als man normalerweise beschrieben findet?
Dass der 'Gang der Geschichte' nicht zwingenderweise so hat verlaufen müssen, wie er verlaufen ist und es ganz anders hätte kommen können.
Wo aber sind die Gründe zu suchen, dass es gerade so gekommen ist?
Wo sind die zentralsten Punkte der jüngsten Geschichtsentwicklung zu suchen - Die 'inneren' Knotenpunkte....die sogenannten 'Points of no return'?
Darauf versuche ich eine Antwort vor dem Hintergrund, dass ich 1944 geboren wurde und im Ruhrgebiet aufgewachsen bin.  So habe ich die Nachkriegszeit in Deutschland intensiv miterlebt und die Trümmerlandschaften an Rhein und Ruhr waren meine 'Alltagsbegleiter'.

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Teil 1      Deutschland und Europa:
Wie oft habe ich in jenen Zeiten Menschen fragen gehört „Wie konnte das passieren?“
Ebenso oft habe ich Menschen, mit fast beschwörender Geste, sagen hören: „Das darf nie mehr passieren!“
Ich denke, dass die Frage nach dem wie konnte das passieren immer noch und gerade wieder hochaktuell ist.

Berechtigterweise kommt da auch der Erste Weltkrieg immer mehr in den Fokus der Wahrnehmung.
Es wird allgemein zwar immer mehr erkannt, dass auch damals nichts mit Zwangläufigkeit hat so geschehen müssen, wie es geschehen ist, dass aber durch gewisse Konstellationen der Politik und der Psychogramme der Beteiligten, irgendwann die Ereignisse zwangläufig geworden sind. Doch wodurch? Nur durch den Willen bzw. Nichtwillen der Beteiligten? Oder ist es nicht so, dass ab einem gewissen Point of no return, die Verhältnisse die zum Kriegsausbruch geführt haben, von einer, man könnte sagen, inneren magischen Vollzugstendenz angetrieben waren?...!
Denn obwohl man noch einige Monate vor Kriegsausbruch sich der allgemeinen Zuversichtlichkeit auf ein friedliches Zusammenleben der Völker hingegeben hatte, kam es dann überraschend zum Kriegsausbruch.

Aber das dem 'Ausbruch' folgende war etwas ganz anderes als alle Voraussicht und 'Lageeinschätzung' erwartet hatte. Die Streitmächte waren nicht, wie insbesondere von der Presse 'getrommelt' "Weihnachten wieder daheim". Das Gegenteil war der Fall: Europa, und in der Folge große Teile der Welt wurden von einem jahrelangen Krieg überzogen, der etwas ganz Neues in die Welt hineintrug: Umfassendste Vernichtung von Menschen! Erweiterung der 'Schlachtfelder' weit in die zivilen Bereiche hinein!
Ein Krieg der so gesehen gar kein „Krieg“ im „klassischen“ Sinn mehr war. Der in seiner 'verdeckten Tiefe' nicht mehr nur der einen oder anderen Weltsicht das Terrain befestigen oder erobern sollte. Das war eigentlich nur noch die Maskerade.
Nein, schon der 1.Weltkrieg wurde ein Krieg, der die Menschheit mit den Instrumentarien des Vernichtungskrieges gegen alles Lebendige bekannt machte.


Die im letzten Jahrhundert oft gehörte Frage, „wie konnte das passieren“, ist noch weitgehend unbeantwortet. Jedenfalls von der Mehrheit.

Wie konnte es also passieren, dass man schon 1939 in den nächsten Krieg unter einer noch dämonischeren Signatur hineinging. Konnte das passieren, weil man auch hier sein Unterscheidungsvermögen nicht ausgebildet hatte?
Fehlte es am Unterscheidungsvermögen, sodass man die Geister in Bild und Gegenbild nicht unterscheiden konnte?
Ist der tiefe Fall eines Volkes in die Barbarei erst möglich geworden, weil das höchste Potential dieses Volkes versäumt wurde?
War etwas ganz anderes, etwas Höheres, eine allgemein menschliche Qualität herauszubilden, das Gute, das Helfende in der Welt zu befördern, die eigentliche Herausforderung des deutschen Volkes?
Hat sich das nicht ergriffene Gute, das nicht gestaltete Potential, nämlich zum tatsächlichem Heil der Menschheit zu wirken, sich ins radikalste Gegenteil des „Heil Hitler“ verkehrt?


Und wie faszinierend, wie massensuggestiv, hat sich damals das monströse Gegenbild allen Heils in ein pseudoreligiöses Gewand eingekleidet, um in Gestalt des „Führers“ sich selbst als „Heil“ feiern zu lassen.
Wie wurde da der "Führer" durch die große Mehrheit des deutschen Volkes in himmlische Höhen der Vorsehung, der Erlösung, des Aufbruchs zu neuem Menschentum etc. hinaufgehoben?!
Wenn man die große Umkehrung aller Werte in der Nazi-Diktatur sieht, dieses Umdeuten und Neubesetzen hoher Ideale und Begriffe, dann muss man eine Schuldfrage noch in eine ganz Richtung hineinbringen als dies normalerweise geschieht.
Denn normalerweise wird danach geforscht, was Hitler bei welchen Veranstaltungen gesagt hat. Vom Münchner Brauhauskeller bis zum Treffen mit der Elite der deutschen Industrie in Düsseldorf. Wie hat er argumentiert? Wie hat er die Menschen begeistern können? Wie intellektuell bestechend war seine Argumentationsführung? Wie konnte der vielzitierte Anstreicher aus Österreich in Deutschland Reichskanzler werden, etc.?
Letztendlich...ganz einfach: Weil er der Erfüllungsgehilfe, das Gefäß, für eine Selbstzerstörung infolge Selbstversagen, werden konnte.
Der „Führer“ war die personale Erfüllung einer selbstgeschaffenen Tendenz!


Er war der personale Füllstoff des Vakuums, das dadurch entstanden war, dass nicht entwickelt wurde, nicht hinaufgebracht wurde das Eigentliche, das Menschheitliche, das wahrhaft Universale, durch das deutsche Volk.
Was 'nach oben' nicht gehoben wird, erfasst die Un-Tätigen von 'unten'!..!!
Darum National-Sozialismus! Daher konnte das Soziale nur noch in der Nation gesehen werden. Darum kehrte sich der freie Himmel über Deutschland, der noch in einem „Alle Menschen werden Brüder“ erlebbar war, um in die Finsternis von „Blut und Boden“
Weil er der große Erfüller des geistigen Versäumnisses war, des Nicht-tuns an der wahren Menschheitskultur; darum konnte Hitler so berechtigt von der „Vorsehung“ dem „Schicksal“, dem Ruf der Götter an ihn, dem Aufgang einer neuen Zeit oder gar vom „Neuen Menschen“ sprechen.
Der "Führer" war die immanente Antwort gegenüber einer kollektiven Ausblendung dessen, was 'in der Tiefe der Zeit' eigentlich angelegt war und der Ergreifung insbesondere durch das deutsche Volk harrte! 
So muss das Verhängnis darin gesehen werden, dass nicht nur Taten Tatsachen bilden
Auch das Ungetane, das Versäumte bildet die Tatsachen der Welt. Die Untaten!!

Das
ist auch der Grund, warum man sich auch heute bemühen muss, den möglichen Untaten von morgen, nicht durch das eigene Nicht – tun noch Vorschub zu leisten.
Denn auch heute, darauf weisen viele Indikatoren hin, ist wieder ein elementarer Knotenpunkt im Geschichtsverlauf erreicht. Ein Point of no return":Wir stehen alle miteinander an einer Schnittstelle, an der grundsätzliche Entscheidungen notwendig sind.
Quo vadis?
Auch wir werden in der Zukunft mit den Ergebnissen unserer Taten ebenso konfrontiert werden, wie mit unseren Versäumnissen.

Es ist eben ein aus Versäumnissen resultierendes Verhängnis, wenn man so in der Weltgeschichte sitzt, wie ein Schüler in der Grundschule und der Lehrer im Geschichts-Unterricht sagt: „Und dann, liebe Kinder, dann kam Hitler!“

Hitler kam nicht. Hitler wurde gezogen! Hineingezogen in die allgemeine Empfänglichkeit, die es solchen Menschen erst ermöglicht, ihre Wirksamkeit zu entfalten. Es war das Vakuum der kollektiven Geist- und Richtungslosigkeit, das einen solchen Einbruch in das ehemalige Volk der „Dichter und Denker“ erst ermöglicht hat. Ein geistiges Vakuum ist immer politisch anziehend. Immer wird ein Versäumnis genau die Kräfte auf den Plan ziehen, die seine negative Tendenz verstärken!
In welchen real-politischen Zerstörungsgewalten kollektive Versäumnisse sich austoben können, hat der zweite Weltkrieg gezeigt.
Von den zerstörten Städten Europas, über die Mordmaschinerie der Nazis in den Konzentrationslagern, bis zur Entfesselung der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki.

„Das darf nie mehr passieren“, so die oft gehörte Mahnung der Zeitzeugen.
Es passiert!
Vielleicht noch etwas gebändigter, etwas nuancierter, als im zweiten Weltkrieg. Doch die Welt ist immer noch von Kriegen, die man immer wieder verharmlosend „bewaffnete Konflikte“ nennt,. übersät.
Überall toben ungeheure Vernichtungskämpfe von Menschen und Menschengruppen gegeneinander.
Und die zivilisierte Welt? ....lebt davon!

Rüstung wird gerade zum stärksten und allseitig beförderten Wirtschaftsmotor in der Welt! Und es steht zu fürchten, dass wieder, und zwar als selbsterzeugte Folge der verfehlten Taten, des Ungetanen, ein Vakuum erzeugt wird, in dem das Versäumnis gegenüber dem Menschheitlichen, sich seine Erfüller, seine neuen Vollstrecker

Starker Tobak?
Man schaue sich um auf der Weltbühne!
Man schaue sich an, wer an maßgeblicher Stelle die Fäden in der Hand hält und die „Geschicke der Welt“ lenkt.
Wer mit welcher Phrasendrescherei, gepaart mit dreistesten Lügen, die Rednerpulte beherrscht!
Wo ein schierer Taumel sich breit macht für eine exorbitante Genügsamkeit in den eigenen Wahnvorstellungen.
Wo das Mittelmaß und der sachliche Unverstand, von der moralischen Qualifikation ganz zu schweigen, aus allen Löchern demokratischer Bemäntelung pfeift.
Welche Köpfe mit welchen Zielen, mit welchen Waffen? Das ist hier die Frage!
Und es ist eine Frage, die alle angeht. Eine Menschheitsfrage!..!!

Wer „Spreng-Köpfe“ baut, die innerhalb kürzester Zeit an jeden Punkt der Erde gebracht werden können, kann sich nicht auf die Position von „inneren Angelegenheiten“ zurückziehen.
Entweder – oder!
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Teil 2       Welt-Macht Amerika und die Welt:
Womit denn ein Blick zu werfen ist auf die Gefahren, die heute aus der 'Welt-Macht' einzelner Staaten (oder Staatenbünde) erwächst.
Wenn vorrangigst Amerika „Weltmacht“ ist, dann muss es auch die Befindlichkeiten der „Welt“ zur Kenntnis nehmen.
Dann muss es auch aushalten, dass ein Korrektiv von außen kommt, wenn es im Innern nicht mehr vorhanden ist oder unterdrückt wird.
Daher muss, frei vom plumpen Antiamerikanismusverdacht, gefragt werden können, ob Amerika heute in eine Phase eingetreten ist, in der es sich selbst verlieren, sich selbst preiszugeben droht.
Wo es das zu verlieren droht, wofür es in seinen besten Werten steht: Freiheit und Entwicklung der Individualität!

Es soll hier nicht bekrittelt werden, wie sehr die Menschen in Amerika hinter ihren Idealen hinterherhinken.
Jeder Mensch hinkt jeden Tag seinen Idealen hinterher!
Es muss aber die Frage aufgeworfen werden, ob Amerika seine Ideale umpolt?
Es muss jetzt gefragt werden, und das durchaus im Geiste einer kritischen Sympathie, ob Amerika von einem geistig adäquaten Umpolungsprozess seiner höchsten Werte, in einer ähnlichen Weise bedroht ist, wie Deutschland im letzten Jahrhundert in seiner Umpolung vom „Alle Menschen werden Brüder“ zum „Deutschland über alles“
Eine offenkundige Parallelität ist der religiöse Habitus mit dem damals das „Deutschland über alles“ versehen wurde und heute das „amerikanische Zeitalter“ versehen wird: Nationales Pathos und religiös verbrämte Eroberungsstrategie gepaart mit weltweit ausgerichtetem Sendungsbewusstsein.

Das ist die Mischung, die Deutschland zur Raserei gebracht hat und die Amerika nun aus demokratischer Stärke eliminieren muss, will es nicht einer schweren Zukunft entgegengehen.
In vielen Reden und Statements sind die Bemühungen hinsichtlich einer religiösen Unterfütterung politischer Bestrebungen unübersehbar und der göttliche Beistand wird öffentlich und medienwirksam herbeigefleht.

In diesem Gemisch, in dem das allgemein Patriotische, das nationale Pathos, die Angst vor Terror und dem eigenen sozialen Abstieg, das Militärische und das Religiöse, miteinander verquickt werden, ergeben sich die Nährböden für eine schleichende Umkehrung aller Werte.
Auch in Amerika!
Amerika war und ist nicht frei von faschistoiden Tendenzen!...!!

Es stellt sich also hier die Frage, ob Amerika an seiner Herausforderung angelangt ist?

Ob Amerika etwas zu bewältigen hat, das in gewisser Weise auch stellvertretend für alle Menschen geschieht?
Solche Herausforderungen sind im Weltgeschehen, in dem es eben nicht um die Entwicklung eines dumpfen Glückszustandes geht, sondern um die Entwicklung des Bewusstseins, prinzipiell unumgänglich und somit substantiell unabhängig von den Akteuren zu sehen.
Daher hat es absolut keinen Wert, sich an den jeweiligen Akteuren aufzureiben. Etwa den jeweiligen Präsidenten verantwortlich zu machen.
Vor allem amerikanische 'Präsidenten' sind da eher als Stellvertreter der allgemein-westlichen Tendenz zu sehen und damit eigentlich nur die offenen und ungeschminkten 'Statthalter' der ökonomisch –militärischen Welteroberung.
Und in deren 'Vollzug':
Die Umpolung der Freiheit!
Das
ist die Herausforderung, die Amerika mit seinem Apparat aus Lügen und Verheißung eigentlich darstellt.
Da,
in der Wahrnehmung dessen was da lauert muss Amerika aufpassen, dass es seine Herausforderung nicht verpasst.
Und der Rest der Welt natürlich auch!!!

Die hier genannte innere Bewusstseinsaufgabe bringt natürlich mit sich, dass Amerika elementar (und auch von innen!) das Angriffsziel derer ist, die eben kein Interesse an freien Menschen haben, die eigentlich etwas ganz anderes anstreben als 'die Freie Welt' und daher Amerika von INNEN angreifen. Mit den Mitteln der Lüge und modernster Technik sogar im Zeichen der Freiheit selbst.
Die Aufhebung der Freiheit – durch „Schutz“ der Freiheit.
In diesem Kontext zeigen die Bestrebungen dieser Tage schon in einer ziemlichen Deutlichkeit ihre wesentlichen Konturen: Die öffentlich installierte Androhung des Freiheitsverlustes als Vehikel eben diese Freiheit auszuhebeln.

Wie bereits betont, treten solche Herausforderungen in einer Weise auf, dass sie sich stellvertretend manifestieren, dass eine Menschheitsfrage sich in einem Volk gewissermaßen fokussiert und dort massiv in Erscheinung tritt.
Daher sei hier noch einmal darauf verwiesen, dass es wirklich keinen Sinn macht den 'Präsidenten' verantwortlich zu machen und zu glauben, dass mit einem anderen Präsidenten sogleich alles anders und besser würde. Mit einem anderen Präsidenten, würden sich ggf. die Modalitäten etwas ändern. Salopp gesagt: Aus Peitsche würde wieder etwas mehr Zuckerbrot. Dahinter würden dann trotzdem die selben Mächte wirksam bleiben.
Mächte, die für die destruktiven Weltkonstellationen des ökonomisch – militärischen verantwortlich sind, und an einer wirklichen Richtungsänderung kein Interesse haben.

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Ausblick:
Was macht trotzdem Hoffnung?
Alle Weltmächte sind bisher noch an der Welt gescheitert!
Alle Weltmächte sind letztendlich an den Strand einer neuen Zeit gespült worden und dort wie ein Walfisch, den eine Flutwelle an Land geworfen hat, an der eigenen Schwere erstickt.
Die neue Zeit.
Die neue Geschichte in der Geschichte.
Die Gegenmacht der Zivilgesellschaften – weltweit?!
Die Gegenmacht derer, die nicht Willens sind, ihr ganzes Leben denen zu überantworten, die sich in den verschiedensten Regierungen zusammengefunden haben?

Die sich diese politische Qualität, buchstäblich unter aller Kanone, nicht mehr bieten lassen.
Die ihre Zukunft nicht in der Vermehrung der Waffen sehen, sondern in der Vielfalt der gegenseitigen Hilfe.
Eine andere Welt ist möglich.
Eine andere Geschichte in der Geschichte auch!
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* Da der 'wesenhafte' Hintergrund im Originalmanuskript an anderer Stelle bereits beschrieben war, sei hier nur auf die 'lebendige Seite' der kollektiven Groß-Lügen verwiesen.
Eine aktuelle Ergänzung dazu ist der Beitrag:

...von "Drohkulissen", "Friedenssicherung", "glaubhafter Abschreckung" und Lügen-Wolken mit 'Blitzeinschlags-Gefahr'!

 http://denkgarten.blogspot.de/2014/03/von-drohkullissen-friedenssicherung.html





Donnerstag, 24. April 2014

Wir drohen der Erde den Tod an.....und der Kosmos...hält still?...??




An manchen Tagen frage ich mich, welche Chancen Lebewesen haben in einem lebendigen System zu ko-existieren, wenn sie alles, außer sich selbst und ihren engsten Selbst-Belangen, als statisch und unlebendig erfassen. Heute ist wieder so ein Tag! Was sind das für Schlagzeilen und Titel heute??
Einerseits Kriegs-'Zündeln' mit Androhung von "Konsequenzen" (von allen Seiten und aus allen Rängen) und andererseits Horror vor Meteoriteneinschlägen auf Metropolen.
Bin ich falschen Film?



Auf zig 'Trägersystemen' ist der millionenfache Tod (für alles Leben..auch Tiere und Pflanzen und Verseuchung bis in die Mineral-Welt hinunter) in Stahl gepackt.
Auf zig Raketen 'Mehrfachsprengköpfe', jeder davon geeignet eine Metropole einzuäschern.....
........und wir sinnieren über "Meteoriteneinschläge"??...!!

Und wenn wir schon "Meteoriten" ins geneigte Blickfeld nehmen, welche Chancen hat jemand, der sagt, die kommen in einem lebendigen System (und das ist nun mal das Weltall!) nicht von ungefähr!
Zieht 'Todesbereitschaft'....egal durch welche 'Strategien, Nützlichkeiten, Polit-Systeme' flankiert und sanktioniert, den 'Tod aus dem Kosmos' an?...??
Wissen wir überhaupt WO wir leben? In einem Kosmos der aufs mechanisch-maschinelle reduzierten Strukturen, oder einem Kosmos der integrativen Lebens-Beziehungen?!!
Wenn diese Frage nicht umgehend in ihrer Tiefe und Dringlichkeit erfasst wird...und der kollektive Veits-Tanz durch das Flachland des Gestern und Vorgestern ...mit all seinem nationalem Gehabe...weitergeht, sind wir bald in einem Menschheits-Selbstbegräbnis.

Sonntag, 20. April 2014

Gedanken zu Ostern.....und dem WERDEN der Welt.




„Religion“ ist in diesen Zeiten nicht unbedingt gut beleumdet...und wird mancherorts schon als unvereinbar mit Intelligenz angesehen. Allenfalls mit indianischen Glaubensweisheiten und von dort impulsierten Worten von der „Mutter Erde“ und dem „Vater Himmel“ und der großen Vernetzung von 'allem mit Allem' kann man noch sprechen, ohne das die Verstandeskräfte gleich abgesprochen werden. Aber 'unsere' Religion?
Das 'Christentum'? Wie haben wir es damit? ..im Großen und Ganzen und im Rahmen 'eigener' Spiritualität? Was ist da 'angesagt'?



Das konfessionell geprägte und öffentlich sichtbare Christentum widmet sich, jedenfalls nach meiner Sicht der Dinge (von allerlei 'Skandalen' sei sowieso abgesehen), eher dem Bewahren und Verwalten des Gewordenen denn dem Ergreifen und Gestalten des Werdenden....und bietet durch diese Verhaftung im Gewordenen wenig Impulse für das Werdende!
Womit das eigentliche Thema ins Blickfeld kommen kann.
Was hat Christus mit dem WERDEN der Welt zu tun?

Um da eine Antwort zu finden, möchte ich versuchen, das mir Wesentliche zum Verständnis des Christus in aller Kürze zu beschreiben:
Wenn, wie in einigen anderen Beiträgen meiner Blogs schon als meine Grundannahme angeführt, die Welt nicht in einer Ur'Sache', sondern in einem Ur'Wesen' ihre tiefste Begründung hat, so ist es für mich keine Denkschwierigkeit, mir vorzustellen, dass ein zuinnerst aller Schöpfung 'eingewobenes' Wesen, welches urgründlich mit der Liebe verbunden ist, ja letztendlich in der eigentlichen Tiefe die Liebe selbst IST, dass dieses Wesen seine, in einer geistigen Dimension des Kosmos verankerte 'Welt', verlassen und auf der Erde erscheinen kann...und vor ca. zweitausend Jahren als Mensch unter Menschen gelebt hat!

Es wird bei diesem Gedankengang zum besseren Verständnis einbezogen, was sich heute interessanterweise auch in den Grenzbereichen moderner Naturwissenschaft zeigt: Die Welt (der Materie) ist aus sich selbst nicht ableitbar!
Heute kommen beachtlicherweise Naturwissenschaftler wie z.B. Hans Peter Dürr zu der Aussage, dass sie ein ganzes Forscherleben damit zugebracht hätten, zu erforschen, was denn Materie ist...und nun sehen müssten, dass es „Materie gar nicht gibt“. (Jedenfalls nicht so, wie man immer gedacht hat.)
Materie, so ist heute erkennbar, kann nicht ohne dahinter stehendes 'Geistiges' gedacht werden.
Dieses 'Geistige' wird dann als 'Wahrscheinlichkeiten' als Potentialitäten oder, wie Hans Peter Dürr formuliert, als „Passierchens“ gesehen. Materie, das ist durchaus zu vermuten, wird aus einem 'dahinter' liegenden geistigen 'Willens-Potential' in unsere Welt hinein 'passiert'? (als begriffliches Hilfskonstrukt formuliert)

Es weist also aus der heutig erkennbaren Faktenlage sehr viel darauf hin, dass unsere gesamte Welt eine große 'Übersetzung' eines Geistigen in den 'Raum' und dessen Gesetzmäßigkeiten ist.
Ist es somit verwegen zu fragen, ob ein im Geistigen verankerter Wille zur Welt sich in eben dieser materiellen Gestalt 'ausstülpt'.....und so die 'Schöpfung' hervorbringt?
Können wir so die „Schöpfung“ neu begreifen? Ist der „Schöpfer“ der allem zugrunde liegt, vor einem solchen geistigen Welten-Hintergrund, wie er in den Grenzbereichen der Naturwissenschaft 'durchscheint', vielleicht doch ganz anders und neu zu begreifen? Jenseits aller einfachen menschlichen 'Personen-Attribute' die ihm in verschiedenen Kulturen, Religionen und Konfessionen zugeeignet wurden ....und die heute zu bloßen 'bildlichen Hüllen' werden müssen?! (Bis hin zum viel zitierten „Mann mit Bart“ in seinen unzähligen Ausgestaltungen)
Kurzum: Ist es nicht dringend an der Zeit, bei 'Gottvater' zu Anschauungen zu kommen, die sich mit unserer heutigen Welterkenntnis und den als 'Geistig' zu verortenden Grundlagen der Welt neu und dem heutigen Bewusstsein entsprechend aufbauen lassen?

Kann es eine existentiell sehr wichtige Frage sein, ob wir den „Vater“ neu verstehen und daraus ebenfalls ein neues Verständnis des „Sohnes“ gewinnen.
Wer ist denn da vor ca. zweitausend Jahren zu den Menschen gekommen?
Wie kann man sich heute dem nähern, der „Sohn Gottes“ genannt wird.
Was steht dabei im Zentrum?

Um das wenigstens ansatzweise aufzuzeigen, möchte ich ein einfaches Bild benutzen: Den Stafettenlauf!
Bei einem Stafettenlauf ist ein Ziel gesetzt ..und verschiedene Läufer tragen die Stafette über ihren Teil der Strecke um letztendlich, in der zeitlichen Reihenfolge versetzt, aber doch gemeinsam das Ziel zu erreichen.
Wie 'Stafettenträger' haben bestimmte religiöse Führer der Menschheit so zusammen gewirkt, dass der letzte 'Läufer' das Entscheidende ins Ziel bringen konnte.
Was war das Ziel eines so gedachten 'kosmisch-irdischen Stafettenlaufs'?

Alle Schöpfung ..und an entscheidend verantworteter Stelle den Menschen... mit neuen Lebens-und Schöpferqualitäten zu begaben! Der Welt NEUE Lebens-Impulse einzufügen.
NEUE Möglichkeiten, NEUE Schöpferpotentiale zu eröffnen!
Nicht nur eine weitere 'Lehre' in die Welt zu bringen. Nicht nur neu, und dennoch im alten Religions-Verständnis, mit moralischen Grundsätzen eine 'Lehre' zu begründen, sondern Schöpferpotentiale, die im Verbund stehen mit dem wesenhaften (Vater)Urgrund der Welt, der Liebe, in die irdische WIRKlichkeit zu bringen!
Das 'Erwirken' dieser NEUEN Schöpferpotentialität durch sein Erdenleben, jenseits aller 'Lehren', das ist die eigentliche Tat des Christus.
Was ist dann aber die 'Tat' des Christus?
Was wurde durch Christus unter Menschen zum ersten mal 'vollbracht' durch den Tod ...und durch den Tod hindurch?
Die Auferstehung!
Das gab es vorher nie! Das ist das wirklich NEUE unter der Sonne!
Die Auferstehung!

Über die Auferstehung müsste man selbstverständlich sehr viel Umfassenderes ausführen. Das kann aber hier nicht in dem nötigen Umfang dargestellt werden.
Es kann aber in aller Kürze auf das oben Angedeutete eines „Übersetzens“ eines 'Geistigen' in den Erden-Raum verwiesen werden. Alles Leben und somit auch der Tod, insbesondere der Menschen-Tod, ist mit diesem 'Geistigen' verbunden. Der Tod jedoch ist eine (in Teilaspekten eigenständige) reale und tief wirkende Macht! So mächtig, dass er den Menschen auch 'geistig' mitnehmen kann. Von dieser Macht war der Mensch zur Zeit des Lebens des Christus auf der Erde geistig bedroht....und hätte ihr letztendlich erliegen müssen, wenn nicht, in dem oben genannten Verständnis, aus der 'Welt des Vaters' der 'Sohn' erschienen wäre.
Dem Tod in seiner größtmöglichen 'geistigen Dichte' und alles Erdenleben bedrohenden Schwere in seinem eigenen Menschen-Tod begegnet zu sein ….und auch dort den tiefsten kosmischen Impuls, die Liebe, wie ein Samenkorn 'eingepflanzt' zu haben, das ist letztendlich die durch Christus erwirkte 'Neuschöpfung'.
Mit dieser 'Einpflanzung' wurde in der gesamten Schöpfung, also in allen Bereichen, die mit 'Himmel und Erde' skizzierbar sind, das Potentialitäten-Gefüge 'hinter' der Materie entscheidend erweitert und neu gegründet. Im bereits genannten Begriff der „Passierchens“ gesagt: Es kann seitdem und auch heute ...und in alle Zukunft anderes 'passieren'! Alles Leben, alle Materie kann sich gewissermaßen in neue und von neuer Lebens-Substantialität durchwirkte Gestalt-und Form-Möglichkeiten 'übersetzen'!

Was würde somit die 'vorchristliche' Zeit und die 'nachchristliche' Zeit unterscheiden?

Nichts weniger als eine andere TATsachen-Begründung der Welt!
Die ganze Welt, die ganze Schöpfung, ist zutiefst und grundlegend eine andere Welt geworden.
Alles Leben ist, in seiner innersten Potentialität, mit neuen Lebens-und Entfaltungsimpulsen begabt!
Auferstehung kann somit ein Prozess für die ganze Menschheit* ...und der von ihr wirklich erfassten und 'aufgehobenen' MitWelt... werden.
*(Menschheit jenseits von 'Religionen' und Konfessionen sowie Auferstehung als im 'Spirituellen gegründete TATsächliche Weltgestaltung' gedacht)
Eine so gestaltbare Zukunft für die ganze Welt ..und nicht nur für die 'Christen', sondern für ALLE Menschen ..und letztendlich für alle Lebewesen und irdisch-kosmischen 'Gestaltträger'...errungen zu haben, ist die WIRKlichkeit des Christus.

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Anmerkung: In einer realen Gegen-Setzung gibt es die Möglichkeit die oben genannte 'aufzuhebende Mitwelt' in ihren Untergang hinabzudrücken.
Das geschieht m.E. mit der Atomenergie und der Verbreitung der künstlichen Radioaktivität.
Dazu mehr in einem Beitrag zum Thema "Christentum und Atomenergie":

http://atomwecker.blogspot.de/2012/08/christentum-und-atomenergie_6.html 

Sonntag, 30. März 2014

...von "Drohkulissen", "Friedenssicherung", "glaubhafter Abschreckung" und Lügen-Wolken mit 'Blitzeinschlags-Gefahr'!



Beflügeln wir mal unsere Phantasie und nehmen wir an, dass Lüge und Wahrheit einer farblichen Sichtbarkeit unterworfen wären. Die Wahrheit wäre stets von einem freundlich hellen Schein umgeben und die Lüge würde sich in einem schmierig-schwefligem Gelb zeigen.
So sei bildhaft angenommen: Immer wenn ein Mensch sprechen würde, so ginge das mit einer gewissen 'farblichen Korrespondenz' einher, indem sich aus dem Gesprochenen heraus eine kleine Farb-Wolke erheben würde.

Ich bin sicher, dass man dann an vielen Orten von 'Politik und Medien' eine ziemlich dicke 'Einkleidung' in sattem 'Schwefel-Gelb' finden würde.
Ganz besonders 'satt' wäre der 'Schwefel-Ring' um die Versammlungsstätten derer, die sich z.Zt. (in West und Ost) mit der 'Ukraine und Krim-Krise' befassen.
Da würde man vor allem eine satte 'Kern-Lüge' sehen, die daraus resultiert, dass man gar nicht sieht, dass sozusagen 'das Innere der Zeit' ganz woanders hin will ...und sollte, als in eine neue staatliche (oder suprastaatliche) 'Territorialbehauptung'.
Wo ist ein Bewusstsein davon vorhanden, dass in dieser Zeit und ihrer eigentlichen Entwicklungs-Richtung etwas ganz anderes in die Wirklichkeit kommen sollte als die Ausweitung des Nationalprinzips über einzelne Staaten hinaus und in sogenannte 'Staatengemeinschaften' hinein! (Die aber organisiert sind wie Nationalstaaten!) Anstelle wirklich freier Assoziations-Rahmen für freie Menschen, tritt der zentralistisch organisierte Groß-Staat. Mit den dazu gehörigen 'Verteidigungsbündnissen' mit anderen Groß-Staaten in einer, wie auch immer definierten, "Wertegemeinschaft"!

Das ist die innere 'Groß-Lüge', die man gerade pflegt und hochhält. Die alte MenschenFreiheits-Verweigerung in neuem 'Kleid'! Dort wo man von „territorialer Integrität“ spricht, die es „mit allen Mitteln“ und „militärisch flankierten Drohkulissen“ zu sichern und ggf. wiederherzustellen gälte....usw.usw. (Man lese die Blätter dieser Tage und höre was aus manchen Redaktionen quillt....)
Die allenthalben beschworene und bis zum Heiligenschein 'frisierte' „territoriale Integrität“ ist die, im Signum von 'Freiheit', aufgezogene Maskerade derer, denen es tatsächlich um die 'Territorien' geht, die auch diesen Teil von 'Terra' ihrer 'Interessensphäre' unterwerfen wollen.

Wenn sich das alles im genannten Sinn 'farblich' im Raum abdrücken würde, dann wären wir umgeben von gelb-schwefligen Gewitterwolken.
Und genau hier ergibt sich die Frage, ob mit diesen 'Wolkenbildungen' aus den allseitig 'bewirtschafteten' Lügen heraus, sich tatsächlich eine real wirksame 'geistige Kraft' aufbaut, die sich zu einer 'unkontrollierbaren' Gewalt entwickeln kann?!
Diese Frage treibt mich in diesen Tagen um! Ist die Anschauung, dass sich gerade innerlich schwerstes Gewölk am europäischen Himmel formatiert, so abwegig? Mag der Himmel äußerlich noch so friedlich und 'strahlend blau' sein....das war er 1914 auch!!
Hat nicht 1914 ein 'kleiner Funke' genügt, den Weltenbrand zu entzünden, den eigentlich 'niemand wollte'!! Wo man sich in weiten Kreisen der Wirtschaft so sicher war, dass die ökonomischen Bande so stark geknüpft und in gegenseitigem Interesse seien, dass es es eigentlich gar nicht möglich sei, dass sich noch einmal ein Krieg in Mitteleuropa ergibt. etc.etc. Und heute? 2014???!!!

Was ist da im 'Main-Stream' gerade angesagt? Genau die selben Selbstversicherungen!! Man baut eben nur mal Droh-KULISSEN auf. Verlegt Nato-Einheiten an die östlichen Grenzen.* Natürlich alles zur „Friedenssicherung“,.... die nun mal auch heute der 'glaubhaften Abschreckung' unterliege ..usw...usw. Alles 'Kulissen' ….und keiner sieht, dass hinter den Kulissen, sich die 'Lügen-Wolken' türmen....und ein 'Funke', komme er von der Erde oder aus dem Himmel, genügt um den neuen Weltenbrand zu entzünden.
Und danach wird man, sofern noch sprach-und schriftfähig, wieder davon sprechen und schreiben, dass der Krieg 'ausgebrochen' sei. Niemand habe das gewollt...niemand hätte das vorhersehen können.....usw.
Dass der Krieg nie hätte 'ausbrechen' können, wenn man nicht die 'Groß-Lüge' zum 'staatstragenden Element' gemacht und auf zig Treffen und 'Gipfeln' förmlich gemästet hätte, das wird man geflissentlich nicht sehen. Da wird man in den Kreisen der Politik und der Assistenz-Medien alle Hände in Unschuld waschen.....denn 'Wolken aus Lügen' die sich irgendwann der 'strategischen Logik' der internationalen Politik entziehen und eine 'Eigendynamik' mit verheerendsten Folgen entwickeln können,...ist natürlich nur was für 'Spinner'....!

Oder doch nicht?...??
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* aktuell zitiert aus der 'Suddeutschen':
"In der Ukraine-Krise sagt die Verteidigungsministerin, mit den östlichen Nato-Partnern könnte militärisch noch stärker kooperiert werden. Der Chef des Bündnisses empfiehlt gleich die Erweiterung bis zur russischen Grenze. Den Kreml dürften mehr westliche Soldaten im Osten nervös machen."
Ist eine Vorstellung von dem, was sich aus diesem 'nervös machen' an kriegerischer Zerstörungsgewalt entwickeln kann, nur mein 'Hirngespinst'?..!!?
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Donnerstag, 27. März 2014

Fukushima..alles fließt ins Meer (Radioaktivität, das Leben, der Mensch, das Wasser)



Was stand vor ca. 100 Jahren an Verheißungsvollem vor der Menschheit?
Das, was der nachfolgenden Zeit zum Signum werden sollte: Das Atomzeitalter!

Man beachte in seinem heutigen Urteil, das ja resultiert aus den Erfahrungen die man heute hat, den damals wirklich vorhandenen positiven Enthusiasmus und den guten Willen in den
ersten Stunden der Atomkraft-Forschungen. Was tat sich da auf: Ganz viel Energie aus ganz wenig Materie!
Das war etwas, was ungeheuer verheißungsvoll am Horizont der Zukunft erschien und die Menschen ergreifen und ihre technische Phantasie enorm beflügeln konnte. Von unerschöpflicher und billiger Energie aus den 'Kräften des Atoms' war alsbald die Rede und die kühnsten Prognosen machten die Runde, bis dahin, dass Strom alsbald so billig sei, dass es nicht mal mehr lohnen würde einen Zähler zu installieren.
Es unterblieb nur eine erste und entscheidende Frage: Erfolgt eine technische Nutzung dem eigenen Welten-Sinn der eingesetzten Materie? Treten mit den 'Kern-Kräften' Energie-Inhalte der Materie in die menschliche (menschheitliche) Wahrnehmung, die sich nach
zwei Seiten 'bewegen' könnten: ins 'musikalische'* oder ins 'maschinelle'? (*das 'musikalische' ist hier nur ein Hilfsbegriff, der das gemeinte nur als 'Entwicklungsrichtung' in Kürze beschreiben kann.)
Heute wissen wir, wie extrem einseitig
sich die Praxis entwickelt hat. Wurde diese Frage gar nicht als solche erkannt? Wurde da nirgendwo gesehen, dass die 'Wandlungs-Energien der Materie' auch dem musikalischen ähnlich einsetzbar gewesen wären ...und sind? (Da etliche der Atomphysiker auch hervorragende Musiker waren, möchte ich da nicht ausschließen, dass das nicht doch irgendwo gesehen oder gefühlt wurde)
Aber es kam zumindest nirgendwo
durch.
Dafür, und das ist m.E. der 'Verfall an die Groß-Lüge', kam das 'maschinelle' alsbald in den absolut beherrschenden Vordergrund und wurde dem militärischen (aus welchen Gründen und unseligen Verkettungen auch immer) gleichsam 'angedient'.
Die Folgen sind bekannt.

Und bleiben doch in ihrer eigentlichen Tiefe unerkannt!
Denn nach dem militärischen Einsatz der Atomkraft und den erkennbaren Wirkungen der Radioaktivität zog sich der 'Lügen-Geist' ein ziviles Mäntelchen an und zeigte sich den Menschen wiederum 'inspirierend' mit der 'friedlichen Nutzung der Atomenergie'.
Und alsbald war die ganze Atom-Branche von ausgemachtem Profitstreben und Verantwortungs-Ausblendung (insbesondere gegenüber kommenden Generationen) förmlich 'durchseucht'.
Insbesondere wurde im Rahmen einer sich im Laufe weniger Jahrzehnte weltumfassend formierenden 'Atomtechnik' alles verhangen und verschleiert, was mit den Wirkungen der über technische Prozesse (sowohl 'friedlich und zivil' als auch militärisch) erzeugten Radioaktivität in die Lebens-Stabilitäten der Erde eingebracht wird.

Das
ist das gelungenste Stück in der mit allerhand 'Notwendigkeiten' getünchten Groß-Lüge!
Denn die Menschen, in einer nahezu 1oo% igen Gesamtheit, gehen zwar noch davon aus, dass die Wirkungen der Radioaktivität den Menschen physisch schädigen ...und bei hohen Dosen somit körperlich zu Tode bringen können, ...dass der Mensch aber auch als 'Geistiges Wesen' angegriffen und geschädigt wird, das bleibt eben nahezu 100% ig außen vor.
Das sieht (fast) niemand!
Denn wie soll man eine Gefahr in einem Bereich sehen, den man gar nicht für existent hält? Wie kann man den 'Geistigen Menschen' durch (künstliche) Radioaktivität gefährdet sehen, wenn es für die absolut überwiegende Mehrzahl der Menschen gar keinen 'Geistigen Menschen' gibt?
Wenn die allgemeine Sicht auf den Menschen-Tod dahin geht, dass eben mit dem physischen Tod 'alles vorbei' ist...und dass der 'Atomtod' für den Menschen allenfalls eine weitere Variante des ins 'alles vorbei' sei?!
Eine solche Ausblendung der Menschen gegenüber jeder 'weiterführenden' Dimension ihrer Existenz, die sich selbst reflektiert in dem bekannten "nach uns die Sintflut", kann man mit Sicherheit zu den am tiefsten verankerten Illusionen des Menschen über sich selbst hinzurechen. Wie könnte man sonst Atommüll in die Meere versenken...und nach einer 'Havarie' wie in Fukushima verseuchtes Wasser letztendlich  ins Meer 'verklappen'.
So begegnet uns auch hier, wie überall in der Atomenergie, der Geschäftssinn der Verstand und das Gewissen besiegt! ....denn wie käme man sonst auf die Idee die Weltmeere radioaktiv zu verseuchten? ..?
Denn was ist 'Wasser'?? Was ist Wasser? ...jenseits seiner chemischen Aufschlüsselung? Was ist Salz? Was ist 'Salz-Wasser'?
Hat 'Salz-Wasser' eine bestimmte Qualität des Lebendigen? 'Trägt' es etwas, was mit dem Menschen zutiefst in Verbindung steht? Auch mit seinen Bewusstseins-Befähigungen? Auch mit seinem ICH?    
Hat insbesondere 'Salz-Wasser' einen 'geistigen Teil' der mit dem 'Geistigen Menschen' in Zusammenhang steht?       
Kann man solche Fragen überhaupt stellen? Dort wo sich die 'Wissenschaftler' bewegen? Oder ist das nur 'spinnert'?
Wer ist ver-rückt?
Wer ist also so aus allen tieferen Lebenszusammenhängen 'verschoben', dass er gar nicht versteht, wo er ist, wenn auf der Erde lebt?
Wo ist ein 'Wissenschafts-Beben' spürbar, aus dem heraus gesagt wird, dass wir niemals Atommüll oder Wasser aus 'havarierten Reaktoren' ins Meer leiten dürften, weil wir damit den Großangriff gegen uns selbst, nicht nur physisch sondern auch geistig, 'einleiten'!?!
Weit und breit....NICHTS!
Die Wissenschaft 'schafft' ...und schafft an. …!
Jedenfalls in ihren maßgeblichen Teilen.

In den maßgeblichen Teilen der buchstäblich 'herrschenden' Naturanschauungen hält man die Erde für ein allenfalls zufällig im Kosmos entstandenes Materie-Konglomerat. Wenns hoch kommt, spricht man noch von einem 'Wunderwerk' und fragt blinzelnd ins Weltall, ob es 'da draußen' Leben gibt'?
Seltsame Frage. Jedenfalls wenn man sich vorzustellen vermag, dass das Leben auf der Erde gleichsam eine 'Ring-Versammlung des Kosmos' ist, in der geistige Inhalte des Weltalls in ihrer 'physischen Präsenz' erscheinen. Kurzum: das 'Leben da draußen' .....ist hier unten!

Und diese 'kosmische Gesamtheit' des Lebens greifen wir mit der Atomtechnik an!
Diese 'Ausdrucksebene des Weltalls', wo das 'Leben des Weltalls' aus seiner jeweiligen 'Geist-Substanz' in eine physisch-lebendige Gestalt in den Erden-Raum tritt, tangieren wir mit gestaltzerstörenden Gewalten (Radioaktivität).
Darum geht es in der Tiefe der Sache. Die Menschheit bringt mit der technischen Nutzung der 'Kern-Kräfte', die eigentlich in der kosmischen Entwicklung ganz anders und gleichsam auf der 'anderen Seite' des Lebens angelegt sind und ganz andere Möglichkeiten der Gestalt-Wandlungen der Materie beinhalten, an den völlig verkehrten 'Ort': In den 'Tod' statt ins 'Leben'!
Anstatt aus dem 'Geistigen Menschen' heraus die Materie gleichsam 'nach oben' anzuleiten, ergreift sie die Materie nur in ihrem Energie-Gehalt und 'verfeuert' sie in die absolute Todeszone hinab.
Größer kann ein Missverständnis nicht ausfallen...und gewaltiger als in Atomkraftwerken kann es sich nicht in technischen Konstruktionen manifestieren! (von Atombomben ganz zu schweigen)

Auf ein Kürzel reduziert lässt sich sagen: Radioaktivität frißt Leben!
Nicht nur im 'Physischen', sondern auch (und das mag ggf. vor dem Hintergrund der Reinkarnation einer besonderen Beachtung wert sein) im 'Geistigen'.
Wenn es nicht zu einer radikalen Umkehr kommt...und wenn man weiterhin glaubt, dass man den Erdenraum radioaktiv verseuchen kann, indem man (z.B. wie gerade aktuell 'angesagt') Wasser in den Pazifik leitet, dann wird man, so fürchte ich zutiefst, in nicht ferner Zukunft einen gravierenden 'inneren Substanzverlust' (Gewissenlosigkeit und ICH-Verlust) bei einem Großteil der Menschen gegenüberstehen.
Geistiges Rückwärts-Versinken in sich selbst ...und gleichsam durch den eigenen inneren 'Hohlkörper' hindurch
und aus der Evolution hinaus.....!

Soweit in Kürze zu den tieferen Schichten von 'Radioaktivität und Meer'.
Wilfried Michalski

s.auch hier: 
https://denkgarten.blogspot.com/2019/03/atomenergie-und-kunstliche.html

* Weiters, insbesondere zum Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Radioaktivität, findet sich hier: http://atomwecker.blogspot.de/